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Donald Trump in der Krise: Die Demontage

REUTERS Ein Duell, eine Falle, eine Enthüllung: Innerhalb weniger Tage wird Donald Trump gleich mehrfach demaskiert und demontiert. Über einen Mann, der fünf Wochen vor der US-Wahl plötzlich den Halt verloren zu haben scheint.
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#80 - 04.10.2016, 11:25 von sekundo

Nochmallll

Zitat von supergrobi123
Wenn Herr Trump in den letzten 18 Jahren unterm Strich keinen Gewinn gemacht hat, ist es rechtlich und moralisch völlig richtig, dass er auch nichts versteuern musste.
Sie haben nur dann recht, wenn Trumps
Angaben in der Steuererklärung der
Wahrheit entsprochen haben!

#81 - 04.10.2016, 11:35 von global player

Zitat von sekundo
Sie haben nur dann recht, wenn Trumps Angaben in der Steuererklärung der Wahrheit entsprochen haben!
Trump wird jedes Jahr von der IRS geauditet, er kann es sich gar nicht erlauben falsche Angaben in der Steuererklärung zu machen.

#82 - 04.10.2016, 11:38 von global player

Zitat von kuac
Dann sollte er auch den Mut haben, öffentlich dazu zu stehen und die Daten zu veröffentlichen.
Er hat doch schon mehrfach erklärt, er werde seine Steuererklärung der letzten Jahre veröffentlichen, wenn Clinton ihre 35 000 Emails veröffentlicht. Auf diesen Deal ist Clinton aber nicht eingegangen.

#83 - 04.10.2016, 11:39 von Revisor

Zitat von sekundo
Sie haben nur dann recht, wenn Trumps Angaben in der Steuererklärung der Wahrheit entsprochen haben!
Genau das haben sie ja, wenn die Steuerbehörden nichts beanstanden konnten. Kaum einer ist jemals so oft überprüft wurden wie Trump, nämlich Jahr für Jahr.

Was soll also Ihr spekulatives "Wenn"?

#84 - 04.10.2016, 11:40 von H Milch

Voting Machine

Kennt noch jemand die "Voting Machine" von damals. Kerry vs Bush? So wird es auch diesmal werden. Statt einfach die Leute in einem demokratischen Prozess (huaarrrharrr) abstimmen zu lassen, mischen sich sogar die deutschen Leermeldungsblätter in den US Wahlkampf ein.

#85 - 04.10.2016, 11:46 von darthmax

Überraschung

das Trump die Steuergesetze nutze : wohl kaum.
Das der Staatsanwalt seine Stiftung unter die Lupe nimmt , wieso erst jetzt ? zu diesem so passendem Zeitpunkt, oder muss die nur alle 10 Jahre eine Bilanz erstellen...wohl kaum.
Jetzt wird mit Dreck geworfen, mal sehen was noch auf Clinton zukommt .
Keiner der Kandidaten verdient es Präsident zu werden.

#86 - 04.10.2016, 11:48 von leseoma

Wunschdenken!

Die Skandale sind morgen vergessen, dann rennt er ein paarmal in die Kirche und macht auf liebevollen Familienmenschen. Dazu Sprüche, die dem intellektuellen Niveau seiner Wähler entsprechen, das reicht. Wie sonst hätte Bush zweimal gewählt werden können?

#87 - 04.10.2016, 11:49 von vonschnitzler

Ja, wenn...

Zitat von supergrobi123
Wenn Herr Trump in den letzten 18 Jahren unterm Strich keinen Gewinn gemacht hat, ist es rechtlich und moralisch völlig richtig, dass er auch nichts versteuern musste.
Aber der 'Lebensstandard' von Herrn Trump lässt doch zumindest 'vermuten', dass er schon ein paar Dollar Gewinn gemacht hat...

#88 - 04.10.2016, 11:58 von vandenplas

Das Problem des Clinton Teams

Wenn man den hier zitierten Vorwürfen nachgeht, dann bleibt ehrlich gesagt nichts an Trump hängen.
Beispiel Alicia Machado, die er gegenüber der Presse verteidigt hat: https://www.youtube.com/watch?v=piSiO-jktNs
Ihr Vorwurf gegenüber Trump dass sie wegen ihm Essstörungen entwickelt hat ist falsch, denn sie widerspricht sich selbst. Sie litt schon lange vor der Beauty Contest an Bullemie: https://youtu.be/_DeGAV5A86w?t=206

Trump vorzuwerfen er hätte seine Verlustvorträge nach den damals (und heute) geltenden Steuergesetzen verwendet um die Steuerlast zu reduzieren, ist lächerlich. Was könnte man ihm vorwerfen wenn er es nicht getan hätte? Dummheit? Unkenntnis des Tax Codes? Grobfahrlässigkeit seinem Unternehmen und seiner Mitarbeiter gegenüber?

Die angeblich illegalen Geschäfte mit Kuba waren eine Kompensationszahlung in der unglaublichen Höhe von 68'000 US Dollar an ein US Beratungsunternehmen (Seven Arrows Investment) welches von Trump seinerzeit bauftragt wurde, weltweit nach lukrativen Business Opportunities auszuschauen. http://hotair.com/archives/2016/09/30/trumps-company-violate-cuba-embargo-1998/

Das wird ihm nun ausgerechnet von Hillary Clinton vorgeworfen, die sich laut für die Beendigung des Embargos gegen Kuba einsetzte und somit ihre Meinung innerhalb von 4 Jahren völlig ins Gegenteil umgedreht hat. http://politifact.com/florida/statements/2015/aug/03/hillary-clinton/hillary-clinton-cuba-embargo-change-position-did/

Donald Trumps Steuerdaten sind nun unfreiwillig "veröffentlicht" worden. Nach wie vor wartet die Welt aber auf die 30'0000 verschwundenen Clinton Emails. Man wartet auch auf eine Erklärung weshalb dutzende Handys und Tablets mit Hammer zerstört worden sind.

Clinton in den Knast: Na ja, objektiv betrachtet sind in den USA schon viele Menschen für weit geringere Vergehen als die Reihe der (absichtlich(?) nie ganz aufgeklärten) "Missconduct" seitens des Ehepaares Clinton zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden.

Da der Artikel sehr einseitig pro Clinton und anti Trump geschrieben ist, halte ich hier ein wenig dagegen. Im Interesse der Objektivität.

Das Problem von Team Clinton ist, das sie nichts gegen Trump in der Hand haben. Abwarten, was Wikileaks am Mittwoch berichten wird. Offenbar erwartet uns eine hammerharte Oktoberüberraschung...

#89 - 04.10.2016, 12:00 von pom_muc

Zitat von Beat.Adler
Richtig, wenn..... Donald Trump nicht von sich selbst behaupten wuerde der gerissenste und reichste und beste und tollste Immobilienmogul zu sein. Das was er heraustrumpetet, stimmt schlicht mit den Fakten nicht ueberein. Ein echt erfolgreicher Gescjaeftsmann, der sich fuer das Amt des USA Praesidenten bewirbt, zeigt voller Stolz seine Steuererklaerungen vor und weist daraufhin, dass er toller und guter Buerger ist, der natuerlich Steuern zahlt. mfG Beat
Das geht nicht so einfach.

Die Clintons haben ihr Leben seit 40 Jahren auf Offenlegung von Steuerdaten optimiert. Da wird dann öffentlichkeitswirksam "gespendet" und eine Stiftung gegründet für Aktivitäten die nicht veröffentlicht werden sollen.

Trump ist dagegen aktiver Geschäftsmann im Immobilienbereich. Eine Offenlegung hätte massive Nachteile für ihn. Keine Firma will dass die Konkurrenz Firmendaten erhält aus der man aus dem Verhalten in der Vergangenheit Rückschlüsse für das zukünftige Verhalten ziehen könnte. Zum Beispiel Risikobereitschaft oder Verschuldungsgrad.

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