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Führungskrise: SPD will Kandidaten auf Casting-Tour schicken

Bernd Settnik/ ZB/ DPA Nach dem Abgang von Andrea Nahles suchen die Sozialdemokraten einen Weg aus der Krise - dabei sollen die Mitglieder stark mitreden. Deshalb sollen sich die Kandidaten für die künftige Parteispitze bundesweit präsentieren.
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#1 - 10.06.2019, 18:30 von moritz27

Der einzige

seriöse und bürgernahe Kandidat wäre für mich Stephan Weil. Deswegen wird er in der Chaospartei keine Chance haben.

#2 - 10.06.2019, 18:32 von shardan

Lachnummer

SPD, mal wieder. Im Klartext heißt das: Die alten incl Seeheimer Kreis und der "wahren SPD" bestimmen die Kandidaten und dann geht's auf Einpeitschertour. Geht es schief, sind die Parteimitglieder schuld. Veränderungen erreicht man so gewiss nicht. Abert die altgedienten Parteisoldaten.Mitglieder werden sich wieder willig vor den Karren spannen lassen, immer Richtung Abgrund, immer weiter so.

#3 - 10.06.2019, 18:40 von der_bulldozer

Alles Zeitschinderei bei der SPD

Parteitag erst am Jahresende, Regionalkonferenzen, Mitgliederentscheid, Vorwahlen. Alles nur Zeitschinderei durch die SPD, die natürlich von der CDU/CSU mit großen Wohwollen begleitet wird. Es wird der SPD nicht helfen, selbst wenn sie sich mit dieser Taktik in die regulären Bundestagswahlen 2021 retten kann. SPD hat fertig.

#4 - 10.06.2019, 18:41 von legeips62

DSDSPDler.. (Deutschland sucht den super

SPDler..
Warum eigentlich nicht ein Rotationsprinzip? Alle 2 Jahre gibt es einen neuen "Obergenossen", länger hält es sowieso nicht. Oder s gibt immer ein Quartett aus "Juso Chef+SPD Frau+SPD Mann und einen gewählten "SPD Normalo", also der "Arbeiter von nebenan".

#5 - 10.06.2019, 18:43 von Europa!

Gab's das nicht schon mal?

Das letzte Mal ist bei diesem Verfahren, glaube ich, Rudolf Scharping herausgekommen. Ich erinnere mich noch gut, wie mir einer Genossen erzählte: "Also wirklich, im persönlichen Auftritt ist er gar nicht so übel."

#6 - 10.06.2019, 18:45 von anton.schieber

Früher

Früher waren die Ministerpräsidenten der SPD irgendwann die Spitzenkandidaten. Hatte auch immer den Vorteil, das es Politiker waren, die schon mal eine Wahl gewonnen haben. Zb. Herr Weil. Heutzutage bekommt alles zu einem Klamauk.

#7 - 10.06.2019, 18:49 von dunnhaupt

Gute Idee, die Kandidaten den Mitgliedern vorzustellen

So eine Art amerikanische Vorwahl hat der SPD immer gefehlt, wo bisher alle Posten in den Hinterzimmern der Parteizentrale ausgehandelt wurden.

#8 - 10.06.2019, 18:50 von hakem2

Kann man einem neuen Kandidaten vertrauen ?

Ein vertrauenswürdiger Kandidat müßte glaubhaft machen, daß er keine Beraterverträge mit Interessengruppen weder während noch nach seiner Zeit als Parteivorsitzender eingeht !
Wie sollte ein Wähler einem Vorsitzenden vertrauen, der die Worte "sozial" und "solidarisch" bis zum Abwinken verwendet aber dann die SPD-Abgeordneten per Fraktionszwang verpflichtet für bestimmte Interessengruppen abzustimmen ?
Nach dem Abgang desselben könnte es dann passieren, daß er in der Zeitung liest, daß der ehemalige Parteivorsitzende XXX millionenschwere Beraterverträge von bestimmten Interessengruppen erhalten hat.

#9 - 10.06.2019, 18:52 von spiegelneuronen

Klarnamenpflicht für SPD-Vorschläge - JETZT

Zitat von shardan
SPD, mal wieder. Im Klartext heißt das: Die alten incl Seeheimer Kreis und der "wahren SPD" bestimmen die Kandidaten und dann geht's auf Einpeitschertour. Geht es schief, sind die Parteimitglieder schuld. Veränderungen erreicht man so gewiss nicht. Abert die altgedienten Parteisoldaten.Mitglieder werden sich wieder willig vor den Karren spannen lassen, immer Richtung Abgrund, immer weiter so.
Hat sich ja schon bei Gabriel und Schulz / Nahles so hervorragend bewährt.

Motto: Wir werden gestärkt aus dieser letzten GroKo herauskommen und dann aber ...

Das dieses #SPDerneuern immer noch absurder werden könnte, hätte man nicht für möglich gehalten aber irren ist nicht nur menschlich sondern offensicht noch mehr spd.

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