Forum
Politik

CDU: Kramp-Karrenbauer sieht Jamaika-Bündnisse kritisch

HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX Was passiert, falls die SPD aus der Großen Koalition aussteigt? Die neue CDU-Chefin schließt ein Dreierbündnis mit FDP und Grünen nicht aus. Eine andere Konstellation wäre ihr aber lieber.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 14.01.2019, 22:34 von schelmchen

Wenn ich das richtig lese, hat AKK sämtliche Koalitionsmöglichkeiten (die CSU koaliert immer mit CDU, auf Bundesebene sind sie die gleiche Partei) ausgeschlossen.

#2 - 14.01.2019, 23:07 von beathovenr66

Wieder richtig...

AKK ist ganz und gar auf dem richtigen Weg. Die FDP braucht kein Mensch mehr und als reinen Mehrheitsbeschaffer schon gar nicht. Trotzkopf Lindner, einmal nicht wie die Grünen hofiert, würde sich bei
erster Gelegenheit wieder in die Büsche schlagen. Deutschland braucht keine Wendehälse, Jamaika ist outer
als out !

#3 - 14.01.2019, 23:08 von morpheus26

@schelmchen

Wie kommen Sie denn darauf? Linke und AfD habe AKK ausgeschlossen, bleiben doch noch genug andere Parteien?!?
Ggf. könnte sich eher mal die Frage stellen, ob die Union auch im Bund nur zum Juniorpartner taugt Das würde vllt. ein wenig am Selbstverständnis kratzen. Aber das entscheidet ja zum Glück der Souverän, und so bisserl Demut hat noch niemandem geschadet... ;-)

#4 - 14.01.2019, 23:09 von Meckerameise

Sehe ich ähnlich. Wir haben nicht gerade viele Parteien, die generell im Bundestag sitzen und mit der AfD sind es immerhin schon sechs Parteien. Die fünfte kam mit der Wiedervereinigung als PDS, mittlerweile die Linken, dazu - 17 Jahre vor der AfD. Wenn diese Parteien schon mal kategorisch ausgeschlossen werden, befinden wir uns mittlerweile wieder in den 80er Jahren, wo Grün dazugekommen ist. Wenn sich vielleicht endlich mal etwas anderes als die nächste GroKo bildet, bleibt ja nur Union/Grüne, Union/FDP oder Union/Grüne/FDP übrig. Jamaika wird aber wohl nicht in Frage kommen, weil die FDP, insbesondere Yuppiehipster-Lindner, nicht mit den Grünen regieren will. Bleibt also nur noch Union/Grün oder Union/FDP übrig. Hätten die Piraten sich nicht zerfetzt, hätte es ja vielleicht mal eine sozialverträgliche FDP-Alternative gegeben. AKK muss also 50%+ bekommen, sonst wird das nichts.

#5 - 14.01.2019, 23:15 von mirage122

Was macht die sich nur für Gedanken!

Frau Anneliese aus dem Saarland sollte sich ganz andere Gedanken machen statt über eventuelle Bündnisse nach zu denken. In erster Linie ist es doch erst einmal ihre Aufgabe, die CDU auf die Füsse zu stellen, so dass sie für die konservative Ecke wieder wählbar ist. Stattdessen macht sie sich schon Gedanken um Regierungskoalitionen. Da scheint sie ja sowieso nicht so das glückliche Händchen zu haben nach ihren Erfahrungen mit der FDP. Offensichtlich ist sie nicht sonderlich kooperationsbereit. Bei Veranstaltungen wie ZDF-Morgen-Magazin und Phoenix-Interviews gibt sie lediglich ein sehr schlechtes Bild ab. Reden ist gut, schweigen ist manchmal besser!

#6 - 14.01.2019, 23:33 von freeforever

AKK Machtpolitikerin

Das AKK Jamaika nicht mag ist seit 2012 bekannt. Bei ihr geht es nur um Macht und nicht um Inhalte. Merkel hat das zumindest besser versteckt.

#7 - 14.01.2019, 23:53 von basileus97

Als nächstes schließt sie eine Zusammenarbeit mit der CSU aus.
Eine Regierung ohne CDU wäre kein Beinbruch. Außer absoluter Mehrheit scheint es für AKK keine Alternativen zu geben. Vielleicht stellen einfach die Grünen den Kanzler, dann erledigt sich dieses Gutsherrengelaber.

#8 - 15.01.2019, 01:41 von toninotorino

@schelmchen

Das hat sie doch überhaupt nicht gesagt!

#9 - 15.01.2019, 06:15 von RalfHenrichs

Logisch

Natürlich wird AKK mit Linken und AfD nicht koalieren wollen. Die Frage ist nur, was macht sie, wenn sie nur die Wahl hat oder es eine Viererkoalition (CDU/SPD/Grüne/FDP) geben muss. Könnte in Sachsen passieren. Das ist dann noch schwerer zu führen als eine Dreierkoalition. Darauf wird sie aber keine Antwort geben, denn das wird sie als unrealistisch abtun.

    Seite 1/2