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CDU in Sachsen: Blinker nach rechts

imago/ IPON Die Sachsen-CDU lässt sich das Wahlprogramm unter anderen von Pegida-Erklärer Werner Patzelt schreiben. Vorzeichen einer schwarz-blauen Annäherung? "Törichte Interpretation", sagt der Dresdner Politologe dem SPIEGEL.
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#1 - 12.01.2019, 14:24 von Sleeper_in_Metropolis

Zitat : "Das wird in Sachsen als Signal gedeutet: Der ohnehin konservativ ausgerichtete Landesverband der CDU blinkt nach rechts."

Naja, Sachsen und die Sachsen-CDU halt. Wundert das ernsthaft jemanden ?

#2 - 12.01.2019, 14:28 von Watschn

Patzelt ist noch einigermassen polit. glaubwürdig...

Aber als bekennendes CDU-Mitglied muss er aufpassen, dass er diese Glaubwürdigkeit aufrecht erhalten kann.
Es könnte sein, dass man Patzelt als CDU-Mann (u. somit automatisch parteiisch) immer weniger zuhören könnte...

#3 - 12.01.2019, 14:37 von adam01

Die CDU

muss schon das Volk im Auge behalten? ohne eine Kopie der AfD zu werden. Ansonsten lässt die AfD alle hinter sich

#4 - 12.01.2019, 14:38 von böseronkel

Nun, die Sachsen scheinen sich bei der bevorstehenden Landtagswahl als einzige mögliche Zweierkoalition ein schwarz/braunes oder auch braun/schwarzes Bündnis gönnen zu wollen. Das erste derartige Bündnis ist in den östlichen Bundesländern absehbar, da der Osten in den Programmen der etablierte Parteien nicht vorkommt und am Anfälligsten für derartige Wahlergebnisse ist nun einmal Sachsen

#5 - 12.01.2019, 14:40 von arvenfoerster

Die CDU macht hier ihren Job

Der CDU vorzuwerfen, dass sie versucht, die AfD-Wähler an sie sich zu binden, ist ein seltsamer Gedanke: Ist es nicht gerade die Aufgabe von Volksparteien, die Wähler auch und besonders am Rand in die Politik einzubinden? Für die sächsische CDU wird der Erfolg dieser Bemühungen überlebenswichtig, da sie ja, wie alle anderen Parteien im Freistaat auch, nicht über ein ausgebautes Netz aus Orts- und Bezirksverbänden verfügt. Eine Prüfung einer Koalition mit der AfD ist ebenso unproblematisch. Die AfD ist eine Partei mit einem in Teilen problematischen Verhältnis zum Grundgesetz. Die Partei, der man am anderen politischen Rand das gleiche unterstellen muss, sitzt in Berlin, Brandenburg und Thüringen in der Regierung. Ich wünsche mir nur, die Prüfung fällt negativ aus.

#6 - 12.01.2019, 14:44 von LorenzSTR

Fantasia

Herr Patzelt, die Sachsen-CDU und das ewige Märchen vom nicht Zuhören. Das passt ja hervorragend. Weder die Sachsen-CDU, noch der Politikprofessor Patzelt haben die Ursachen der heutigen Verwerfungen und Probleme begriffen. Die liegen nämlich nicht nur in D im neoliberalen Wirtschaften und nach oben Umverteilen. Weshalb ja auch die AfD keine Alternative ist. Eine Union und ein Patzelt als Vertreter der bürgerlichen Oberschicht, die sich mehr und mehr bedient und so ziemlich alles unter den Nagel reißt, allerdings auch nicht.

#7 - 12.01.2019, 14:45 von funkstörung

standing

hoffentlich läßt Werner Patzelt sich nicht einschüchtern, das mediale klima gibt leuten die nicht mit der offiziellen migrationspolitik (oder auch nicht-politik) einverstanden sind oder diese zumindest verändern wollen keine chance, es wird sofort versucht diese zu diskeditieren und in eine rechte-rassistische ecke zu pressen.

#8 - 12.01.2019, 14:48 von Rubikon_2016

Haben wir keine anderen Probleme

frage ich mich ernsthaft... Hat der Tagesspiegel sonst nichts zu schreiben? Herr Klingbeil? Achja, das ist ja der Generalsekretär meiner Partei, befürchte ich. Herr Klingbeil hat definitiv andere Probleme, den Zustand meiner Partei zum Beispiel.
Wann verstehen wir Besserwessis endlich, daß die Sachsen selber am besten wissen müssen, was sie wollen? Dieses ewige mit dem Finger auf die vermeintlich politisch unmündigen Ostdeutschen zeigen erzeugt bei mir nur noch Brechreiz

#9 - 12.01.2019, 15:00 von Willi Wacker

dümmer geht´s ümmer

Werner Patzelt als Pegidasympathi...
Wer ihn bei Phoenix gesehen oder im Deutschlandfunk kennengelernt hat, schätzt seine Erklärungen.
Aber man fasst sich schon an den Kopf! Über den Verfasser dieser These.

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