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Brexit-Fahrplan: Noch zwölf Tage bis zum B-Day

AP Streit, Revolten - und immer wieder Abstimmungen: Verstehen Sie das Ausstiegs-Durcheinander in Großbritannien? Das geschieht in den kommenden Tagen bis zum 12. April, dem Brexit-Tag.
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#1 - 01.04.2019, 16:39 von Ein_denkender_Querulant

Was ist daran nicht zu verstehen?

Es nennt sich Demokratie. Es gibt unterschiedliche Meinungen und Beurteilungen zu Themen und in diesem Fall ist die Gesellschaft unschlüssig. Und entsprechend reagieren jene, die wiedergewählt werden wollen.

Die Queen hätte das Thema souverän und schnell gelöst, aber will man wirklich wieder Monachien mit dem Risiko, durchgeknallter absolutistischer Führer? Selbst Präsidialsysteme mit hohen Befugnissen des Präsidenten, wie in den USA, sind unerträglich, wenn bestimmte Menschen diese Position bekommen.

Es gibt eine Deadline und dann gibt es eine Entscheidung. Die Briten halten sich etwas besonderes, und das war immer ihre Verhandlungsposition innerhalb der EU. Aber damit ist jetzt Schluss, für immer. Entweder machen sie als zahlendes Vollmitglied mit, oder sie gehen. Und danach sieht es aus. Den Brexit zurückzunehmen traut sich niemand, ein Abkommen wird nicht zustandekommen.

Verlierer sind alle. Aber das werden wir noch schmerzlich bemerken. Langfristig kann es für die EU positiv werden. Die Tür für eine EU Armee und eine Transaktionssteuern stehen vermutlich bald offen.

#2 - 01.04.2019, 16:39 von jomiho

Due Inselbewohner werden nur aus Schaden klug

Sollen die Inselbewohner sich erstmal klar darüber werden, wo sie hinsichtlich EU stehen. Das geht aber nur außerhalb der EU. Noch ein Aufschub und noch mehr Zeit bringen weder den Inselbewohnern noch der EU etwas. Auf der Nordseeinsel kann man sich zur Zeit halt nicht auf irgendetwas verständigen, außer auf das, was man ablehnt.
Wenn sich die Verhältnisse auf der Nordseeinsel wieder normalisiert haben, können die Inselbewohner ja erneut einen Aufnahmeantrag an die EU richten. Ich denke, da wird nicht soviel Zeit ins Land gehen. Nach dem Brexit wird die Nordseeinsel eh zum wirtschaftlichen Spielball der Wirtschaftsblöcke werden.
Aber die Inselbewohner müssen halt aus Schaden klug werden. Es gibt einfach zu viele Menschen auf der Nordseeinsel, die es einfach nicht realisiert haben, dass die Nordseeinsel nur noch ein Land unter vielen ist und allein gegenüber Wirtschaftsblöcken nur wie ein Ruderboot auf dem Meer in einen tobenden Sturm getrieben wird.

#3 - 01.04.2019, 16:41 von brooklyner

ja wenn ich mir diese Bildergalerie ansehe, denke ich erst Mal "talking heads" oder auf gut deutsch "Arschkrampen". Und wenn ich mir jegliches Wissen um die Anliegen dieser Gestalten komplett ausblende, wäre mir rein optisch der Totalhonk Johnsson tatsächlich der sympathischste. Diese Galerie zeigt einfach Mal wieder deutlich, dass die grössten Arschgeigen, an die man sich aus der Abiklasse erinnert (und die natürlich nie zu einem Abitreffen erscheinen), die sind, die am Ende in Wirtschaft und Politik gegangen sind, anstatt irgend etwas zu machen, das die Gesellschaft bereichert. Den Artikel habe ich natürlich nicht gelesen, weil ich arbeiten will.

#4 - 01.04.2019, 16:44 von HeinzLambertus

gut,

dass das Wahlsystem noch funktioniert, aber wie lange noch?
E. wird sich schon was einfallen lassen.

#5 - 01.04.2019, 16:46 von pnegi

Es ist ganz einfach...

...das Britische Volk hat sich entschieden! 17,4 Mio Menschen haben "Leave" gesagt. An diesem "Leave" klebten keinerlei Abhängigkeiten, Bedingungen, Voraussetzungen. "Leave" heisst "verlassen". Das ganze Chaos, das dieser klaren Entscheidung folgte, wurde durch die politischen Eliten in GB und EU ausgelöst, die den Willen des Britischen Volkes ignorieren. Es ist ein Trauerspiel. Und ein deutliches Zeichen für diejenigen, die noch in dieser EU sind; Diese EU hat keinerlei demokratische Grundlage mehr.

#6 - 01.04.2019, 16:46 von 53er

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren,

dass im Artikel eine gehörige Portion Schadenfreude mitschwingt. Abwarten, der Schaden kommt erst noch und zwar für alle. Nicht wirtschaftlich, das kann einem in diesem Zusammenhang ziemlich egal sein, aber zwischenmenschlich. Und das wiegt umso mehr.

#7 - 01.04.2019, 16:47 von Hoppla!

Auf Wiedersehen...Auf Wiedersehn...

alles Gute GB und das es nicht ganz so schlimm für euch wird wie befürchtet. Aber jetzt geht endlich
und macht euer Ding. Das Ganze ist auf so vielen Ebenen eine Peinlichkeit, dass man es nicht glauben kann.
Immerhin gibt es jetzt schon lustige Witze wie : "Die armen Schüler, die später mal in Geschichte den ganzen Brexitverlauf verstehen und auswendig lernen müssen - natürlich inklusive jeder Abstimmung im Parlament."

Good bye

#8 - 01.04.2019, 16:48 von Wal-Ire

Wech is wech!

Ganz ehrlich, der Zug ist abgefahren. Global Britain ist in der Mitte gespalten, der Riß geht tief durch das Herz. Insbesondere Brexshitters sind mittlerweile ideologisch gefangen und nicht mehr von Argumenten zu erreichen. Brexit ist eine Religion und wie jede Religion vollkommen sinn- und merkbefreit.
Selbst falls das UK noch für eine Legislaturperiode in der EU verbliebe, ist eine konstruktive Mitarbeit nicht mehr zu erwarten. Je früher Global Britain in der Wirklichkeit ankommt, desdo besser. Aber das wird brai#uchen, denn die EU-feindlichen Medien bauen jetzt schon an der Dolchstoßlegende, daß die EU nichts unversucht läßt, Global Britain zu zerstören.

#9 - 01.04.2019, 16:54 von hanscm

ich bin erstaunt, wie es eine Minderheit von Fanatikern geschafft hat ein ganzes Volk in Geiselhaft zu nehmen.
Sie müssen nur entspannt warten und haben am 12. exakt das Ergebnis, welches sie immer wollten. No Deal

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