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Donald Trump in der Krise: Die Demontage

REUTERS Ein Duell, eine Falle, eine Enthüllung: Innerhalb weniger Tage wird Donald Trump gleich mehrfach demaskiert und demontiert. Über einen Mann, der fünf Wochen vor der US-Wahl plötzlich den Halt verloren zu haben scheint.
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#10 - 04.10.2016, 08:36 von RalfHenrichs

In diesem Fall stimme ich SPON zu

Vor drei Tagen habe ich die Anzahl der Wahlmänner laut aktuellen Umfragen ausgerechnet: Clinton führte 292:246, was komfortabler für Clinton aussah, als es war. Würde der Swing-State Florida an Trump gehen (Clinton führte dort nur mit 1,2 Prozentpunkten), hätte Trump gewonnen (29 Wahlmänner). Aktuell führt aber Clinton 320:216, weil einige Swing-States in Richtung Clinton gedreht haben und in Florida führt sie mit 2,8 Prozentpunkten. Natürlich kann sich das auch schnell wieder in die andere Richtung drehen. In manchen Swing-States führt Clinton nur mit 0,2 Prozentpunkten, aber dennoch: aktuell sieht es sehr gut für Clinton aus.

#11 - 04.10.2016, 08:41 von ludna

Die nächste Demontage,

seit etwa einem Jahr liest man immer von der der Entlarvung oder Demontage des Donald Trumps. Und immer schwingt die offene Freude des (Spiegels, Zeit,etc.) Jornalisten mit.
Trump kann machen was er will, je mehr er gegen die PC-Regeln verstösst, um so mehr liebt ihn Joe. Trump traut sich etwas, wo der Durschnittsamerikaner mittlerweiler lieber den Mund hält.
Trumps Erfolg ist die eigentlich gutgemeinte, aber mittlerweile als Kampfmittel mißbrauchte PC. Würde man nicht aggressiv Meinungen unterdrücken und mit sozialer und beruflicher Zerstörung drohen, hätte Trump nicht so große Chancen.
Jetzt können mich wieder alle einen Rechten bzw. Rechtsextremen nennen, ist mir mittlerweile auch egal.

#12 - 04.10.2016, 08:47 von thequickeningishappening

Zu # 7

Ich glaube, Herr Trump ist ein guter Ping Pong Spieler. Bauernschlau ist er auch. Was ich glaube ist, dass Er Praesident wird. Im Business ist der Abschluss wichtig. Das Ass zieht man wenn alle Einsaetze auf dem Tisch liegen, ergo ganz kurz vorm Wahltag!

#13 - 04.10.2016, 08:47 von haresu

Der Skandal ist dass Trump überhaupt Chancen hat

Hingegen sind die hier aufgeführten Skandale und Skandälchen nicht immer wirklich welche und vor allem offensichtlich inszeniert. Wer will sich schon manipuliert fühlen? Und wen interessiert das wirklich? Clintons Wahlkampf- Maschinerie zielt auf die Unentschlossenen und versucht potentielle Trump- Wähler von der Urne fernzuhalten. Das scheint auch halbwegs funktionieren zu können, aber die Wahl ist längst nicht entschieden. Alles andere ist Wunschdenken.

#14 - 04.10.2016, 08:48 von jjcamera

Wir müssen bedenken, dass auch bei uns, genauer gesagt in Italien,
Berlusconi zum Präsidenten gewählt wurde, nicht obwohl, sondern gerade weil er bewiesenermaßen als Steuerbetrüger und gewissenloser Schurke, als rechtspopulistischer, sexistischer Mafiaangehöriger bekannt war. Dafür wurde er bewundert - wie Trump von seinen Anhängern.

Möglicherweise haben die Menschen die trocknen Parteifunktionärstypen, die "komplexe" Zusammenhänge nicht erklären können oder wollen und deshalb ihre Entscheidungen als "alternativlos" bezeichnen, satt und sehnen sich nach einem anderen Politikertyp - weltweit. Man denke an Duterte. In der IT-Welt zählt nur noch Eines: Um jeden Preis auffallen, egal womit. Das bringt "likes".

#15 - 04.10.2016, 08:50 von Hinrich7

mag sein

all die verlogenen Statements, die Prognosen und Umfragen. Wir sehen jedoch was geschieht wirklich. Spanien, lt. Umfragen sollte Podemos 2.stärktste Partei werden; Referenden und Wahlen gehen urplötzlich anders aus als prognostiziert siehe Kolumbien, siehe Österreich usw., usw. Alles scheint auf einmal möglich einschließlich des Satzes: Wir schaffen das. Möglich das Trump gewinnt, warum auch nicht dann wird das ganze absurde Theater endlich mal wieder sehenswert. Alle möglichen Menschen wollten den Schah am Galgen sehen, alle Warnungen vor den religiösen Eiferern im Iran wurden weg gewischt. Das könnte man endlos fortsetzen, deshalb ist auch Trump immer noch möglich.

#16 - 04.10.2016, 08:51 von a.v.s.

Auch ohne Florida und Ohio kann Clinton gewinnen. Dort führte Trump in den letzten Wochen, aber trotzdem kam Clinton in den Prognosen mit anderen entscheidenden Staaten über die magische Zahl der 270 Wahlmänner. Wichtig ist, dass sie New Hampshire und Pennsylvania hält.

#17 - 04.10.2016, 08:51 von vonlipwig

Zitat von Banause_1971
... Mit ihm werden dann hoffentlich die Kriege der USA im Ausland ein Ende finden. Ich freue mich auf einen Präsidenten, der keiner Lobby Hörigkeit schwören musste. Positiv ist ebenfalls zu werten, dass er an keiner dr typischen Unis studiert hat, von der so viele der bisherigen Präsidenten kamen, die dann einen Krieg nach dem anderen führten. Und wenn er über Jahre keine Steuern gezahlt hat, weil er enorme Verluste gegenrechnen konnte, so hat er sich nur an geltendes Recht in den USA gehalten. Sonst hätte die Steuerfahndung (die in den USA wohl recht penibel ist) ihm schon längst seine Geschäfte lahmgelegt. Wohingegen die mehreren Hundert Milionen aus der Clinton-Stiftung geblieben sind, bleibt ungeklärt.
Trump hat eine Militärakademie besucht. Er fragt sich öffentlich, warum man denn Atombomben nicht einsetzt, wenn man sie doch hat. Er will die Militärausgaben erhöhen und die USA zu alter Größe führen. Wie kann man da in ihm einen Friedensapostel sehen?
Die Clinton-Foundation bekommt von allen (auch den unabhängigen und i.A. sehr kritischen) Ratingagenturen hervorragende Bewertungen, da ist kein einziger Dollar verschwunden. Das vereinzelt Gelder nicht optimal verwendet werden (Haiti), das Fehler gemacht werden, passiert zwangsläufig bei allen Hilfsorganisationen.

#18 - 04.10.2016, 08:58 von Plasmabruzzler

Etwas mehr Gelassenheit

Man sollte den US-amerikanischen Wahlkampf nicht durch die teutonische Brille betrachten. Der läuft systematisch anders als hier und überhaupt mit etwas mehr Brisanz.
Ich gebe den dt. Medien in Bezug auf Trump nicht Recht: er liegt in den Umfragewerten immer noch sehr weit oben. Würde sein Ruf ramponiert sein oder in der Krise oder wie auch immer, hätte er schlechtere Umfragewerte. Ich gehe davon aus, dass die Präsidentschaftswahl eine knappe Angelegenheit wird.

#19 - 04.10.2016, 09:01 von tomxxx

nur noch ein Zitat vom Handelsblatt online von heute morgen...

Beunruhigt haben sie schon registriert, dass jüngste Umfragen auf ein offenes Rennen zwischen der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und Trump hindeuten und daher auch nicht ausgeschlossen ist, dass der Unternehmer Trump am Ende das Rennen macht.

Die Postfakten-Ära beschränkt sich wohl nicht nur auf Trump-Anhänger!

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