Forum
Netzwelt

WikiLeaks-Gründer: USA stellen Auslieferungsantrag für Julian Assange

Matt Dunham / AP Die USA haben nun einen offiziellen Auslieferungsantrag an Großbritannien gestellt. Bisher lag nur der vorläufige Antrag vor. Bei einer Auslieferung drohen dem WikiLeaks-Gründer bis zu 175 Jahre Haft.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/9    
#1 - 12.06.2019, 12:28 von g.raymond

Prognose

Sollte die britische Justiz Assange an die USA ausliefern, werden sowohl die USA, deren Verbrechen in Afghanistan und Irak Wikileaks bloßlegte, und Grossbritannien einen drastischen Image-Verlust erleiden.

#2 - 12.06.2019, 12:29 von walligundlach

....ein Trauerspiel !

Assange sollte im Namen von Wahrheit für seinen ausserordentlichen Mut hoch gelobt und geehrt werden. man stelle sich vor, Russland würde so verfahren. Da werden die öminösesten Charaktere in unserem Medien zu Opfern aufgeplustert und Diebe von Milliarden Dollar willkommen
geheissen. Es ist einer Demokratie unwürdig, was hier geschieht.

#3 - 12.06.2019, 12:31 von go-west

Dann wird er sich ja hoffentlich

endlich für seine Taten verantworten müssen. Wer Autokraten wie Putin zuarbeitet ist ein Verräter der freien Welt.

#4 - 12.06.2019, 12:34 von rockboy

Und, SPON?

was tut ihr dafür, diesen Mann, dem ihr auf ewig dankbar sein müsstet, zu retten? Ihr habt doch sicher Kontakte, um diverse Einlassungen zu unterstützen! Also tut was!

#5 - 12.06.2019, 12:39 von romeov

Absurd

und unterstreicht das Zitat "Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd". Wir werden uns nicht sonderlich aufregen, weil unsere amerikanischen Freunde tun ja nur das Beste zum Wohle der Menschheit.

#6 - 12.06.2019, 12:40 von herwescher

Die USA sollten sich großzügig zeigen ...

... und die Jahre in der ecuadorianischen Botschaft auf die Haftstrafe von 175 Jahren anrechnen ...

#7 - 12.06.2019, 12:44 von wernerz

Schade!

Zitat von go-west
endlich für seine Taten verantworten müssen. Wer Autokraten wie Putin zuarbeitet ist ein Verräter der freien Welt.
Ihre lapidar dahingeworfene Aussage lässt leider erkennen, dass Sie überhaupt nicht wissen, um was es hier eigentlich geht.

#8 - 12.06.2019, 12:44 von don_leonardo_al_dente

Assange

wird wohl als Willkommensgeschenk von Boris Johnson an seinen Gönner Trump herhalten müssen.
Bisher hatte ich noch die Hoffnung, der EuGH könnte eine Auslieferung noch unterbinden.
Mit dem Brexit ist sie dann aber vermutlich obsolet.
So bleibt wohl nur der Aufbau von Druck seitens Menschenrechtsorganisationen und/oder die rechtzeitige Verleihung des Friedensnobelpreises (zusammen mit C. Manning).
Assange sollte eigentlich politisches Asyl in einem Land der EU erhalten - wer legt sich aber "freiwillig" mit den USA an ?

#9 - 12.06.2019, 12:45 von Bernhard.R

Schutz von Whistleblowern

Wer einen Skandal aufdeckt, braucht den Schutz von Rechtsstaaten. Diese Helden opfern ihre bürgerliche Existenz und riskieren ihre Freiheit. Und zwar nicht wie viele Spione, die dafür gut bezahlt werden, sondern nur ihrem Gewissen folgend, um die aufgedeckten Mißstände zu ändern. Merkels Deutschland weiß das nicht zu schätzen. Sie hat es abgelehnt, Edward Snowden freies Geleit für eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuß zu gewähren. In ihren Sonntagsreden prahlt sie aber mit den Werten Freiheit und Rechtsstaatlichkeit.

    Seite 1/9