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Indonesische Hausmädchen: Sonntags Prinzessin

Rebecca Sampson Sie werden lausig bezahlt, unwürdig behandelt - Hunderttausende junge Frauen aus Indonesien sind Hausangestellte in Hongkong. Fotografin Rebecca Sampson zeigt, wie sie sich in ihrer Freizeit verwandeln.
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#1 - 27.02.2019, 12:14 von mia1

tapfere frauen!

ich bin erschüttert!

#2 - 27.02.2019, 12:27 von salomohn

Schwer auszuhalten

Was kann man gegen diese Behandlung tun?

#3 - 27.02.2019, 12:38 von 123Valentino

Das ist...

nicht nur Hongkong, alle asiatischen Metropolen und eine charakterlose Mittelschicht rekrutiert , Mädchen aus Indonesien, den Philippinen und vermehrt aus Myanmar.
In the fine City of Singapore werden diese Mädels wie Sklaven gehalten.

#4 - 27.02.2019, 12:44 von mia1

wer sind eigentlich die arbeitgeber?

wo arbeiten die damen? in welchen familien? was verdienen die arbeitgeber? in welchen branchen arbeiten die arbeitgeber? wie groß sind die wohnungen der arbeitgeber überhaupt? kann es sein, dass die familien, in denen die frauen arbeiten, selbst nicht besonders gut situiert sind? wie immer - der spiegel erzählt nur ein zehntel der ganzen geschichte. ich möchte aber gern das gesamtpaket verstehen, was nicht bedeutet, dass ich irgendwas relativieren möchte, ganz klar: die lebensbedingungen der "hausangestellten" sind entsetzlich. möglicherweise das leben ihrer arbeitgeber nicht viel besser. dazu hätte ich jetzt gerne näheres gewusst.

#5 - 27.02.2019, 12:49 von MIRUG

Differenzierung

Die Situation stellt sich in der Tat wesentlich differenzierter dar als es in diesem Artikel dargestellt wird. Die Autorin hat mit Sicherheit keine eigene Erfahrung mit diesem komplexen Thema und es bleibt ausgespart wieviele Maids in Hong Kong ein gutes Auskommen finden und sehr ordentlich behandelt werden was wiederum Ihren Familien in den Heimatlaendern ein bessere Lebensperspektive verschafft.

#6 - 27.02.2019, 12:52 von multivitamin

Hausmädchen? "Mägde"??

Ausbeutung fängt mit der Sprache an: Das sind alles erwachsene Frauen, keine "Hausmädchen". Und wer hat den antiquierten Begriff der "Mägde" ausgegraben? Es handelt sich um Hausangestellte oder Haushaltsarbeiterinnen. Und bevor jemand ruft "westliche p.c. Agenda etc.": "We are Workers" ist ein zentraler Slogan des politischen Engagements der migrant domestic worker, zu hören an jedem Sonntag in Victoria Park (Indonesierinnen) oder Statue Square (Filipinas) . Hintergrund ist auch, dass Haushaltsarbeit oft von arbeitsrechtlichen Regelungen ausgeschlossen wird.

#7 - 27.02.2019, 12:54 von warth

Die Fotografin ...

... hat ein wichtiges und spannendes Thema gewählt. Und wahrscheinlich hat sie ihre Fotos im Bildband auch so präsentiert, dass ein Kontext entsteht. Dem SPON-Bildredakteur ist es leider nicht gelungen, hier eine Geschichte zu erzählen. Das ist übrigens eine Erkenntnis, die man häufig beobachtet: Fotobuchverlage/Kuratoren wählen anders aus als Bildredakteure.

#8 - 27.02.2019, 13:19 von fatherted98

Liegt oftmals...

...an der Sklavenhalter Mentalität der Hongkong Chinesen....kenne einige ganz gut...sehr nette Leute untereinander und zu Gästen....zu ihren Angestellten verhalten sie sich aber wie wir das aus dem Mittelalter kennen....sogar Züchtigung bis hin zum Totschlag sind keine Seltenheit. Polizei interessiert das nicht....schlimme Zustände....aber Hongkong ist da nicht alleine....auf er arabischen Halbinsel ist Sklavenhandel (natürlich nicht offiziell) an der Tagesordnung.

#9 - 27.02.2019, 14:46 von mia1

fragen über fragen

ich frage mich natürlich auch, warum "die Familien" ihre jungen, weiblichen Mitglieder ins Ausland "verkaufen": Kann es sein, dass von der heimgeschickten Knete ein Haus angeschafft wird? Mal durchgerechnet...... von den lausigen 3600 Dollar kommen 2000 in der fernen Heimat an - kann gut sein, dass nach 5 Jahren Maloche ne relativ schicke Hütte in der Ferne abbezahlt ist: dann hätte sichs gelohnt. War ja in Europa auch nicht anders: wieviele Gastarbeiter haben sich ne Existenz in ihren Herkunftsländern aufgebaut. "Zwischen Herd und Kühlschrank im Schlafsack" - naja, klingt nach Wohnklo in New York und sonstwo in den Megametropolen. Auch die "Milch ans Bett" könnte darauf hindeuten, dass die Arbeitgeber schlicht ebenfalls sehr beengt leben - vielleicht ists einfach platzsparend praktisch, den Kids das Frühstück ans Bett zu bringen. "Rund um die Uhr": Nehmen wir an, die Arbeitgeber selbst haben wechselnde Arbeitszeiten und es lebt abgesehn vom Nachwuchs auch nochn pflegebedürftiger Oppa mit bei den Arbeitgebern, der nachts versorgt werden muss? Undsoweiter. Nix Genaues weiß man nicht. Aber Hauptsache, maln Artikel rausgehauen. Aber - naja - ging wohl auch nicht um Recherche, ging wohl eher um Verkaufsförderung für den Bildband.

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