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Bürgerkrieg: Maas unterstützt US-Initiative zu Jemen

DPA Die USA haben einen Waffenstillstand im Jemen vorgeschlagen und damit Saudi-Arabien unter Druck gesetzt. Außenminister Maas befürwortet den Kurs.
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#1 - 01.11.2018, 17:25 von print1939

Aussenminister zum Fremdschämen

Mindestens 50.000 Tote im Jemen-Krieg. Was weiß Maas heute was er nicht wusste als er sich bei Saudi-Arabien entschuldigt hat? Jetzt sich hinter den USA zu verstecken und zu tönen, dass die Huthi sich auch bewegen müssen ist erbärmlich.

#2 - 01.11.2018, 17:49 von headmiller

52.ter Bundesstaat der USA?

Zitat von print1939
Mindestens 50.000 Tote im Jemen-Krieg. Was weiß Maas heute was er nicht wusste als er sich bei Saudi-Arabien entschuldigt hat? Jetzt sich hinter den USA zu verstecken und zu tönen, dass die Huthi sich auch bewegen müssen ist erbärmlich.
Dazu kommen die Hungernden und die Verhungerten!
Also ich weiß nicht: Merkel, Maas, Merz - haben die eigentlich ein Gewissen?

#3 - 01.11.2018, 17:58 von Partyzant

Totalausfall

Unser Aussenminister mit der ganzen Regierungsmanschaft ist ein Totalausfall.
Erst den Saudis den Popo pudern und jetzt mit Trump im Rücken mit auf seine Kampagne aufspringen - ein Armutszeugniss dass er nicht vorher seinen Mund aufmacht - ein Abbild des rumlavierens wie die gesamte Groko. Ekelhaft und wertefrei. Das ist nicht meine SPD denn dafür kann man so h nur Fremdschämen.

#4 - 01.11.2018, 17:59 von success4us

Jahrelang Stille

Jetzt wo die USA aktiv werden hängt sich Hr Mass dran um auch wieder etwas Aufmerksamkeit zu bekommen
Mitspielen dürfen wir nicht - Vielleicht aber für den Wiederaufbau zahlen

#5 - 01.11.2018, 18:04 von Sonia

Politik - ein verlogenes Geschäft

Während der Krieg in Syrien schlagzeilenträchtig war, hielten sich Politiker u. Medien weitgehend zurück bei dem Unheil was sich im Jemen abspielte. Die Saudis zerbomten ein Land in das Mittelalter zurück, die Hilferufe von Ärzte ohne Grenzen, des UHNCR, dass Hunderttausende Kinder vom Hungertod bedroht sind, viele unter 5 Jahre alt, ab u. zu Mini-Artikel beim Spirgel u. der Zeit. Auch unsere Waffen waren/sind dabei. Vor diesem Hintergrund bückte sich Herr Maaß tief vor den Saudis. Unfassbar. Jetzt, wo die USA auch erkennen, was ihr Verbündetercim Nahen Osten mit auch amerikanischen Waffen anrichtete, bückt Maaß sich wieder. Nunmehr gibt es da auch kaum noch was zum Zerstören - nur unvorstellbares Elend und Leid. Wie immer, wenn der sog. Westen mit seinen Verbündeten mal "vorbei kam".

#6 - 01.11.2018, 18:25 von Idinger

Aber ja

Zitat von headmiller
Dazu kommen die Hungernden und die Verhungerten! Also ich weiß nicht: Merkel, Maas, Merz - haben die eigentlich ein Gewissen?
vermutlich sogar ein größeres als Putin, Assad, Erdogan und der mit uns verbündete Kronprinz. Bei Trump und den Iranern bin ich mir nicht sicher.

#7 - 01.11.2018, 18:44 von bloub

Zitat von print1939
Mindestens 50.000 Tote im Jemen-Krieg. Was weiß Maas heute was er nicht wusste als er sich bei Saudi-Arabien entschuldigt hat? Jetzt sich hinter den USA zu verstecken und zu tönen, dass die Huthi sich auch bewegen müssen ist erbärmlich.
die huthis müssen sich überhaupt nicht bewegen, es ist immer noch ihr eigenes land, das von saudi-arabien und ihren arabischen und westlichen verbündeten überfallen wurde.

#8 - 01.11.2018, 18:48 von steinhai

Trump hat viel vor...

Bevor Trump erneut den großen Mann spielen will, sollte er doch anstatt Worte, die ganze Geschichte an die UN übergeben. Die USA bomben ja selbst mit im Yemen. Sie sind beteiligt am Saudischem Blutvergießen und sie verhinderten bislang einen Frieden im Yemen um die angebliche Gefahr aus Iran zu bannen. Daher ist diese neue Initiatíve von Trump und Verbündeten einfach nur lächerlich. Einzig die UN muss einen Beschluss entwerfen in dem die USA nicht ernet Ihr Veto einlegen. Der Grund warum Trump aber diesen Schritt macht hat einerseits mit der Ermordung des Saudischen Exilanten in der Botschaft zutun. Andererseits mit der Stärke der Huthis, mit dem die USA und die Saudis nicht gerechnet hatten. Als der Krieg begann, hatten die Saudis einen klaren Sieg innerhalb von 3 Wocher vor Augen. Das war aber eine glatte Fehleinschätzung. Der Krieg dauert nun schon um die 4 Jahre. Die modernsten Waffen der Saudis konnten keinen Sieg für sich entscheiden und die Huthis konnten mit den wenigen Waffen, große Siege für sich verbuchen. Sie sind sogar in Saudiarabien einmarschiert und bombardierten mit Raketen und Drohnen, Riad und wichtige Stellen in Saudiarabien. Außerdem gelang Ihnen auch mehrere Bomben auf die weit entfernten Emirate zu schmeißen. Außerdem gelang den Saudis nicht einmal die Einnahme der wichtigen Hafenstadt Hudeida für den sie so viel Propaganda verbreitet hatten. Die Karten für einen Sieg der Saudis und Verbündete ist nun schlechter den jeh. Das ist der Grund der neuen Ankündigung Trumps. Er möchte ein Gesichtsverlust der Saudis verhindern, die im Yemen kläglich gescheitert sind. Außerdem geht es um die US Waffen die nach dieser Niderlage der Saudis weit schwerer zu verkaufen wären. Die modernen US Waffen haben ihr Ziel nicht erreichen können, was für einen zukünftigen Verkauf in andere Länder hinderlich wäre. Viele Länder würden sich eher für Russische Waffen entscheiden nachdem sogar die (US) Flugabwehr der Saudis in vielen Fällen versagt hatte.

#9 - 01.11.2018, 18:52 von fixik

Aus welche Grund genau sollten sich die Huthis bewegen? Saudi Arabien hat Jemen angegriffen. Saudi Arabien ist auch das einzige Land was auch Zugeständnisse machen muss. Huthis haben sich verteidigt. Huthis können sich nicht bewegen. Weder gibt es da irgendwas, wo die Zugeständnisse machen können, noch gibt es Gründe dafür. Saudi Arabien ist in drei Jahren militärisch keinen Millimeter voran gekommen. Auch militärisch ergibt es für Huthis keinen Sinn sich zu bewegen. Wobei es noch nicht mal irgendwas gibt, wo die bewegen können. Huthis haben nichts verbrochen. Saudi Arabien wollte die zerstören. Wie soll man sich da schon bewegen? Sich selber zerstören? Oder was genau schlägt Maas hier vor?

Medien haben in diesem Konflikt mal wieder eine negative Rolle gespielt. In den Medien existierte dieser Krieg gar nicht. Hin und wieder wurde mal eine Kleinigkeit in den Nebennachrichten erwähnt. Dabei ist dieser Krieg von der Intensität nicht schwächer als der Syrien-Krieg. Und jede hat hier so ein Gefühl, wieso die Medien diesen Krieg verschweigen, während Syrien-Krieg so prominent ist. Ich glaube, vielen ist klar, warum das so ist. Und das sorgt nicht für die Glaubwürdigkeit der Medien. Das sieht nicht nach freier Presse aus. Überhaupt nicht.

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