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Dritte RAF-Generation: Unfassbar

LKA Niedersachsen Garweg, Staub, Klette: Drei mutmaßliche frühere Terroristen der RAF gehören seit Jahren zu den meistgesuchten Kriminellen des Landes. Die Polizei ist ratlos - und fürchtet die nächste Tat.
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#1 - 10.10.2018, 17:36 von dagmar1308

Daniela Klette könnte ich nach 40 Jahren

wahrscheinlich an ihrem Blick noch erkennen. Sie saß ja fast jeden Abend monatelang an einem Nachbartisch im Pfefferle in WI.
Wir wußten, dass die aus der Adlerstr. wG war.
Hatte früher Sympathie für die RAF und auch einen Austausch von Titogegnern, die sicher hingerichtet worden wären gegen RAF ler per Tip an die Presse vielleicht dadurch verhindert... Genscher und Schmidt waren da ganz brutal....
Aber heute arbeiten die auch mit Tötungsabsicht auf Geldboten. Da ist RAF gleich IS

#2 - 10.10.2018, 17:38 von mundusvultdecipi

Ganz gewöhnliche Bankräuber...

..der Rest ist nur Vermutung

#3 - 10.10.2018, 17:41 von panzerknacker 51

Vorschlag

Vielleicht sollte man erst einmal die Morde an Herrhausen und Rohwedder aufklären, bevor man hier vermeintliche RAF-Rentner als Gefahr stilisiert. Oder wovon soll dieser Quark schon wieder ablenken?

#4 - 10.10.2018, 17:43 von demiurg666

Hätte sich der deutsche Staat doch nur so intensiv mit dem NSU auseinandergesetzt bzw. mit deren Unterstützungsstrukturen, sowohl in der rechten Szene als auch in den Behörden die den NSU zumindest gedeckt, wenn nicht sogar aktiv unterstützt haben. Das Aktenschreddern ist nicht vergessen. Auch nicht wie wenig Mühe sich die Justiz gemacht hat die Hintergründe und Hintermänner aufzudecken. Bei der RAF ist aber der Spaß vorbei. Die töten ja nicht einfach nur ein paar Türken und Griechen... Die rauben Geld, das ist viel schlimmer und staats-bedrohend!

#5 - 10.10.2018, 17:48 von ludwig49

Wahrscheinlich dient die Beute...

..dem Lebensunterhalt. Rente ist nicht zu erwarten, wie übrigens bei allen entlassenen Straftätern auch, die im Vollzug arbeiteten .

#6 - 10.10.2018, 17:54 von kraftmeier2000

Die sind

einfach Klever diese Bande, und die Polizei wenn ich mich nicht verlesen habe, hatten schon mehr als einmal die Möglichkeit Ihrer habhaft zu werden, nur dazu … .

#7 - 10.10.2018, 17:57 von spon-facebook-10000012354

Eine Faustregel

Eine Faustregel besagt, dass eine derartig lange Zeit im Untergrund zu leben in der Regel nur mit Hilfe eines umfangreichen Unterstützungsnetzwerkes möglich ist. Aus der Alltagserfahrung, in der mehr oder minder dauerhaft permanente Abgleichungen zwischen Identität, Krankenkasse, Bankverbindungen usw. durchgeführt werden, erscheint dies plausibel. Insofern ist die Annahme von Personen, die auf sich gestellt seit Jahrzehnten ein Leben im Untergrund führen wenig plausibel.

#8 - 10.10.2018, 18:07 von ernestobecker

Zitat von demiurg666
Hätte sich der deutsche Staat doch nur so intensiv mit dem NSU auseinandergesetzt bzw. mit deren Unterstützungsstrukturen, sowohl in der rechten Szene als auch in den Behörden die den NSU zumindest gedeckt, wenn nicht sogar aktiv unterstützt haben. Das Aktenschreddern ist nicht vergessen. Auch nicht wie wenig Mühe sich die Justiz gemacht hat die Hintergründe und Hintermänner aufzudecken. Bei der RAF ist aber der Spaß vorbei. Die töten ja nicht einfach nur ein paar Türken und Griechen... Die rauben Geld, das ist viel schlimmer und staats-bedrohend!
Werfen Sie den Strafverfolgungsbehörden Versagen oder Ignoranz vor? Ersteres soll vorkommen, nicht nur bei Behörden. Zweiteres wäre übel, wenn es zuträfe.

Egal wie, ich sehe keinen Zusammenhang zwischen NSU und RAF. Zu morden, egal wen, ist nicht akzeptabel. Da gibt es keinen Unterschied.

Bei der RAF der 70er und 80er Jahre kommt noch die Bedrohung des deutschen Staates dazu; da war es für den Staat leicht zu erkennen, wo der Feind sitzt. Ich vermag definitiv nicht zu erkennen, ob man auf irgendeine Weise Sympathie für die RAF haben kann.

Ich kann die RAF nicht ausstehen, den NSU auch nicht.

#9 - 10.10.2018, 18:12 von blackflag87

Öl ins Feuer

Ist das wirklich euer Ernst liebe Spiegel- Redaktion? Ohne die Aktionen der RAF im gesamten relativieren zu wollen, muss ich doch ganz ernsthaft fragen ob das die aktuelle Gefahr für unsere Gesellschaft ist? Seitens Teilen der Politik (CSU, AfD,...) und unter Mitwirkung gewisser Behörden (BfV,..), wird inzwischen ununterlassen am Bild gefeilt wonach wir uns nicht inmitten einer autoritären Wende befänden, wonach die Gefahr für unsere Demokratie nicht etwa von den paramilitärischen rechten Mörderbanden (der NSU kann nur als Spitze des Eisbergs bezeichnet werden) und ihren Förderern und Unterstützern (ob aktiv oder durch wohlwollende Inaktivität) aus, sondern von sogenannten Linksextremen. Dass jegliche Anläufe diese Ausrichtung der Strafverfolgung mit Kriminalitätsstatistiken zu legitimieren regelmäßig nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat, scheint dabei nicht hinderlich zu sein. Eine weitere Anfrage im Bundestag durch die AfD, die erneut belegt, dass die Fantastereien der Bedrohung von links eben solche sind; ein weiterer politisch motivierter Mord durch Rechtsextreme - was soll's? Weiter, weiter Richtung Abgrund! Und in diesem Klima denkt sich so der Spiegel: lass mal wieder was über die RAF schreiben.. Dass die gesuchten Personen real keinen Weg zurück in ein normales Leben haben- geschenkt. Dass man noch nicht einmal davon ausgehen dürfte eine Verhaftung zu überleben (man denke an Bad Kleinen)- was soll's..

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