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Comeback in Großbritannien: Farage kapert die Wahl, die es nie geben sollte

Daniel LEAL-OLIVAS / AFP Die Europawahl sollte eigentlich ohne Großbritannien stattfinden. Doch nun ist der Brexit aufgeschoben, die Briten stimmen mit ab. Nigel Farage nutzt das für ein Comeback - und dominiert den Wahlkampf.
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#90 - 13.05.2019, 16:03 von Nur ein Blog

Blöde Antwort auf eine #10. Blöde Frage

Zitat von j.vantast
Warum schmeisst man einen Europaabgeordneten der öffentlich Stimmung gegen die EU macht nicht einfach raus oder lässt ihn nicht zur Wahl zu?
Wie fänden Sie es, wenn man alle Oppositionellen "einfach" nicht zur Wahl zulassen würde? Oder die Opposition aus dem Bundestag verbannen würde?

Wo die doch nichts anderes machen, als gegen die Regierung "Stimmung zu machen" oder "Schlimmeres", sie verbal anzugreifen?


Ja, warum, warum nur ist die Banane krumm?

#91 - 13.05.2019, 16:05 von superkoch

Eigentot

Nicht vergessen: Es war die Bundesregierung, die sich gegen Frankreich durchsetzte und GB in die Verlängerung schickte.

#92 - 13.05.2019, 16:05 von jotha58

merde alors

Was für ein Gehampel. Okay ein zweites Referendum braucht es dann eben nicht mehr. Ich fürchtete schon Ende März, dass die EU weitere Aufschübe gewähren würde. Ein Riesen Fehler, den man dann auch gleich zweimal beging! Eine Teilnahme an der EU-Wahl hätte zwingend vermieden werden müssen. Hoffentlich wird man im Oktober etwas schlauer und gewährt keinerlei Aufschub mehr. Es geht doch schon gar nicht mehr um Brexit oder keinen Brexit. Es geht um die Unsicherheit der Wirtschaft.

#93 - 13.05.2019, 16:06 von Nur ein Blog

Zitat von kurtbaer
ist schon eine farce. die briten sollten aus der eu rausgeschmissen werden können.
Es wäre nicht mal nötig, die Briten aus der EU zu schmeissen - sie würden von sich aus gehen, wenn man sie liesse.

#94 - 13.05.2019, 16:10 von stefan7777

Das Ergebnis des Referendums

ist in Wahrheit ein Patt und alles nur nicht eindeutig. Sonst wären wir nach drei Jahren doch schon weiter.

Bei der ersten Abstimmung konnte man die britischen Bürger tatsächlich noch entschuldigen, weil sehr viel mit Lügen gearbeitet wurde, weil die Regierungen seit Jahrzehnten allen Müll der Innenpolitik bewusst der EU angelastet haben.

Dass geht nun ganz und gar nicht mehr. Grobe Dummheit ja, aber Unwissenheit kann nach drei Jahren und all dem gesagten nicht mehr geltend gemacht werden. Wenn die jungen Briten sich an dieser Europawahl nicht beteiligen, wenn wieder die unbelehrbaren alten, tatsächlich Farage wählen, dann haben Sie es sich verdient den Schmerz auch zu spüren - Dann muss es richtig weh tun.

#95 - 13.05.2019, 16:11 von Mooncake

Bravo! Der "harte" Brexit wäre noch die softe Variante gewesen ,-)

Nur niemand, auch die Mainstream-Medien nicht, hatte dass so wirklich auf den Schirm gehabt.
Eher wurden vom "harten" Brexit fabuliert oder von der Zollunion oder gar 2. Referendum geträumt und so frickelt sich dieser Laden von einem Desaster ins Nächste, bei dem selbst solche Typen wie Farage, Trumps und wie diese Trolle heißen ein leichtes Spiel haben. Und nein nicht diese Falschspieler sind das Problem, sondern nur eines von vielen Symptomen tiefersitzenden globalen "Problemchen" …

#96 - 13.05.2019, 16:12 von seinedurchlaucht

Finde ich sehr gut. Weiter so, Mr. Farage.

#97 - 13.05.2019, 16:13 von Udo Blätz

Ja

Zitat von larsmach
BREXIT - the answer to digitisation, automation, globalisation (Brexit - die Antwort auf Digitalisierung, Automatisierung, Globalisierung) - selten war die politische Agenda einer Partei zu dringenden Fragen der Zeit so erfrischend einfach: BREXIT. Wenn erst der Brexit vollzogen ist, wird alles gut! Briten werden wieder Dinge tun, die heute von Maschinen und Computern viel schneller, besser und billiger erledigt werden. Eine Insel der Glückseligen inmitten einer sich weiter verändernden Welt. ... Sind die Menschen wirklich SO BLÖD!??
Ein ganz klares JA oder sollte ich sagen: Noch viel blöder!
Anwesende (hier mitlesende) inklusive.

#98 - 13.05.2019, 16:13 von touri

Zitat von kurtbaer
ist schon eine farce. die briten sollten aus der eu rausgeschmissen werden können.
Wäre nicht nötig gewesen. Man hätte den Briten nur nicht immer und immer wieder Verlängerungen gewähren dürfen. Die EU hat sich damit nur selbst in den Fuß geschossen.

#99 - 13.05.2019, 16:14 von burlei

@P-Schrauber, #16

Zitat von P-Schrauber
erst Recht nachdem nun Albanien beitreten soll. Die lautsarken Studenten und Jugendlichen die wegen des freien Studiums auf die Straße gegangenen sind sind nun einmal nicht alle Briten, das wird nun trotz aller gegenteiligen Beteuerungen (auch des Spiegels) hier wieder klar, man muß sich nur die Mühe machen die Briten selbst zu fragen, und 2/3 derer die ich kenne wollen nach der Vorstellung des Parlamentes, jetzt wirklich raus, wieder mehr selbst bestimmt sein, wieder und sie haben Angst vor Albanien sowie weiteren Nette- Empfängern in der EU. Das schönste Abschiedsgeschenk der Briten wird sein das etwa 100 Milliarden Euro an EU-Beiträgen (Großbritannien gehört wie Deutschland noch zu den EU Netto- Einzahlern) mit dem Wegfall der Briten fehlen werden und diese muss zum größten Teil Deutschland stemmen, bekommt dafür aber jetzt nicht größeres Stimmrecht in der EU, wir zahlen also in Zukunft mehr bei noch weniger Mitbestimmung.
Vielen Dank für Ihren wundervollen Beitrag! Wo haben Sie diesen denken lassen?

Gut, 2/3 der Briten, die Sie kennen wollen raus aus der EU. Bei mir sieht es anders aus. 100% der Briten, die ich kenne sind jetzt Deutsche. Die haben die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, weil sie die Vorteile der EU weiterhin genießen wollen. Vor Albanien haben sie übrigens keine Angst, viel zu klein. Ich schätze mal, die 2/3 der Briten, die Sie kennen, wissen noch nicht einmal, was Albanien ist geschweige denn, wo es liegt.

Wo haben Sie übrigens Ihr Wissen von den 100 Mrd Euro, die GB in die EU-Kassen einzahlt her? Aus der Quelle, woher Sie auch das Wissen von den 2/3 Briten haben? Hätten Sie mal in den EU-Haushalt geguckt! Im Jahr 2017 zahlte GB Netto (nach Abzug des Briten-Rabatts) 10,58 Mrd. Euro ein. Nicht 100, sondern (in Worten) Zehnkommaachtundfünfzig Milliarden Euro! Also weit entfernt von Ihren fiktiven 100 Milliarden. Klar, einiges davon fehlt jetzt, wenn die Briten aussteigen. Zieht man die 6,264‬ Milliarden Euro ab, die GB aus den EU-Kassen kassiert hat, fehlen ganze 4,316 Milliarden Euro. Teilt man diese auf die verbleibenden Staate auf, stemmt jeder Staat 150 Millionen Euro. Ein Klacks.Selbst die 4,3 Milliarden kann Deutschland locker stemmen, ohne das irgendein deutscher EU-Gegner eine Gabelspitze Sauerkraut weniger bekommt.

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