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Pixel 4: Googles neues Handy bekommt ein Taschenradar

Google Das Smartphone steuern, ohne es zu berühren, selbst wenn es in der Tasche steckt? Mit dem Pixel 4 soll das möglich sein, verspricht Google. Nur wird man die Technik wohl nicht in jedem Land benutzen dürfen.
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#10 - 30.07.2019, 13:24 von swnf

Bin mal gespannt, ob sich das diesmal durchsetzt

Berührungslose Wischgesten-Steuerung hatte ich schon vor Jahren auf dem Computer. Das Problem bei der Sache: es funktionierte nur zuverlässig, wenn ich nicht mehr als 1m von der Webcam entfernt war! Da konnte ich auch meinen Arm ausstrecken und die Tastatur bedienen. War irgendwie intuitiver (oder einfach nur gewohnter)!
Vielleicht macht der Radarsensor das ja irgendwie besser, als es damals mit der Optik funktionierte, aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass alle Hersteller nur noch verzweifelt nach "Innovationen" suchen...

#11 - 30.07.2019, 13:38 von medwediza

Welches?

Zitat von chavezding
Da reicht mir das Argument, dass es von Google ist, um es nicht zu kaufen. Egal wie günstig es sein mag, ich zahl nicht gerne mit meinen Daten...
Bei welchem OS bezahlten Sie nicht mir Ihren Daten? Kommen Sie jetzt um Himmels Willen nicht mit Apple, sonst hören Sie das Gelächter noch trotz geschlossener Fenster...

#12 - 30.07.2019, 14:18 von newbie99

Zitat von quark2@mailinator.com
Ich seh schon das Schild an meiner Wohnungstür ... Bei Smartphones ist der Akku zu entfernen, aber wenn das nicht geht, sind sie im Hausflur in den eisernen Kasten zu legen ... Mal ehrlich, Big Brother bekommt nun also noch größere Ohren ... tolle Sache. Wie lange geht das noch so weiter ?
Bitte nicht missverstehen: Die Gefahr, dass immer mehr Daten irgendwohin fließen und missbraucht werden können, ist zweifelsfrei real.

Aber was hat das jetzt konkret mit gerade diesem Artikel zu tun? Also insbesondere im Hinblick darauf, dass hier eine Überwachung von Personen befürchtet wird, die nicht Eigentümer des Handys sind!

Beschrieben wurde hier in erster Linie diese Radar-Funktion. Ob sinnvoll oder nicht - eine Überwachung fremder Menschen kann ich zunächst einmal nicht erkennen. Und das gleiche gilt für die zweite Funktion, nämlich die Gesichtserkennung. Vielleicht besteht die Gefahr, dass die biometrischen Daten desjenigen bissbraucht werden, der sein Gesicht registrieren lässt. Von einem Handy eines Besuchers in der eigenen Wohnung kann in dieser Hinsicht m. E. aber keine Gefahr ausgehen.

Aber klar: Der Big-Brother-Vorwurf ist quasi omnipotent - der passt eigentlich immer, egal worum es geht.

#13 - 30.07.2019, 14:19 von swnf

Zitat von medwediza
Bei welchem OS bezahlten Sie nicht mir Ihren Daten? Kommen Sie jetzt um Himmels Willen nicht mit Apple, sonst hören Sie das Gelächter noch trotz geschlossener Fenster...
Naja, aber Google und Apple beim Daten sammeln auf eine Stufe zu stellen ist in etwa so, wie zu behaupten, dass der Schweizer NDB genauso viel Daten sammelt wie die NSA.

Daten sammeln, auswerten und die Erkenntnisse zu vermarkten, ist schließlich Googles komplettes Geschäftsmodell und alle anderen Produkte dienen diesem Zweck!

#14 - 30.07.2019, 14:38 von chavezding

Zitat von medwediza
Bei welchem OS bezahlten Sie nicht mir Ihren Daten? Kommen Sie jetzt um Himmels Willen nicht mit Apple, sonst hören Sie das Gelächter noch trotz geschlossener Fenster...
Mag sein, dass ein iPhone kein FortKnox ist, aber Apple weiß ganz genau um sein Asset bei der Sicherheit und die daraus resultierende Differenzierung gegenüber der Konkurrenz. Geld wird hier mit den Geräten und Services gemacht, aber nicht mit (dem Verkauf von) Daten. Interne BigData wäre für mich kein Kriterium, aber so wie Google es macht, kein Lust.

Viel Spaß noch beim Lachen über Ihren undifferenzierten Vergleich.

#15 - 30.07.2019, 15:37 von Günther B.

Zitat von medwediza
Bei welchem OS bezahlten Sie nicht mir Ihren Daten? Kommen Sie jetzt um Himmels Willen nicht mit Apple, sonst hören Sie das Gelächter noch trotz geschlossener Fenster...
Ich verwende seit 2013 mehr oder weniger zufrieden Sailfish OS auf meinen Smartphones und Tablets. Nicht mit Daten bezahlt.

#16 - 30.07.2019, 17:45 von winnetouo

Es heißt...

eineEN Taschenradar

#17 - 30.07.2019, 18:52 von Hans58

Zitat von winnetouo
eineEN Taschenradar
https://andronews.de/projekt-atap-google-stellt-den-taschenradar-vor/
https://flipboard.com/@flipboardde/tagesausgabe-u8tjdq6jz/googles-neues-handy-bekommt-ein-taschenradar/a-hoHOJC8uSpeLa7lhXtvduw:a:37193180-2cb7e1f3e9/spiegel.de

Radar (-gerät) = radio detection and ranging (equipment)

Ergo:
Das Taschenradar bzw. ein Taschenradar

#18 - 30.07.2019, 19:04 von quark2@mailinator.com

Zitat von newbie99
Bitte nicht missverstehen: Die Gefahr, dass immer mehr Daten irgendwohin fließen und missbraucht werden können, ist zweifelsfrei real. Aber was hat das jetzt konkret mit gerade diesem Artikel zu tun? Also insbesondere im Hinblick darauf, dass hier eine Überwachung von Personen befürchtet wird, die nicht Eigentümer des Handys sind! Beschrieben wurde hier in erster Linie diese Radar-Funktion. Ob sinnvoll oder nicht - eine Überwachung fremder Menschen kann ich zunächst einmal nicht erkennen. Und das gleiche gilt für die zweite Funktion, nämlich die Gesichtserkennung. Vielleicht besteht die Gefahr, dass die biometrischen Daten desjenigen bissbraucht werden, der sein Gesicht registrieren lässt. Von einem Handy eines Besuchers in der eigenen Wohnung kann in dieser Hinsicht m. E. aber keine Gefahr ausgehen. Aber klar: Der Big-Brother-Vorwurf ist quasi omnipotent - der passt eigentlich immer, egal worum es geht.
Soweit ich es verstanden habe, geht es hier um einen weiteren Sensor im Telefon, der seine Umgebung erfaßt. Was damit gemacht wird, entzieht sich der Kontrolle des Besitzers. So ein Radar kann schließlich nicht nur Gesten erfassen, sondern ggf. auch den Innenraum einer Wohnung in 3D scannen, oder vielleicht auch Töne an schwingenden Oberflächen erfassen, Gesichter in 3D abscannen, oder oder oder. Man entsinne sich der netten Optionen, die sich den anderen Sensoren der Smartphones schon geboten haben, über das Mitspeichern der umliegenden WLANs zur Positionsbestimmung, das Mitlesen der Tastatur über das Mikrofon oder den Lagesensor, der wohl sogar niedrige Tonfrequenzen erfassen kann, etc. Jeder neue Sensor, der nicht über einen mechanischen Schalter abschaltbar ist, sorgt für neue Optionen der Erfassung des eigentlich privaten Umfelds. Das kann jeder für sich gern machen, aber dummerweise schleppt jeder Besucher einem diese Dinger in die Bude. Dagegen mein vorheriger Post.

#19 - 30.07.2019, 19:04 von draco2007

Zitat von swnf
Naja, aber Google und Apple beim Daten sammeln auf eine Stufe zu stellen ist in etwa so, wie zu behaupten, dass der Schweizer NDB genauso viel Daten sammelt wie die NSA. Daten sammeln, auswerten und die Erkenntnisse zu vermarkten, ist schließlich Googles komplettes Geschäftsmodell und alle anderen Produkte dienen diesem Zweck!
Googles Geschäftsmodell ist es diese Daten selbst zu VERWENDEN, nicht sie zu verkaufen. Google wird einen Teufel tun und ihre Daten an Dritte verkaufen.

Apple hingegen hat nichts wofür es ihre Daten braucht, also überhaupt keinen Grund diese Daten nicht zu verkaufen.
Facebook genauso....

Ich hab meine Daten lieber bei Facebook als bei Apple oder Facebook...

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