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CDU/CSU: Werteunion will Kanzlerkandidaten per Urwahl bestimmen

Uli Deck/ DPA Parteichefin Kramp-Karrenbauer oder doch ein anderer Bewerber? In der Union wird angesichts der GroKo-Krise bereits über mögliche Kanzlerkandidaten diskutiert. Die konservative Werteunion will darüber abstimmen lassen.
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#1 - 11.06.2019, 07:54 von Watchtower

Da ist der brave Brinkhaus auf dem Holzweg ...

Über die Kanzlerkandidatur als Ganzes wird die Partei entscheiden....gerade unter dem Vorzeichen, dass Frau Kramp-K... bisher nicht die Qualität hat. Das stehen andere professioneller dar, z.b.. Friedrich Merz

#2 - 11.06.2019, 08:17 von Grünstein

Ist mir ein Rätsel,

wie sich Brinkhaus schon so früh festlegen kann und dem politischen Gegner eine offene Flanke bietet. Das muss schiefgehen, insbesondere mit AKK. Ihren Ehrgeiz in Ehren, es ist aber offensichtlich, dass sie in solchen Zeiten dieser Aufgabe nicht gewachsen ist.

#3 - 11.06.2019, 08:27 von frank.huebner

Bierhaus sagt, AKK wird Kanzerkandidatin

Bierhaus hat heute morgen gesagt, er gehe davon aus, dass AKK Kanzlerkanditain würde. Dann macht die SPD einen Sekt auf, da hat sogar die alte Tante SPD noch Chancen.

#4 - 11.06.2019, 08:32 von burlei

Urwahl bei der CDU?

Die Frage muss mal sein: Kann die CDU nach 30 Jahren Kohl/Merkel noch innerparteiliche Demokratie? Das ist wohl etwas, was man bezweifeln kann. Der Vorsitz wurde in Hinterzimmern ausgekungelt, der/die Große Vorsitzende(r) dem jubelnden Volk vorgestellt und das legte sich danach wieder schlafen. Der Kohl/die Merkel macht das schon. Natürlich fehlt jetzt in diesem System der Lethargie jemand, der die Partei führen kann, der die aufkeimende Zuckungen beruhigt. jemand, der - ganz im Sinne der Werteunion - die Partei wieder auf einen strammen wirtschaftsorientierten Kurs bringt. Weg von irgendwelchen sozialen Anwandlungen, gerne auch als "Linkskurs" bezeichnet. Die CDU ist für die freie und ungehemmte Wirtschaft und die Sicherheit derselben zuständig, mehr nicht. Ihr natürlicher Vorsitzender wird also Fr. Merz sein. Ein Kanzlerkandidat, der die Werte der CDU, also der Banken und Konzerne wieder in den Vordergrund stellt. Ob das aber mit einer Urwahl durchzusetzen ist? Doch, ja. Man muss nur wieder bewährte Rezepte wie die "Rote-Socken"-Kampagne aus der Mottenkiste der CDU-Politik holen. Der Feind steht links, also konzentrieren wir uns darauf.

#5 - 11.06.2019, 08:37 von unwissender3000

Ja, bitte, unbedingt!

Wenn die CDU nicht unter 20 Prozent abschmieren will, ist dieser Vorschlag genau richtig.
Innerparteiliche Demokratie muss gestärkt werden um dem Gefühl der "vorbestimmten Kandidatin" entgegen zu wirken.
Da Kramp Karrenbauer letztes Jahr Merz gewarnt hat, den Parteivorsitz nicht als "Vehikel für den Einzug ins Kanzleramt zu benutzen" https://www.spiegel.de/politik/deutschland/annegret-kramp-karrenbauer-warnt-friedrich-merz-im-kampf-um-cdu-vorsitz-a-1238794.html , kann nun von ihr erwartet werden, den eigenen Maßstäben gerecht zu werden.

#6 - 11.06.2019, 08:51 von transatco

Wann begreift diese "Lobbyistenwerte-Union" endlich, dass

die Zeit des "Weiter So" - denn für nichts anderes stehen diese Leute- ein Auslaufmodell ist!??
Und je "Werteorientierter" ihr nächster Kanzlerkandidat ist, umso schneller wird auch die Union, wie die SPD vor ihr, den Weg alles irdischen gehen! Der Wind hat sich gedreht, und für die Probleme der Zukunft hat die CDU nicht nur keinerlei Konzept, sondern vor Allem keinerlei kreatives Personal! Das wollen die altgedienten Damen und Herren nur nicht wahrhaben! Unsere Jugend, und dafür bin ich ihr auf Knien dankbar, lässt Entwicklungen wie in den USA, der Türkei oder Ungarn nicht zu!!!

#7 - 11.06.2019, 08:52 von Ayanami

Typisch

AKK soll also ins Kabinett wechseln, um sich selbst zu vermarkten. Warum sollte man seine Minister nach Kompetenz auswählen, wenn man den Posten auch für frühzeitige Wahlwerbung missbrauchen kann?

#8 - 11.06.2019, 08:54 von jonath2010

Im linken Wind

Die Werteunion umfasst leider nur 2000 Gleichgesinnte. Sie vertritt die Werte, für welche die CDU einst stand und daher von vielen Millionen Menschen regelmäßig gewählt wurde. Aber die Kanzlerin wusste es anscheinend besser. Grundüberzeugungen der CDU hat sie im Laufe ihrer Kanzlerschaft ohne Not preisgegeben. Ein kolossaler Linksruck der CDU schaffte Platz für die AfD. Wer will noch eine CDU wählen, die ihr Fähnchen ständig in den linken Wind hängt?

#9 - 11.06.2019, 08:56 von mjj

Cdu

...ist für mich als Regierungspartei keine Alternative mehr. AKK und Horst Seehofer haben in den letzten Wochen gezeigt, wie sie doch eigentlich gegen die Werte der Verfassung sind. Sie sind einfach eine Schande für Deutschland und spiegeln die Inkompetenz der deutschen Politik wider. Auch zeigt sich durch das Einmischen der Werteunion was von Der CDU/CSU zu halten ist, Politik von Rentnern für Rentner. Sie haben einfach nichts verstanden...

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