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Britischer Außenminister: Hunt warnt vor "versehentlichem" Brexit ohne Deal

DPA Ein Brexit ohne Abkommen - für viele in London und in Brüssel ist das ein Horrorszenario. Wenn die EU sich nicht bewege, könne es jedoch so weit kommen, warnt Großbritanniens Außenminister Hunt.
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#1 - 23.07.2018, 13:33 von Pless1

Ja das kann passieren

Und niemand wird so stark darunter leiden wie die Briten. Hunt versucht Druck auszuüben, hält den Revolver aber an die eigene Schläfe. Wenn er abdrückt, ist unser Hemd blutig und wir haben einen Tinitus, mag schon sein...

Ob das die richtige Strategie ist?

#2 - 23.07.2018, 13:37 von power.piefke

warum muss sich die eu bewegen?

GB will doch raus. Die Konsequenzen wusste man vorher. Die EU muss überhaupt gar nichts. das kleine, vom Ver-/Zerfall bedrohte Eiland muss was tun. Die Arroganz der Engländer ist teilweise kurz vor lächerlich.

#3 - 23.07.2018, 13:39 von ttvtt

Kannste dir nicht ausdenken

"In Großbritannien würde sich die Einstellung einer ganzen Generation gegenüber der EU ändern, was der Partnerschaft schaden würde.", so sagt Hunt. Eher glaube ich, dass die Einstellung einer ganzen Generation zu den britischen Politikern sich ändern wird.

#4 - 23.07.2018, 13:39 von stevie25

BREXIT means BREXIT

Der BREXIT schadet allen. Die Briten haben sich mehrheitlich für diesen Schaden ausgesprochen. Die Menschen in den übrigen 27 EU Staaten wurden nicht gefragt. Bei einem Austritt ohne Abkommen wird der dann entstehende Schaden GB erheblich mehr treffen als die 27 verbleibenden EU Staaten. Dem sollte sich Hunt bewusst sein. Die Konsequenzen, die ein Aufweichen des Binnenmarktes für die EU 27 hätte, wären gravierender als der Schaden eines harten BREXITs. Ich hoffe, die EU bleibt da bei ihrer klaren Haltung. Und ich hoffe, es kommt zu einem weiteren Referendum in dem die Briten entscheiden könne, ob sie die konsequente Trennung von der EU wollen, das Modell Norwegen bzw. Schweiz oder den Verbleib in der EU.

#5 - 23.07.2018, 13:41 von frank1980

Realitätsverweigerung

Britische Politiker sind immer noch der Meinung die EU werde es zulassen das man sich rauspickt was man haben möchte und in GB in der Position ist um Forderungen zu stellen. Wenn die EU nicht nachgibt um ihre Einheit zu retten ist die böse EU unflexibel...

#6 - 23.07.2018, 13:45 von danduin

GB ist kein Hinterweltland. Eng an EU binden.

Britannien so eng wie möglich an die EU binden. GB ist Europa. Und Europa ist stärker mit GB.
In der Geschichte kam viel aus GB, und es wird auch zukünftig Europa stark beeinflussen.

#7 - 23.07.2018, 13:45 von s.l.bln

Pfeifen im Walde

Soso, eine ganze Generation könnte der EU den Brexit verübeln?
Mir war so, als sei die in Frage kommende Generation gegen den Brexit und war nur zu bequem, zur Abstimmung zu gehen.
Die werden die Folgen wohl eher den Brexiteers übel nehmen.
Überhaupt ist nicht klar, weshalb sich die EU irgendwo hin bewegen sollte.
Nicht die EU wollte die Briten loswerden, sondern umgekehrt.
Man sollte solche plumpen Erpressungsversuche einfach ignorieren.

#8 - 23.07.2018, 13:46 von kimmie

Es würde sich die Einstellung einer ganzen Generation ändern

"Die Beziehungen könnten jedoch einen Riss bekommen, sollte der Brexit ungeordnet verlaufen, warnte Hunt. In Großbritannien würde sich die Einstellung einer ganzen Generation gegenüber der EU ändern, was der Partnerschaft schaden würde."
DAs glaube ich auch.
Eine ganze Generation wird sehen, dass Politik-Amateure mal eben eine Volksabstimmung gestartet haben, bei denen weder die Frage noch die Folgen klar waren. Sie werden sehen, dass Opportunisten, die vor 2 Jahren noch verbittert gegen den Brexit gewütet haben, ihre Meinung über Nacht geändert haben, um auch mal an die Macht zu kommen. Eine ganze Generation wird sehen, dass die EU langfristig orientiert ist und nicht nur in 4 Jahren Wahlkampf denkt. Alle Generationen werden sehen, wohin man kommt, wenn man egoistisch gegenüber einem Stärkeren nur die eigenen Vorteile realisieren will und plötzlich ganz alleine da steht.
Nichts kann die Einstellung einer ganzen Generation gegenüber der EU so stärken wie ein harter Brexit.

#9 - 23.07.2018, 13:48 von Atheist_Crusader

Die EU ist nicht derjenige der diese Krise verursacht hat.

Brüssel hat auch von Anfang an mit offenen Karten gespielt, hat immer klar gemacht was geht und was nicht geht - und London hat zahllose Monate damit verschwendet das zu ignorieren und zu versuchen dennoch alles zu bekommen was sie wollen ohne dafür irgendeine Gegenleistung bringen zu müssen.
Jetzt - wo immer klarer wird was für eine unsagbar dämliche Idee das Ganze war, dass man tatsächlich verhandeln muss und nicht halb so viel anzubieten hat wie man glaubt... JETZT ist es plötzlich die EU, die sich bewegen muss und mit flexiblen und kreativen Lösungen kommen soll, um die Briten vor dem selbstverursachten Desaster zu bewahren?

Peinlich. Einfach nur peinlich.

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