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Brexit-Verhandlungen: May besteht auf Freihandelszone mit der EU

DAI KUROKAWA/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock Premierministerin May fordert weiter Handelsprivilegien für Großbritannien nach dem Brexit. Doch die EU lehnt die Pläne als unfairen Wettbewerb ab. Doch die Zeit für Verhandlungen läuft langsam ab.
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#1 - 02.09.2018, 10:07 von emporda

Das ewige Elend

Die Briten wollen die Rosinenpickerei um jeden Preis, also Handelsprivilegien, aber keine Freizügigkeit im Personenverkehr, keine Rechtssicherheit für EU-Bürger und keinen freizügigen Kapitaltransfer.

Sie müssen auf die ganz harte Tour lernen, das die UK als Weltreich seit 70 Jahren vorbei sind und England nur noch eine 2- oder gar 3-klassige Wirtschaftsmacht darstellt. Das wird richtig lustig in den Englischen Häfen nach dem 1. April

#2 - 02.09.2018, 10:09 von fehleinschätzung

hart bleiben!

Wenn man nicht möchte, das die EU nach und nach zerfällt...

#3 - 02.09.2018, 10:14 von jr-minerals

Absurd

Man bekam ja in den letzten Monaten eine Menge an Informationen zum Brexit. Es ist fast beruhigend zu sehen, dass England von genau der gleichen, miesen Politikerkaste regiert wird, wie es in Deutschland der Fall ist. Völlig zerstritten, entscheidungsunfähig und dem eigenen Volk nicht dienend - beunruhigend, wenn das noch länger so weiter geht und mit Sicherheit einer der Hautpgründe der aufkommenden Rechte in Europa. Das einzig sinnvolle wäre gewesen, hätte England dort eine rasche Lösung gesucht. Eine zweite Abstimmung? In meinen Augen völlig undemokratisch, unter der Motto: wir lassen so lange abstimmen, bis das Ergebnis wieder passt? Wer sich über ein Volksentscheid die Legitimation für den Austritt holt, der muss auch eben mit dem vollen Umfang der Konsequenzen leben

#4 - 02.09.2018, 10:14 von herbert

Die May will nichts für die EU zahlen an Beitrag aber alles haben.

Ihre Partei Brexit Kollegen sind fast alle geflüchtet und jetzt steht sie mit dem Elend alleine da.

Die Briten selber sollten endlich eine zweite Abstimmung starten ansosten werden sie nach dem Brexit Ausländer mit einem 3 Monate Visum.

#5 - 02.09.2018, 10:18 von j.vantast

So langsam muss Schluss sein

Die Briten haben entschieden aus der EU auszutreten, ok. Aber es war von vornherein klar was das für die Briten bedeutet, nämlich zum Drittland zu werden, so wie es viele andere Länder auch sind.
Schon während der Mitgliedschaft fielen die Briten mit Sonderregeln und Rosinenpickerei auf.
Nicht nur die Briten, auch einige andere EU-Staaten, müssen so langsam mal begreifen das man Kompromisse schliessen muss. So ist das nun einmal in einer Gemeinschaft.
Sollten die Briten Sonderrechte durchsetzen wäre das in meinen Augen das endgültige Aus für die EU.

#6 - 02.09.2018, 10:19 von lathea

Die EU muss in eigenem Interesse....

.....darauf bestehen, dass sich England für eine der bisher möglichen Optionen entscheidet: Norwegenmodell mit Binnenmarkt oder Freihandelsvetrag ohne Binnenmarkt. Allerdings sollte sich die EU imho schnellstmöglich um ein besseres und schnelleres Zusammenwachsen der EU-Länder und um eine EU der zwei Geschwindigkeiten bemühen. Die EU muss besser aufgestellt und die EU-Verträge angepasst werden. Solange England jedoch auf seinen Rosinenpickereien besteht, wird es zumindest zum jetzigen Zeitpunkt schwierig werden. Vielleicht sollten sich beide Seiten einfach auf eine 6-10jährige Übergangszeit einigen, in der GB den gleichen Status wie Norwegen erhält (also alles beim Alten belassen jedoch ohne Stimmrecht im EU-Parlament) und in der die Verhandlungen in Ruhe weiter gehen können. Das wäre mit einem einfacheren Austrittsvertrag verbunden. England hätte dann mehr Zeit, sich um ein realistisches Konzept zu bemühen und die EU mehr Zeit zum Zusammenwachsen und die EU zu verändern.

#7 - 02.09.2018, 10:25 von Hermes75

nicht verstanden

Wie es scheint hat Frau May die Verhandlungsposition der EU selbst nach zwei Jahren immer noch nicht verstanden. Den EU-Binnenmarkt gibt es nur als Paket. Entweder man ist drin oder draußen.
Die EU kann schon aus Gründen des Selbsterhalts solche Rosinenpickerei nicht zulassen.
Die Briten wollen raus aus dem Verein und diesen Wunsch wird die EU ihnen auch gewähren. Allerdings gibt es danach auch keine freie Platzbenutzung mehr.
Außerdem sollte mal jemand Frau May stecken, dass die Sache mit der Personenfreizügigkeit beidseitig ist und auch eine Million britische Staatsbürger betrifft die in der EU leben und arbeiten...

#8 - 02.09.2018, 10:27 von sven2016

Großbritannien könnte sich kurzfristig zur Aufnahme als neuer Bundesstaat der USA bewerben. Der Chef nimmt sie sicher, wenn Ivanka als Thronfolgerin eingesetzt wird.

Dann haben die Engländer auch nicht mehr ihr „Problem“ mit Arbeitszuwandern und endlich Freihandel in eine Richtung.

Gute Vorschlag?

#9 - 02.09.2018, 10:33 von Braveheart Jr.

Frau May will lieber keinen Deal ...

... als einen für Großbritannien nachteiligen Deal. Un d riskiert deswegen den für ihr Land schlechtesten aller möglichen Deals. ROFL. Ich hoffe, daß Herr Barnier hart bleibt. Sonst haben wir alle Naselang einen "Austritt" sobald einem Mitgliedstaat irgendwas nicht paßt.

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