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Deutschland und die USA: Geht's noch?

DPA Ärger über Handel, Verteidigung, Energie - die transatlantische Entfremdung schreitet voran. Die Kanzlerin wirbt leidenschaftlich für mehr Zusammenarbeit - aber was ist ihr Plädoyer wert?
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#10 - 17.02.2019, 19:06 von qwertreiber

Spiegel und die Themenwahl

Das waren noch Zeiten als der Spiegel intelligente Fragen stellte und zwischen den Zeilen lesen konnte.

Die MSC mal grob übersetzt: Auch Trump geht vorbei und dann arbeitet man wieder konstruktiver zusammen als derzeit. Die USA hatten noch nie wirkliche Verbündete im letzten Jahrhundert, lediglich Interessensphären. Das ist das einzige Motiv, was die USA außenpolitisch handeln lässt. America first war schon immer, nur spricht es jetzt mal jemand aus. Also: Solange wir Interessensphäre bleiben, wird es Support geben.

#11 - 17.02.2019, 19:07 von tretertruppe

Tja

was soll man sagen. Deutschland hat in der Vergangenheit viel - seeeeehr viel Scheisse gebaut, gemordet ohne Ende... und zwar auch, insbesondere, die eigene Bevölkerung: Unsere (!) Juden waren DEUTSCHE, NACHBARN UND FREUNDE.... Sogar Verwandte... Es ist ein Wahnsinn, dass so viele nicht verstehen wollen, dass es ein GLAUBE ist....
Jetzt ist es passiert.... Kein Krieg - kein Morden...... wenn wir unserer Vergangenheit verantwortlich nicht ausweichen, dann sollten wir die stillen Hilferufe nicht ignorieren.... zeigen wir Europa, dass wir Europa (nicht nur an uns Deutsche denken) leiten (anleiten) können und wollen... und wir Deutschen sollten auch Abstriche in Kauf nehmen, wenn ganz Europa profitieren wird.... und Frieden für meine Kinder und Enkel herrscht

#12 - 17.02.2019, 19:08 von thor.z1367

So hätte sie immer agieren sollen

Ich bin bei Leibe kein Fan von Fr.Merkel. Chapeau Fr. Merkel endlich ein Statement für Europa, Deutschland und freien Handel. Und eine klare Abfuhr an Trump und seiner Karnevalstruppe.Europa muss jetzt klare Kante zeigen und auch an der USA Foderungen stellen.Wir haben uns lange genug in vorsichtigen diplomatischen Geplänkel geübt.Aber leider ist die USA zu Dumm dafür, dann bitte auf die harte Tour und versuchen mit den Demokraten einen informellen Kontakte und strategische Partnerschaft aufbauen. Vielleicht in 2 Jahren haben wir dann den 5 Jährigen nicht mehr. Das wäre die beste Nachricht für die Welt.

#13 - 17.02.2019, 19:09 von steveleader

Das große Elend...

Donald Trump. Hoffentlich hört der Spuk bald auf.

#14 - 17.02.2019, 19:09 von tomkey

Nichts ..

.. ist es wert. Merkel hält zwar erstaunliche Reden, seitdem sie weiß dass sie abtritt. Allerdings sind Reden das eine und handeln das andere. Beim handeln vermisse ich jegliche konsequente Umsetzung. Europa muss in den absoluten Mittelpunkt treten und endlich stärker gemacht werden, von mir aus auch ohne die bremsenden Oststaaten. Dann eben ein Kerneuropa - gemeinsam stark durch eine gemeinsame Wirtschaft/Finanzen, Verteidigung und Sozialpolitik. Anders geht es nicht. Und wenn die CDU/CSU dort weiter bremst, dann wird sich der Zustand noch verschlechtern. AKK sehe ich nämlich als Bremse gerade in einer gemeinschaftlichen Finanz- und Sozialpolitik.

#15 - 17.02.2019, 19:11 von hpampel

Recht haben die USA

Es ist ja auch nicht mehr nachvollziehbar. Da bezahlen die USA Milliarden für die Sicherheit Deutschlands als Schutz vor Russland, und DE schließt einseitige Lieferverträge mit Russland und stärken Putins Regime. Darüber hinaus fluten die Deutschen noch den US Markt mit Produkten, hergestellt mittels Lohndumping. Damit haben sie schon den Westen der EU gehen sich aufgebracht. Aber was soll’s, Kritik an US Kritik wird eh nicht gedruckt.

#16 - 17.02.2019, 19:13 von Thomas Schröter

Aussenwirtschaftliches Gleichgewicht, Abgasnormen gesetzlich fest

Aussenwirtschaftliches Gleichgewicht, Abgasnormen sind gesetzlich mindestens genauso festgeschrieben wie die Pflicht des Staates dafür zu sorgen, daß mindestens soviel in Infrastruktur und Bildung investiert wird, daß das Qualitätsniveau wenigstens gehalten wird und nicht absinkt.
Was hat Merkel mit dem Gerede von der schwäbchen Hausfrau davon genau umgesetzt?
Konnte eine solche Politik in etwas anderes münden als in die aussenpolitische Isolation?

#17 - 17.02.2019, 19:15 von danduin

Trump nutzt Kooperationen aus, darum funktioniert seine Politik

Trump's Politik ist in Teilen erfolgreich. Aber nur weil er die bisherige amerikanische Politik und dessen internationale Institutionen ausnutzt und vor den Kopf stößt. Wären die USA immer der Politik Trumps gefolgt, so wären die USA nicht die Supermacht in der Welt, wie Sie heute noch immer ist.
Zölle wären bspw. kurzfristig nicht erfolgreich, wenn es sie schon immer gegeben hätte.
Es gibt eine Zeit nach Trump, vielleicht sollte man evtl. rhetorisch einseitig sehr auf die USA zugehen, anstatt sich abzugrenzen. Damit seine Attacken ins Leere laufen.
Bspw. eine Aussage zur Stärkung der Nato. Dass deutsche Soldaten für Amerika sterben werden, um Amerikas Sicherheit bei einem Angriff auf die USA zu gewähren.

#18 - 17.02.2019, 19:17 von Calenberg

Deutschland längst abgeschrieben

Die Welt wird wohl noch bis 2024 mit Präsident Trump auskommen müssen. Die USA bestehen nicht nur aus der Ost- und Westküste. Trump hat seine Wahl in der Mitte, in den fly-overs, gewonnen. Und die Menschen dort stehen zunehmend auf Trumps Seite. Und selbst nach 2024, wenn Trump nicht mehr US-Präsident sein wird, werden die USA ein anderes Land sein, geprägt von acht Jahren Trump und mit einem neuen Selbstbewußtsein, in der Erkenntnis, daß eine Politik außerhalb des Establishments schlicht und ergreifend mehr Freiheit bedeutet.
Und Deutschland? Mit Putins Rußland gibt es - zu Recht und leider nicht konsequent genug - Streit. Die Mittelosteuropäischen Staaten legen sich quer und haben sich zum Teil in der Visegrad-Gruppe offen gegen Deutschland gestellt; was das Vernünftigste ist, was sie tun konnten. Großbritannien tritt ganz aus der EU aus, was zu einem guten Teil der Merkelpolitik geschuldet ist. Die südeuropäischen Staaten haben sich seit dem Beginn der Euro- und Schuldenkrise offen gegen Deutschland gestellt. Dänemark schottet sich gegenüber Deutschland ab, die Niederlande zunehmend auch. Italien hält die Merkelrepublik nur noch für geistesgestört. Österreich geht seinen eigenen Weg. Bis vor kurzem hielten sich die Merkelgetreuen und sie selbst deshalb schon fast äffisch an Frankreichs Macron. Doch der hat jetzt auch schon auf Opposition zu Deutschland geschaltet, wenn man jüngste Beschlüsse zu Nordstream 2 und dem atomaren Schutzschirm der Force de Frappe zur Kenntnis nimmt.
Andere Länder lachen sich schlapp über Deutschland oder nehmen uns erst gar nicht mehr für voll.
Nicht nur, dass die Bundeswehr so gut, wie nicht einsatzfähig ist, auch die Regierungsmaschinen bleiben überall in der Welt liegen. Noch lächerlicher kann sich ein Land nicht machen.
Nach 14 Jahren Merkel ist Deutschland runtergewirtschaftet, kann nur noch mit betreutem Denken und angeleiteten Medien den Schein wahren. Außerhalb Deutschlands verfängt das aber nicht.
Unser Land hat abgewirtschaftet und ist mehr oder weniger isoliert. Und das bei fehlender Verteidigungsbereitschaft.
Schlimmer kann es fast nicht mehr werden.

#19 - 17.02.2019, 19:22 von tinosaurus

Amerika

Seit Trump ist dieses Land komplett auf Abwegen. Die Amerikaner sollten begreifen, dass der Schaden, den dieser Clown anrichtet, nicht nur die USA betrifft. Zudem ist der Mann gefährlich und ist selber eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Inzwischen regiert er einfach am Kongress vorbei. Seine Entgleisungen werden auch immer dreister. Es wird Zeit, dass er geht oder gegangen wird.

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