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Anti-EU-Kampagne: Kommission nimmt Orbáns Herausforderung an

Facebook/ Magyarország Kormánya Ungarns Regierung fährt eine zunehmend bizarre Kampagne gegen die EU-Kommission. Die Brüsseler Behörde hat dem Treiben lange zugesehen - und reagiert jetzt scharf.
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#1 - 19.02.2019, 20:02 von thor.z1367

Es reicht jetzt ein Ungarnixt

Dieser Orbans und seine Regierung sind nicht EU tauglich,wir sollten unseren Irrtum eingestehen und diese Ungarn herauswerfen. Diese Eu Feindliche Partei läßt unsere Werte in ihren Land nicht zu, dann wird es Zeit diese aus unserere Wertegemeinschaft entlassen.

#2 - 19.02.2019, 20:30 von dr.bernd_fabry@web.de

Erdogan hat Gülen ...

und Orbán eben George Soros. Von Erdogan lernen, heißt lernen, wie man die Demokratie abschafft und das eigene Volk unter die Knute zwingt. Werden wir bald einen Putsch in Ungarn erleben, der natürlich niedergeschlagen wird und den natürlich Soros initiiert hat? Mit das Schlimmste ist jedoch, dass diese neuen "Führer" sich nicht an die Macht geputscht haben, sondern halbwegs demokratisch in diese Position gerutscht sind (Trump, Bolsonaro, Salvini Duterte usw). Das Zitat "Geschichte wiederholt sich nicht" trifft nicht zu. Sie wiederholt sich ständig und die Dümmsten aller Kälber suchen sich den Schlachter selber.

#3 - 19.02.2019, 20:48 von derhey

...zugesehen und reagiert jetzt scharf

hab ich da etwas überlesen? Genau das macht die EU so stark - nichts, aber auch gar nichts setzt Brüssel dagegen. Ich kann diese Brüsseladministration nicht mehr erst nehmen. Schade um die Europa-Idee. Man muß dem Orban deutlich machen, daß Ungarn die EU verlassen sollte, daß dieses Land so nicht der europ. Familie angehört sondern dem Beispiel der Briten zu folgen hat und zwar sehr deutlich und eben scharf. Und vor allem: Orban und Genossen gehören geschnitten wo immer es geht, keine Einladungen etc. So lasch jedenfalls nicht.

#4 - 19.02.2019, 21:05 von thanatos666

Die EU Kommission sollte überlegen ...

ob es weiterhin opportun ist, um des lieben Friedens oder Gott weiß was willens, alles hinzunehmen um die "Gemeinschaft" zusammenzuhalten. Man riskiert, dass dieEU-Bürger die ernsthaft an der Sache interessiert sind und daran glauben sich abwenden. Eine glaubwürdige Gemeinschaft muss auch mal Grenzen setzen können und sagen: "Bis hierher und nicht weiter!". Ich meinerseits bin es Leid, mich (als Teil der Gemeinschaft) verhöhnen zu lassen und irgendwelche populistischen Regime mit meinen Steuergeldern am Leben zu erhalten.

#5 - 19.02.2019, 21:10 von PeterAlef

...nein lieber thor..., nicht Orban und Co...

sind nicht EU tauglich, es ist die EU selbst, mit ihren selbstgefälligen Kommissaren, die nicht EU tauglich sind.
Gegenteil ist demonstrandum....

#6 - 19.02.2019, 21:12 von izach

Erstaunlich!

Ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet die Länder, die am meisten von der EU profitieren und Unsummen an Geld einstreichen am lautesten poltern. Man muss den Geldhahn einfach an ihre Leistung für die Gemeinschaft anpassen. Was dieser Soros dabei zu suchen hat ist unklar. Das ist doch der D...., der seit Jahren im Wochentakt den Untergang des Euro vorhersagt.

#7 - 19.02.2019, 21:28 von Stäffelesrutscher

Überschrift

Wenn die EU-Kommission die Herausforderung wirklich annehmen würde, dann würde sie vielleicht mit Plakatmobilen durch Ungarn fahren ...

#8 - 19.02.2019, 21:40 von pracz

Geldhahn zu

Wenn die EU es nicht schafft das Geldhahn für Orbán und Co. zuzudrehen und die Länder juristisch so unter Druck zu setzen, dass denen die Ohren wackeln, wird sich der ungebildete, populismusanfällige Mob, der nicht nur in Osteuropa, sondern auch in Italien, in Frankreich und auch leider in Deutschland zu Hause ist, die EU vor unlösbar große Probleme stellen. Und wenn dieser Druck wirklich nicht möglich ist, dann ist die EU eine Fehlkonstruktion, die dringend repariert werden muss. Gelingt das auch nicht, werden Trump (oder sein Nachfolger) und Xi lachen.

#9 - 19.02.2019, 21:44 von Elementar

Eine Form von Masochismus

Was anderes kann es kaum sein. Warum tun sich das Länder wie Ungarn an? Diese schlimme EU. Wie man sich befreien kann, ist doch bekannt: Artikel 50 auslösen und auf geht's! Take back control of your country and borders! Vielleicht kann man ja mit London schon Gesprächstermine zwecks zukünftiger enger Zusammenarbeit planen. Es winken prosperierende Zeiten! Vorteil für die EU: Am Schluss bleiben noch nur noch die Länder über, die wirklich sich zusammen weiterentwickeln wollen. Hr. Juncker, nur Mut zu einem großen Kehraus!

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