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Südfrankreich: Leiche gefunden nach Ferienlager-Überschwemmung

AFP In der Nähe des überschwemmten Ferienlagers in Südfrankreich ist eine Leiche entdeckt worden. Ob es sich um den vermissten Betreuer handelt, ist unklar. Die Veranstalter verteidigen sich gegen Vorwürfe der Justiz.
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#1 - 14.08.2018, 00:56 von womo88

"Wir haben uns absolut nichts vorzuwerfen."

Was will man von Laien auch anderes erwarten? Ich mache seit fast 20 Jahren in der Gegend Urlaub und habe dort Jugendfreizeiten geleitet und Hochwasser erlebt. Als Verantwortlicher habe ich dafür zu sorgen, dass nichts passiert bzw. nichts passieren kann. Wenn man auf der Homepage des Vereins liest, handelt es sich doch eher um ein paramilitärisches Camp mit Morgenapell etc. Also mal ganz ehrlich. Ich habe 35 Jahre Kinder- und Jugendfreizeiten geleitet. Da wären nie Kinder oder Jugenbdliche aus Panik zurück ins Wasser gelaufen. Das widerspricht all meinen Erfahrungen aus 35 Jahren.

#2 - 14.08.2018, 01:11 von womo88

Die machen so weiter, wenn man sie lässt. Das ist das Schlimme!

"Man habe im Camp sehr früh Alarm ausgelöst und die Jugendlichen zunächst geordnet auf einen höher gelegenen Parkplatz geleitet, sagte der zweite Vorsitzende, der sich noch in Frankreich aufhält. Danach sei Panik ausgebrochen, weil viele zurück in die Zelte gestürmt seien, um ihre Sachen zu holen. Als die Lage nicht mehr beherrschbar schien, wurde die Feuerwehr gerufen. Die Vorwürfe mit Blick auf das Camp-Gelände seien für ihn nicht nachvollziehbar, einen juristischen Streit um den Platz habe der Verein 2017 in erster Instanz gewonnen."
Schuld sind also die Jugendlichen selbst, die einfach nicht das gemacht haben, was ihnen gesagt wurde und wahrscheinlich auch der Tote, der ja nicht zurück oder in seinen Wohnwagen hätte gehen müssen. Die Campleitung wird also so weitermachen, weil sie sich nichts vorzuwerfen hat. Na gut, wir haben jetzt einen Toten, aber wir haben in erster Instanz gewonnen in 2017. Da fällt mir nichts mehr ein. Die beiden Herren wollen doch nur ihre Haut retten! Ich hoffe, dass die franz. Behörden wenigstens das private Camp dauerhaft schließen!