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Europäisches Parlament: Martin Schulz will Barley im SPD-Europawahlkampf unterstützen

Getty Images Der ehemalige SPD-Chef Martin Schulz sieht sich weiterhin als glühenden Europäer In einem Interview erklärt er, dass er im bevorstehenden Europawahlkampf eine wichtige Rolle spielen wird - und was seine Forderungen sind.
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#1 - 26.12.2018, 17:26 von bmehrens

Als Neutraler meine ich: Die beste Unterstützung Frau Barleys......

....wäre, wenn der herr schulz nicht seinen Mund aufmacht.

#2 - 26.12.2018, 17:26 von breguet

Die arme Frau!

Jetzt kommt er wieder mit seinen europäischen Wahnvorstellungen, mit denen die SPD bei 20% gelandet ist. Wieder diese Männerfreundschaft mit Macron, der im eigenen Land noch 20% Zustimmung hat und froh sein kann wenn sie ihn noch bis zum Ende der Legislaturperiode da bleiben darf. Schulz ist der geborene Verlierer, aber er lernt auch nicht dazu.

#3 - 26.12.2018, 17:28 von archivdoktor

Na ja......

Dass Herr Schulz mithelfen möchte ist schon lobenswert. Aber, dass ein Wahlverlierer, der kaum 20% bei der letzten Wahl erhalten hat, eine Hilfe sein kann, würde ich echt bezweifeln. Frau Barley sollte es sich gut überlegen und vielleicht jüngere, sympathischere und weniger aggressive Mitarbeiter in ihr Wahlkampf-Team aufnehmen.

#4 - 26.12.2018, 17:33 von PeterCollignon

Ist das ein Drohung oder ein Versprechen?

Verspricht auch Gerhard Schröder und die gesamte SPD-Führung die volle Unterstützung?

#5 - 26.12.2018, 17:34 von Quercus pubescens

Schulz als Wahlkampfhelfer

ist die beste Granatie dafür, dass Barley nicht gewählt wird.

#6 - 26.12.2018, 17:36 von Nur ein Blog

Ob sich Katarina Barley über Martin Schulz' Kampf für sie freut?

Mindestens das "glühender Europäer" sollte er endlich ablegen - erstens wollen wohl nur wenige Wähler einen "glühenden" Politiker - und dass Martin Schulz eben gerade das ist, hat er bewiesen. Besonders in Deutschland ist eher Sachlichkeit, Nüchternheit und Pragmatismus angesagt. Natürlich gibt es auch da "Paukenschläge", verbale Kraftmeierei - aber doch meist gezielt, beherrscht und dramaturgisch gut, jedenfalls die, die wirken.

Martin Schulz hat für sich geglüht, hat für sich geschrieen, war für sich "authentisch" - der Erfolg rechtfertigt keine Wiederholung für andere. Zu den Inhalten möchte ich mich nicht äussern - aber bereits der Stil der einen passt wie die Faust auf's Auge des anderen und umgekehrt.

#7 - 26.12.2018, 17:42 von hwmueller

Ob das nun gut ist?

An Martin Schulz hängt der Makel des losers.

#8 - 26.12.2018, 17:56 von Ezechiel

Die SPD, Martin Schulz und die EU.

Dass Martin Schulz ein glühender Europäer ist, ist nichts neues. Er ist auch bereit, den deutschen Steuerzahler als Stifter des inneren Friedens und Zusammenhalts, für die EU ordentlich bluten zu lassen. Oder was ist mit den Begriff "Solidarität" sonst gemeint. Dass für Schulz und große Teile der SPD die Transferunion und die Vergemeinschaftung der Schulden noch nicht vom Tisch sind, ist eindeutig. Das Eurozonenbudget, ohne wesentliche Kontrollen und Rechenschaftsverpflichtung, hat als verdecktes und ausbaufähiges Instrument des Geldtransfers in der SPD viele Befürworter. Schulzes Busenfreund und Standgesprächspartner Macron scheint mit seinen Reformen für Frankreich, die weit weniger drastisch sind als die Agenda 2010 für die BRD, auf Grund gelaufen zu sein. Die Franzosen werden, wie z.B. die Niederlande und Österreich, sicher keine weiteren Mittel für die EU locker machen wollen. Auch nicht für den Netto-Zahlbetrag GBs, der künftig in der EU-Kasse fehlen wird. Alle Parteien müssen vor der Europawahl erklären, wie weit sie gehen wollen. Wenn ich wieder nur multi interpretierbares Geschwafel alla Peter Altmeier zu hören bekomme, wähle ich vorbeugend gegen Europa.

#9 - 26.12.2018, 18:07 von bedireel

Martin Schulz
ist ziemlich repräsentativ für eine Gruppe an Politikern, zu der ich u.a. Elmar Brok, Angela Merkel,Claudia Roth, Sigmar Gabriel, Peter Altmaier zähle. Ich frage mich, wie Menschen solche Figuren wählen können, sie zu repräsentieren. Ich habe wirklich keine Erklärung dafür und glaube langsam, dass die gar nicht gewählt werden.
M.f.G.

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