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Absturz: Die letzten Minuten von Germanwings-Flug 9525

[M] DPA, Airbus, SPIEGEL ONLINE Was passierte auf Germanwings-Flug 4U9525? Der Überblick über die letzten Minuten bis zum Absturz - anhand der bislang bekannten Daten und Ermittlungsergebnisse.
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#90 - 27.03.2015, 19:17 von dotzi123

....und da sind sie wieder....

....die Besserwisser , Verschwörungstheoretiker und Dummschwaetzer.
Jaja ...akes ungeklärt ....es soll was vertuscht werden .elvis lebt usw.
blabla bla .
Nicht einmal bei einer solchen menschlichen Tragödie können die mal die klappe halten.
Ich habe aber auch eine :
Der Pilot war depressiv. Vom Arzt erkannt erfolgte Krankschreibung.
Der Pilot muss erkannt haben dass wenn diese Krankheit rauskommt er seine Lizenz verlieren würde und er nie mehr fluegen dürfte.
Das führte dann zu dieser spontanen Kurzschlussreaktion .
-> nur ne Theorie.

#91 - 27.03.2015, 19:21 von fxe1200

Im Grunde ist ja alles beantwortet,..

...das Einzige, was für mich unerklärbar ist, ist die Tatsache, dass es offensichtlich keine Explosion gegeben hat, denn das Flugzeug hatte ja einige Tonnen Kerosin mitgeführt. Sind denn Spuren von nicht verbranntem Kerosin gefunden worden?

#92 - 27.03.2015, 19:31 von B.Buchholz

Könnte man nicht im hinteren Teil noch ein Funkgerät installieren und es technisch so einrichten, dass der Boden per Funkbefehl die Cockpittüre öffnen kann?

#93 - 27.03.2015, 19:34 von Mr.Arbogast

Die Seelenlage des Suizidenten?

Zitat von sponner_hoch2
Ach, tatsächlich? Und woher wissen Sie das? Welche Informationen verschweigen sie uns hier? Immer diese "Wahrheiten" hier. Genau so gut möglich ist es, dass der Mann einfach nur die für ihn angenehmste (so krank sich das auch anhören mag, aber normal ist so eine Situation ja eben nicht) Variante eines Selbstmordes gewählt hat (das ist jetzt auch nichts neues: Apotheker nehmen gerne Schlafmittel, Jäger die Pistole und Möllemann den Fallschirm) und er die weiteren Opfer einfach ausgeblendet hat. Was auch wieder "normal" ist: Man kann davon ausgehen, dass die meisten "normalen" Selbstmörder im Moment ihres tuns auch nicht an die Hinterbliebenen denken.
Was die Behauptung, er wollte Aufsehen erregen, angeht, haben Sie recht: Das ist Spekulation. Doch darüber hinaus trifft Ihre "Argumentation" nicht. 1. Woher wollen Sie wissen, dass Selbstmörder im Augenblick ihres Handelns nicht an ihre Angehörigen denken? Das ist eine Unterstellung. Und eine generalisierende dazu. Viele mögen sich als Last empfinden und ihre Tat somit als Befreiung für das geliebte Umfeld sehen - um nur eine mögliche Denkvariante aufzuzeigen. 2. Selbst wenn ein Selbstmörder nicht an die Hinterbliebenen dächte, wäre das noch lange nicht gleichzusetzen mit dem Inkaufnehmen bzw. bewussten Herbeitführen von 149 Toten, weil man sich mit einem vollbesetzten Flugzeug gegen einen Berg manövriert. Tunnelblick hin oder her - da bedarf es doch einiges mehr an Erklärung, um das plausibel erscheinen zu lassen. 3. Die für ihn angenehmste Variante wäre gewesen, sich ein Segelflugzeug zu mieten und dann - allein und ungestört - sein Leben zu beenden. Gelegenheit genug hätte es gegeben. Die Tat sagt immer etwas über denjenigen aus, der sie begeht, und ich bin mir sicher, auch in diesem Fall wollte der mutmaßliche Täter, wenn sich denn die Befürchtungen bewahrheiten, etwas mitteilen. Was ihn dazu brachte, war sicherlich keine "normale" Depression. Die Möglichkeit einer narzisstischen Kränkung erscheint mir da plausibler. Und die Frage könnte lauten: An wen richtete sich die Botschaft, wenn die Tat denn als solche zu betrachten ist?

#94 - 27.03.2015, 19:37 von mundi

Äußere Faktoren weden immer wichtiger

Die für die Flugsicherheit verantwortlichen Menschen sind nicht zu beneiden. Da die Qualität der Technik und die Wartungsmöglichkeiten immer besser werden, werden äußere Faktoren immer wichtiger.

Nach den Flugzeugentführungen und Bombenanschlägen perfektionierte man zunächst die Abschirmung gegen eine Bedrohung von Außen. Scanner und andere Kontrollen vor Betreten des Flugzeuges oder Verladen des Gepäcks und Sicherheitstüren des Cockpits haben die Gefahren deutlich reduziert.

Jetzt müssen Methoden entwickelt werden, die das System vor Anschlägen des Bedienungspersonals schützen.

2-Personen Cockpit als Mindestanforderungen ist da nur ein notwendiger aber sicher kein ausreichender Schutz.

Die Schulung des Personals sollte in dieser Welt auch eine Portion Misstrauen gegenüber den mitfliegenden Kollegen beinhalten.

Man erinnert sich, dass der ägyptischer Präsident Nasser von einem seiner Leibwächter erschossen wurde.
Die Folge: Jeder Leibwächter bewacht gleichzeitig auch seinen Nachbarn der Leibwache.
Kontrolle ist besser.

#95 - 27.03.2015, 19:37 von tlatz

Zitat von drreggie
Eine Depression reicht nicht aus, um so eine Tragödie zu verursachen. Ein Patient mit Depressionen würde bei einem sog. "erweitereten Suizid" nicht 149 andere Menschen töten, somit trifft der Begriff "erweiterter Suizid" hier nicht zu. Der Co-Pilot ist ein Selbstmordattentäter, der möglichst viel Aufsehen erregen wollte. Wie bereits in einem anderen Artikel von jemandem kommentiert, denkt man da in erster Linie an eine schwere narzistische Persönlichkeitsstörung...
Wie in #78 erklärt denke ich, dass Sie da irren. Das geht sehr wohl, dass ein Mensch, der sterben will aber zu feige ist, es selbst durch eine aktive finale Handlung zu tun sich derart passiv aus dem Leben befördert und dabei andere Menschen mitnimmt.

Vor ein paar Monaten gab es einen absichtlichen Falschfahrer auf der A4, der soweit ich mich erinnere frontal in einen LKW gefahren ist. Solche Menschen handeln nicht mit der Motivation "Ich will möglichst viele Menschen töten und dann ganz berühmt werden", sie handeln mit der Motivation "Ich will sicher, schnell und schmerzfrei sterben und bin zu feige, selbst den Abzug zu ziehen, also mache ich lieber eine kleine, reversible Handlung, wie z.B. an diesem kleinen Rädchen für die Flughöhe zu drehen und warte einfach ab"

#96 - 27.03.2015, 19:43 von lab61

Zitat von moistvonlipwik
Die zweite Person wird in der Regel nicht in der Lage sein, wilde Flugmanöver zu verhindern, zumal die meisten keinen Pilotenschein haben werden. Die dienen nur dazu, sicherzustellen, dass der abwesende Pilot wieder hereinkann.
Damit wäre doch schon eine Menge gewonnen.

#97 - 27.03.2015, 19:43 von garfield53

mmm

Was wissen wir?

Eigentlich - nichts!

Vermutungen, Kaffeesatzleserei und Sterndeutungen eines mediengeilen Provinzstaatsanwaltes, welcher endlich mal im Scheinwerfer ebenso erfolgsgeiler Medienleute steht.

Mit den Schnipseln einer Kabinenaufzeichnung, welche wir weder gehört und dann auch nicht deuten könnten, laut seinen eigenen Worten auch nichts zu hören ist, außer vage Geräuschen vor der geschlossenen Kabinentür,welche vom Staatsanwalt auch noch interpetiert wurden, welche aber für einige wirkliche Fachleute keinerlei fachliche, sachliche und logische Erklärung für den Absturz geben.

Die Medienbluthunde und die Politiker, die heuchelnden "Witwen- und Hinterbliebenenhändeschüttler" benutzen, ja "vergewaltigen" das Elend für ihr eigenes EGO, schnüffeln eine neue Fährte für ihre Gier zum Erfolg, zur eigenen beruflichen "Glückseeligkeit", nur zu welchen Preis.
Die Öffentlichkeit wird, wie bei allen Ereignissen "gelenkt" informiert, Vermutungen und Märchen schön vermischt und die wirklich Betroffenen, die trauernden Hinterbliebenen, die Guten wie die Bösen psychologisch regelrecht terrorisiert und medial vorgeführt und "abgeschossen".

Selbsternannte Blender und Wichtigtuer, als Experten getarnt, vor die Kamera gesetzt, heizen mit ihren Nichtwissen auf allen Kanälen die Stimmung richtig an und der nichtwissende Konsument, gewohnt, das zu glauben, was ihm in belästigender Endlösschleife von von wissensfernen Selbstdarstellern übergeschüttet wird.

Warum werden dann wirkliche "Experten", also jene Leute welche beruflich damit zu tun haben bzw. über eine eigene berufliche Erfahrung im Luftverkehr verfügen, ihre Skepsis über die staatsanwaltschaftlichen Vermutungen und den Medienterror äußern und darauf hinweisen, das erst mit der umfassenden Untersuchung und Rekonstruktion des Ereignisses eine endgültige Klärung erfolgen kann und dies nicht im One night Stand Zeitraffer mediengerecht erfolgen kann, als Spinner und "Spassbremsen" hingestellt.
Menschliche Kolleteralschäden und das Schicksal der Betroffenen sind weder den Politikern, welche sich jetzt im kollektiven Wahnsinn geil im Leid Anderer suhlen und den Medien, welche nur den Euro rollen sehen, interessant.

Und natürlich die Fluggesellschaften, einen besseren Elfmeter für sie kann es nicht geben, wenn irgend ein armer "Irrer" als der Verursacher und Einzeltäter auch noch umgehend, "amtlich" bestätigt, gefunden wird.
Ist am Ende eine saubillige Sache und das Interesse an der Ursache sinkt erdrutschartig.
Bis zum nächsten Mal die medialen "Leichenflederer" und kamerageile politische Selbstdarsteller uns wieder überrollen.

Und wer bleibt auf der Strecke, die Angehörigen ALLER Toten.

#98 - 27.03.2015, 19:44 von lab61

Zitat von nixus_minimax
Zumal ja die armen Eltern doppelt gestraft sind. Die haben auch Ihr Kind verloren und sind auch noch den Anfeindungen der anderen Opfer ausgesetzt.
Das hätte sich ihr Sohn eben auch mal überlegen können.
Warum nicht einfach von einer Brücke oder vor einen Zug springen?

#99 - 27.03.2015, 19:44 von bambata

Gerüchte? / Hörensagen? /Forenfachwissen?

Zitat von Mr.Arbogast
Klar, wenn man maximale Skrupellosigkeit voraussetzt, dann kann man sagen, wer ein Flugzeug zum Absturz bringen will, der schafft es auch. Doch ich glaube nicht, dass hier ein solcher Fall vorliegt. L. scheint mir kein Mohammed Atta zu sein. Wer weiß, ob hier nicht eine Gelegenheit genutzt wurde, die, hätte sie sich nicht von allein ergeben, von ihm so nicht aktiv herbeigeführt worden wäre. Es ist fraglich, ob er den Flugkapitän oder eine Flugbegleiterin niedergeschlagen hätte, um seinen Plan - vorausgesetzt, die Theorien bewahrheiten sich - in die Tat umzusetzen. Klar, vor individuellen Gewaltakten ist letztlich niemand gefeit. Doch die "Sicherheitslage" an Bord hat eine solche Tat, wenigstens den Abschluss derselben, erst möglich gemacht. Die Vier-Augen-Regelung erscheint darum sinnvoll und hätte vielleicht dieses Unglück verhindern können. Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Ich frage mich, was es mit den Krankschreibungen auf sich hat. Wie sah die Diagnose des Psychiaters aus? Wusste er von suizidalen Tendenzen? Und wäre vielleicht ein Eingreifen seinerseits notwendig gewesen (für den Fall, dass er wusste, welchen Beruf L. ausübte) - trotz Schweigepflicht? (Thema: Gefahr in Verzug.) Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt grauenvoll! Da ist offensichtlich jemand vor Rachedurst blind geworden, wie es scheint. Durch gesundheitliche Beeinträchtigungen kurz davor, seinen Traumberuf nicht mehr ausüben zu können - und dazu vielleicht noch im Privatleben gescheitert. Sollten sich die Spekulationen erhärten, ist die (ehemalige) Lebensgefährtin zu bedauern. Was mag in ihrem Kopf vorgehen, nachdem der Ex nicht nur sich, sondern auch noch 149 Unschuldige mit in den Tod gerissen hat...? Das alles macht fassungslos!
Ihr Beitrag zeigt sehr schön, wie aus Gerüchten/Hörensagen/"Forenfachwissen" zweifelhafte Fakten werden.

Zitat: Wie sah die Diagnose des Psychiaters aus? Wusste er von suizidalen Tendenzen?

Bitte Quelle nennen, die darüber aufklärt, dass Lubitz sich aktuell in psychiatrischer Behandlung befand. Das Klinikum Düsseldorf erklärte heute, dass ausdrücklich KEINE Behandlung wegen einer Depression vorlag.

Zitat: Durch gesundheitliche Beeinträchtigungen kurz davor, seinen Traumberuf nicht mehr ausüben zu können - und dazu vielleicht noch im Privatleben gescheitert.

Bitte Quelle nennen, die Auskunft darüber gibt, dass er kurz davor stand, seinen Job als Pilot zu verlieren. GW und LH lagen keine Erkenntnisse vor, dass Lubitz "unfit to fly" gewesen sei. Die letzten Aufzeichnungen bzgl. einer depressiven Phase liegen mehr als 5 Jahre zurück.

Bitte Quelle nennen, die Auskunft darüber gibt, dass er im Privatleben gescheitert sei.

Zitat: Sollten sich die Spekulationen erhärten, ist die (ehemalige) Lebensgefährtin zu bedauern. Was mag in ihrem Kopf vorgehen, nachdem der Ex nicht nur sich, sondern auch noch 149 Unschuldige mit in den Tod gerissen hat...?

Bitte Quelle nennen, die Auskunft darüber gibt, dass er aktuell in einer Beziehung gelebt hat.

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