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Brinkhaus über Kramp-Karrenbauer: Kanzlerkandidatur "hängt vom Momentum ab"

DPA Wird die neue CDU-Chefin auch die nächste Kanzlerkandidatin? Immer mehr Unions-Politiker betonen, dass es für Annegret Kramp-Karrenbauer keinen Automatismus gebe - auch der Fraktionsvorsitzende.
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#1 - 04.01.2019, 07:18 von K:F

Union wie immer

CDU beschäftigt sich mit sich selbst. Wer wird nächster Kanzler, wer der Kandidat. Der CDU geht jetzt schon die Muffe. Um die Menschen, deren Bedürfnisse, um die Zukunft der Gesellschaft geht es der CDU bis heute nicht. Diese CDU hat so eine Angst vor einem möglichen Machtverlust, vor dem Verlust der Tõpfe, das einem schlecht werden kann.

#2 - 04.01.2019, 07:41 von claus7447

Das in der CDU / CSU

So vehement über natürliches diskutiert werden muss, zeigt, dass diese Partei Demokratie erst noch lernen muss.

Nichts ist anders, als das ein Vorsitzender gewählt wurde..... der Rest.... man sieht.

Aber erfreulich, wenn man als Nichtwähler dieser Parteien sieht, wie sich die Anhänger selbst zerlegen.

#3 - 04.01.2019, 08:06 von dasfred

Tja, wer soll es machen

Jetzt rächt es sich, dass man nur überlegt hat, wie man Merkel weg bekommt, statt zu überprüfen ob es denn einen konsensfähigen Nachfolger gibt. Im nur der Blick nach Rechts statt mal Inventur zu machen und zu sehen, was können wir dem Wähler substanziell bieten und wer hat die Persönlichkeit, dieses kompetent zu präsentieren. Die CDU rutscht bald in den selben Strudel, der schon die SPD in den Abgrund zieht.

#4 - 04.01.2019, 08:13 von Leser161

Manöver

Das dient doch nur der Stärkung von AKK. AKKs Problem ist das sie als "Merkeltochter" gilt, jemand der nicht durch Leistung sondern durch Erbe in seine Position gekommen ist. Daher muss ein solcher Automatismus natürlich in Abrede gestellt werden.

Persönlich halte ich es für konsequent, wenn sich eine Partei hinter EINEN demokratisch gewählten Anführer stellt. Denn Demokratie ist zwar auch Streit, aber auch das man, wenn jemand gewählt ist, sich dem demokratischen Votum fügt. Wenn also AKK auch zur Kanzlerkandidatin bestimmt wird sehe ich damit kein Demokratiedefizit der CDU (Wählen werde ich sie bei einer Wahl trotzdem nicht, bin ja kein CDU-Anhänger)

#5 - 04.01.2019, 08:16 von rainerwäscher

Schwarz-Grün

Natürlich wird AKK Bundeskanzlerin. Alle anderen Aussagen dienen nur dazu, interne Gegner bei Laune zu halten.
Die Grünen werden mit Merz nicht regieren wollen.

#6 - 04.01.2019, 08:19 von schorri

Mir graut.

Die Kanzlerkanidatur hänge "vom Momentum" ab, sagt der neue Fraktionschef der CDU, Ralph Brinkhaus.
Nach und nach wird allmählich klar, welch einen Fehlgriff isch die Union bei der Wahl dieses Fraktionschefs geleistet hat.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Tagesform, maximal die kurzfristige Performance soll entscheiden, wer unser Land über vier Jahre regiert!
Entweder, derMann istnur auf einen schicken Spruch aus, was ihn nicht gerade als Chef der faktischen Regierungspartei qualifiiziert.
Oder, er redet unüberlegt daher, was zum selben Schluss zwingt.
Oder er meint das wirklich was er sagt.
Und davor kann einm nur grauen.

#7 - 04.01.2019, 08:23 von jjcamera

Unüblich

Es wäre völlig unüblich und auch kontraproduktiv, eine Kanzlerkandidatur schon knapp 3 Jahre vor der Wahl festzuschreiben.
Klar warten die Medien darauf wie ein Hund auf die Wurst, um zuzuschnappen, aber selbst bei der Union wird der Kanzlerkandidat etwa 1 Jahr vor der Wahl per Mehrheitsentscheidung gekürt.
Es ist sehr gut vorstellbar, dass bis dahin noch einige geeignete Kandidaten den Hut in den Ring werfen. Ich tippe auf eine Überraschung: keiner von denen, die jetzt gehandelt werden, denn die letzten Jahre haben gezeigt (Schulz), wie schnell jemand in der Politik abserviert wird.

#8 - 04.01.2019, 08:54 von Kurt2.1

#6

Zitat von schorri
Die Kanzlerkanidatur hänge "vom Momentum" ab, sagt der neue Fraktionschef der CDU, Ralph Brinkhaus. Nach und nach wird allmählich klar, welch einen Fehlgriff isch die Union bei der Wahl dieses Fraktionschefs geleistet hat. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Tagesform, maximal die kurzfristige Performance soll entscheiden, wer unser Land über vier Jahre regiert! Entweder, derMann istnur auf einen schicken Spruch aus, was ihn nicht gerade als Chef der faktischen Regierungspartei qualifiiziert. Oder, er redet unüberlegt daher, was zum selben Schluss zwingt. Oder er meint das wirklich was er sagt. Und davor kann einm nur grauen.
"Momentum" ist ein reines Modewort. Ich bin auch sofort darüber gestolpert. Was haben wir bloß vorher gesagt?
Wie auch immer: Sie haben recht. Es ist in der Tat eine Aussage, die von einiger Unüberlegtheit zeugt, die man einem Fraktionsvorsitzenden so nicht zuschreiben wollen würde. Ist aber so.
Ich glaube, er wollte sagen, dass der Moment zu früh ist, um Kanzlerkandidatenaussagen zu machen. Hat er natürlich recht mit, aber es geht sicher auch weniger geschwollen und weniger lächerlich.

#9 - 04.01.2019, 09:17 von mirage122

Politische Erfahrung?

Diese Freundin von Frau Merkel war mal Ministerpräsidenten des Saarlandes. Damit hat sie sich profiliert? Sorry, Ihr Saarländer, aber dieses Bundesland ist wirklich nicht die Bühne, die AKK automatisch zur Bundeskanzlerin macht. Und eine jetzt schon publizierte Koalition mit den Grünen halte ich für mehr als verfrüht. Die Grünen wollen nicht mit Merz regieren - aber mit Frau Kampf-Karrenbauer? Das möchte ich ebenfalls bezweifeln, weil ich nämlich denke, das der Zenit der Grünen bereits überschritten ist.

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