Forum
Politik

EU-feindliche Partei: Ukip verliert einzigen Parlamentarier

AFP "Job done": Weil er mit dem Brexit alle Ziele erfüllt sieht, verlässt der britische Politiker Douglas Carswell die populistische Ukip. Damit beschert er der Partei allerdings ein Problem.
zum Artikel
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!
#1 - 25.03.2017, 16:13 von bigroyaleddi

Zunächst scheint das ja wie eine ehrenhafte Entscheidung.

Dem weiteren Artikel entnehme ich, dass er aber einen Sitz im Unterhaus über die Ukipliste bekommen hat. Und jetzt ist er halt frank und frei. Ein Geschmäckle bleibt.

#2 - 25.03.2017, 16:48 von EKB

Zitat von bigroyaleddi
Dem weiteren Artikel entnehme ich, dass er aber einen Sitz im Unterhaus über die Ukipliste bekommen hat.
Da steht nur, daß er als Kandidat für UKIP zur Wahl angetreten ist. Parteilisten wie hierzulande gibt es in Großbritannien nicht. Britische Parlamentarier werden ausschließlich als direkte Abgeordnete eines Wahlkreises gewählt.

#3 - 25.03.2017, 17:50 von lanzelot72

Es gibt keine Listen im UK

Aber so richtig gewählt werden die auch nicht. Eigentlich ist es eher so, daß derjenige Abgeordneter wird, den die wenigsten​ Wähler ablehnen ...

#4 - 25.03.2017, 18:51 von Stäffelesrutscher

Die Erklärung dieses Herren ist sehr bemerkenswert. Stolz darauf, ein Zerstörer zu sein; stolz darauf, gelogen zu haben - aber warum er aus UKIP rausgeht, wird überhaupt nicht klar.

#5 - 25.03.2017, 18:52 von fattyacid

Wahlrecht in Großbritannien

In das britische Unterhaus wird gewählt, wer in seinem Wahlkreis die meisten Stimmen bekommt. Das ist nicht anders als bei den Direktmandaten bei der Wahl des Bundestags. Der Unterschied zu Deutschland ist, dass es keine Listen und keine Zweitstimmen gibt.

#6 - 25.03.2017, 19:00 von tkedm

Zwei Herren haben sich nun schon mit dem Hinweis auf "Job done" aus dem Staub gemacht verschwunden. Hat die Partei etwa nur den Brexit als Programmpunkt? Dann können wir ja wohl bald mit der Auflösung dieser rechnen. Oder liegt die Flucht nur daran, dass die Herren nach dem Brexit kein Hetz-Potenzial mehr sehen?