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Pixel 4: Googles neues Handy bekommt ein Taschenradar

Google Das Smartphone steuern, ohne es zu berühren, selbst wenn es in der Tasche steckt? Mit dem Pixel 4 soll das möglich sein, verspricht Google. Nur wird man die Technik wohl nicht in jedem Land benutzen dürfen.
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#20 - 30.07.2019, 19:11 von draco2007

Zitat von Spiegelleserin57
"So könnt ihr mit nur einer Handbewegung zwischen Songs hin- und herwechseln, den Wecker snoozen und Anrufe stummschalten - ohne dabei euer Smartphone zu berühren", beschreibt Google die neue Technik." Na da freuen sich doch alle Kriminelle dass sie nun das Smartphone fremdsteuern können. Wie hoch ist denn die Strahlenbelastung für den menschlichen Körper? Könnten diese Strahlen Tumore auslösen ? Wer hat eine Antwort? Was sagt die Luftfahrt zu diesen Frequenzen?
Der Artikel sagt was von "Stoffe durchdringen"....

Eine relevante Strahlenbelastung dürfte das nicht werden, da dürften sie 50km vom Flughafen entfernt mehr Radarstrahlung abbekommen.

Aber ich merke mal wieder wieso es in Deutschland keine wirklich innovativen Unternehmen gibt. Hier gibt es zuviele Bedenkenträger wie sie, die jeden Fortschritt einfach bremsen.

Wie Kriminelle ihr Smartphone fremdsteuern, wenn sie damit maximal den Wecker und Musikplayer bedienen können, müssen sie mir unbedingt erklären.

Ich glaube die Leute bei Google sind etwas schlauer als sie...

#21 - 31.07.2019, 02:01 von bmvjr

Wir machen

gerade unseren eigenen Planeten kaputt und feiern in dumpfer Ignoranz Entwicklungen, die uns ersparen, beim Abschalten des Weckers eine nennenswerte koerperliche Bewegung machen zu muessen. Der Boden von Schwimmbecken sollte aus weichem, federndem Material gefertigt werden, damit wir alle kopfueber hineinspringen koennen auch wenn kein Wasser drin ist.

#22 - 31.07.2019, 03:14 von quark2@mailinator.com

Zitat von draco2007
Der Artikel sagt was von "Stoffe durchdringen".... Eine relevante Strahlenbelastung dürfte das nicht werden, da dürften sie 50km vom Flughafen entfernt mehr Radarstrahlung abbekommen. Aber ich merke mal wieder wieso es in Deutschland keine wirklich innovativen Unternehmen gibt. Hier gibt es zuviele Bedenkenträger wie sie, die jeden Fortschritt einfach bremsen. Wie Kriminelle ihr Smartphone fremdsteuern, wenn sie damit maximal den Wecker und Musikplayer bedienen können, müssen sie mir unbedingt erklären. Ich glaube die Leute bei Google sind etwas schlauer als sie...
Haben Sie schon mal davon gehört, daß man in den 50ern und 60ern seinen Kindern die Schuhe gekauft hat, indem diese ihre Füße über eine Quelle von Röntgenstrahlung hielten, so daß die Eltern die Zehen in den Schuhen sehen konnten ? Wenn jetzt damals jemand Bedenken wegen der Strahlung geäußert hätte, wäre das dann für Sie auch so ein innovationsfeindlicher Deutscher, der nur Bedenken trägt und den Fortschritt verhindert ? Ich lese dieses Lamento hier immer wieder und frage mich, wieso eigentlich die halbe Welt unser Zeug kauft, wenn wir so schrecklich innovationsfeindlich sind.

#23 - 31.07.2019, 09:51 von permissiveactionlink

#22, quark2@mailinator.com

Sie sollten aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen ! Radarstrahlung erzeugt eine völlig andere Strahlenbelastung als Röntgenstrahlung : während erstere nur in der Lage ist, menschliches Gewebe zu erwärmen (im schlimmsten Fall direkt vor einem Sendeparabolspiegel zum Kochen zu bringen) ist letztere zusammen mit Gammastrahlung und UV-Strahlung ab 254nm Wellenlänge in der Lage, Moleküle zu ionisieren, auch DNA, und somit möglicherweise Krebs zu erzeugen. Vor Jahren gab es bei der Bundeswehr Krebsfälle bei Soldaten, die an RADAR-Anlagen von Kampfjets gearbeitet hatten. Bei der Berichterstattung in den Medien wurden daraufhin auf unverantwortliche Weise drehende RADAR-Schüsseln gezeigt. Die Krebserkrankungen entstanden aber gar nicht durch RADAR-Strahlung, sondern durch harte Röntgenstrahlung, die in den RADAR-Verstärkerröhren als Nebenprodukt entstehen. Diese Röhren (Magnetrons) sind üblicherweise gut abgeschirmt (auch in Mikrowellengeräten in der Küche !). Die Soldaten hatten aber die Wartungsarbeiten bei laufendem Magnetron und geöffneter Abschirmung durchgeführt. Radarwellen stellen keinerlei gesundheitliches Risiko dar. Nur bei Arbeiten direkt vor einer leistungsstarken Antenne bzw. an den Verstärkerröhren ist größte Vorsicht geboten. Letztere sind in Smartphones gar nicht vorhanden, die Verstärkung geschieht ausschließlich durch Halbleiter, in denen keine Röntgenstrahlung entsteht. Und die abgegebene Strahlungsleistung reicht nicht einmal, um einen Temperaturunterschied zu spüren. Aber die sogenannten "Elektrosensitiven" glauben wieder, alles besser zu wissen als die Fachwelt...

#24 - 31.07.2019, 11:04 von swnf

Zitat von draco2007
Googles Geschäftsmodell ist es diese Daten selbst zu VERWENDEN, nicht sie zu verkaufen. Google wird einen Teufel tun und ihre Daten an Dritte verkaufen. Apple hingegen hat nichts wofür es ihre Daten braucht, also überhaupt keinen Grund diese Daten nicht zu verkaufen. Facebook genauso.... Ich hab meine Daten lieber bei Facebook als bei Apple oder Facebook...
Wow, das ist so ziemlich das verrückteste, was ich bisher so zu dem Thema zu lesen bekommen habe. Vor allem dass es tatsächlich Menschen gibt, die ihre Daten angeblich lieber bei Facebook haben, als irgendwo anders...
Facebook ist so ziemlich die letzte Firma, der ich beim Thema Daten vertrauen würde...direkt gefolgt von Google!
Dass Google ihre Daten verkauft, habe ich übrigens nicht behauptet. Google verkauft das, was sie aus Ihren Daten lernen und um das so gut wie möglich zu können, werden Sie von Google bis ins letzte Detail ausgewertet. Das muss nicht schlimm sein, wenn der Prozess vollkommen entpersonalisiert ist. Mit Google-Konto ist dem aber leider nicht so!

#25 - 31.07.2019, 12:28 von Bodenseeher

Wozu

das gut sein soll, erklärt mir aber keiner, oder? Ja, es wird technisch umgesetzt, ver- und gekauft, was möglich ist. Ich brauchte gerade ein neues Telefon, es sollte wieder ein iPhone werden, da ich von Anfang an ein Apple Smartphone hatte und ich, ehrlich gesagt, zu faul bin mich in ein neues „System“ einzuarbeiten. Also habe ich jetzt, auf Drängen meiner Söhne, ein XR. Und? Es ist ein IPhone und ich „erlebe“ keinen wahrnehmbaren Unterschied zu den anderen sich im Haus befindlichen iPhones (6s, 7 und 8). Die Kamera und das Display sollen besser sein, es hat Face ID statt Fingerabdruck (ganz nett ...), ich finde es weniger komfortabel in der Bedienung (aber das wird wohl an der Gewöhnung liegen) und sonst? Es ist teuer (!) und ich kann nichts mehr selbst daran reparieren (beim 6S war Schluss damit, mein 7 habe ich durch eigenen Displaytausch hingerichtet - bis zum 6S habe ich noch alles ohne Probleme selbst getauscht, i.e.L. Displays, Akkus, Home Button, Kameras, etc). Es wird wohl an meinem Alter liegen, dass ich mich nicht mehr für all die technischen Neuerungen begeistern kann (5K, Bildschirme mit 2 ms Reaktionszeit, Grafikkarten mit >100 FPS, autonome Autos, Induktionskochfelder etc. pp). Das stärkste Argument meiner sehr technikaffinen Söhne warum das XR so viel besser ist als das 7 „Papa, das ist ein XR, das IST einfach geiler“. Ach so, na dann ...

#26 - 31.07.2019, 20:34 von quark2@mailinator.com

Zitat von permissiveactionlink
Sie sollten aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen ! Radarstrahlung erzeugt eine völlig andere Strahlenbelastung als Röntgenstrahlung : ... Aber die sogenannten "Elektrosensitiven" glauben wieder, alles besser zu wissen als die Fachwelt...
Naja, der Unterschied zwischen Röntgenstrahlung und Radarstrahlung ist wohl weniger im Bereich Äpfel und Birnen, sondern eher im Bereich Süß- und Sauerkirschen. Es handelt sich in beiden Fällen um elektromagnetische Wellen ... beim Radar bei einigen Gigahertz, bei Röntgen bei Exahertz ... Aber mir ging es auch gar nicht darum, diese Dinge auf physikalischer Ebene gleichzusetzen. Es ging mir vielmehr darum, daß der normale Bürger das Recht hat, den Angeboten der Wirtschaft kritisch gegenüberzustehen und auf Basis seines "gesunden Menschenverstands" auch mal Ängste zu haben, die der Fachmann als unfundiert abtun mag. Bekanntlich hat die Wirtschaft nicht nur das Beste für ihre Kunden im Blick, sondern auch das eigene ökonomische Überleben und den finanziellen Ertrag. Und wie man bei Boeing oder VW sehen kann, können diese Interessen auch gerne mal dazu führen, daß man die Kunden beruhigt und dennoch krass gegen deren Interessen handelt. Man muß als Bürger den Versicherungen der Industrie also nicht einfach glauben. Und wie man bei der Tabakindustrie gesehen hat, kauft sich die Industrie auch mal Fachleute als Leihmäuler. D.h. man muß auch Fachleuten nicht blind glauben. Jeder hat ein Recht auf seine Ängste und sein Mißtrauen und insofern finde ich den Vorwurf der "German Angst" einfach absurd, sachlich falsch und letztlich beleidigend.

#27 - 01.08.2019, 18:19 von NewYork76

Super Idee!

Zitat von kjartan75
Damit man sich aber auch gar keine Mühe mehr machen und sich gar nicht mehr bewegen muss, schlage ich vor, das System zukünftig so zu entwickeln, dass man die Befehle nur noch durch bestimmte Formen der Atmung steuert.
Das Smartphone mit Formen der Atmung zu steuern! Das finde ich eine ganz hervorragende Idee!

Und bei Schnapp-Atmung wird man vom Smartphone automatisch ins SPON Forum weitergeleitet. Denn die Kommentare hier sind (wie zu erwarten war) wieder einmal Paradebeispiele der deutschen (Technik-)Paranoia.

#28 - 02.08.2019, 17:11 von Hans58

Zitat von quark2@mailinator.com
.... So ein Radar kann schließlich nicht nur Gesten erfassen, sondern ggf. auch den Innenraum einer Wohnung in 3D scannen, oder vielleicht auch Töne an schwingenden Oberflächen erfassen, Gesichter in 3D abscannen, oder oder oder.
Ein Radar kann erst einmal nur auf einer bestimmten Frequenz elektromagnetische Signale senden und empfangen.
Wobei ich mir im Moment nicht vorstellen kann, wie man ein Radargerät so minimieren kann, dass es in ein Smartphone passt.

Die mickrigen Beschreibungen, was dieses Taschenradar kann, hat mit normaler Radartechnik absolut nichts zu tun.Es handelt sich wohl um eine besondere Art eines Sensors.

#29 - 02.08.2019, 21:00 von h.weidmann

Also ich kann schon immer zwischen Songs hin- und herwechseln, den Wecker snoozen und Anrufe stummschalten ohne dabei mein Smartphone zu berühren.

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