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Gescheitertes Abkommen: Europaparlament berät über Folgen des Brexit-Votums

DPA Die EU will nach dem deutlichen Nein des britischen Parlaments zum Austrittsvertrag über Konsequenzen sprechen. Auf Premierministerin May kommt ein Misstrauensvotum zu.
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#90 - 16.01.2019, 16:05 von Frietjoff

Brüssel muss sich jetzt endlich mal bewegen!

Die Briten wollen doch nichts anderes als komplette Freiheit in Europa für ihre Dienstleistungen, Waren und Bürger -- ohne sich an irgendwelche europäischen Regeln halten zu müssen. Das steht ihnen zu. Sie sind *Briten*. Sie haben die Demokratie erfunden. Sie haben die Industrie erfunden. Sie haben den Fußball erfunden. Sie haben die Zivilisation erfunden.

Der Kontinent (Europa) ist nichts anderes als der Subkontinent (Indien) es lange war. Bevölkerungsmäßig überlegen, gut, aber sonst in jeder Hinsicht minderwertig. Das müssen die unzivilisierten Hunnen (die sich selbst Deutsche nennen) und die feigen Franzosen jetzt endlich mal einsehen!!11!!

#91 - 16.01.2019, 16:05 von Ezechiel

Zitat von cobaea
Wie hoch ist der IQ eines Deutschen, der nicht begreift, dass es Doppelbürger gibt? Aber Sie können ja schon mal aus den KandidatInnen fürs Europaparlament alle auszusortieren, die mehr als eine Staatsangehörigkeit haben. Ausgerechent wenn's um ein supranationales Parlament geht, kommen hier die Nationalisten angekrochen...
Wie hoch der IQ eines Menschen der nicht begreift, dass man in der Politik strategisch vorgehen muss, und es ab und zu besser ist mal die Klappe zu halten, um nicht unüberlegt Angriffspunkte anzubieten. Wenn man für eine deutsche Partei für das EU-Parlament kandidiert, und dann 5 Monate vor der Wahl kundtun muss, dass man sich dem Volk zugehörig fühlt, das die EU aus Gründen den Unwohlseins verlassen will, ist das sicher kontraproduktiv bezüglich des Wahlergebnisses. Soweit ich es ihrer Biografie entnehmen, hat Frau B. nicht einen Tag im UK gelebt. Dann muss auch akzeptiert werden, wenn in Deutschland geborene Türken sich als eben solche sehen und nicht als Deutsche, zumal diese auch noch in "ihren" Stadtteilen in der "Heimatkultur" leben. Ergänzend dazu lesen Sie dann noch meinen Beitrag Nr. 76 dann wissen Sie um was es mir geht. Meine Eltern sind auch eingewanderte Dänen. Ich selbst bin noch in Dänemark geboren. Aber deshalb fühle ich mich nicht als Däne.

#92 - 16.01.2019, 16:08 von Watschn

Frau Beer (FDP) ist noch neben der AfD die Vernünftigste....

Wenn man sich weiter so in mental-idiotischen EU-Schützengräben aufhält, dann läuft alles auf das (von der EU defacto erzwungene) dümmste Szenario eines ungeordneten Austritts von UK aus der EU...aus. Das sollten sich alle wichtigen Parteien (EU/UK, IRL, DE, F, B, NL, DAN, PL) bis Ende März sorgsam überlegen. Eine Einigung im Interesse Gesamteuropas ist doch (Mein Gott..) mehr als vernünftig u. angebracht.

Es muss ja gar kein 'Rosinenpicken' geben. UK ist doch dem verständlichen Wunsch nach klarer zeitl. Begrenzung des Backstops u. eines zeitgleichen Anschlussfreihandelsabkommens zu entsprechen. Andererseits kann man ja für UK als EU-aussenstehenden Partner z.B als Ausgleich einen minimalen Zollansatz erheben, bzw. für die Teilhabe des Binnenmarktes einen beitseitig erträglichen Obulus verlangen. Ist dies so schwierig..? (verdammt nochmal). Die 'faulen EU-Ärsche' vom Ischias-Junker über Chauvi-Borniert bis zum Halbskalp Weber (neben Murksel u. Maccaroni), sollen sich mal ordentlich in Bewegung bringen; früher war mehr Zugluft drin. (Schmidt, D'Estaing, Thatcher.., oder Kohl, Mitterrand, Major.)

Eine Brexit-Verschiebung um 1 Jahr wäre die beste Lösung, um nocheinmal beidseitig eine vernünftigere Handelsbasis mit einer solchen o. anderen erträglicheren Zukunftslösung zu erreichen. Richtig wäre auch, einen vorrausichtl. kommenden Hard-Brexit als Übergang defacto zu akzeptieren, aber es solange wie ein weicher Brexit (alter May-Plan) zu behandeln, ....bis ein gutes EU-UK-Anschlussfreihandelsabkommen ausgehandelt ist.

Dies wäre beidseitig vernünftige Politik, (ohne beleidigte, geifernde EU-Leberwurst-Ressentiments a la Juncker, Tusk o. Borniert), welche auch wieder das UK (evtl. für eine spätere Wiederannäherung) an die EU glauben lässt...

#93 - 16.01.2019, 16:09 von Wabalu

Wieso Bitte, bitte, bitte?

Die Briten sind selbstbewusst genug und durch dieses typisch deutsche Gejammer sehen sich viele Briten noch bestätigt in ihrer Entscheidung, dann kommt es eben zum "harten" Brexit.
Unsere Festlandpolitiker können sich nicht in dieses Inselvolk hineinversetzen.
Und man wird sehen, das Misstrauensvotum scheitert.

#94 - 16.01.2019, 16:22 von Sendungsverfolger

Leitwährung

Zitat von f-rust
Sie wissen schon, dass der CHF nach wie vor eine der weltweit gefragtesten Währungen ist, oder? Der vor ein paar Jahren von CHF 1,50 - 1,60 zum € auf 1,20 bis 1.10 AUFgewertet hat ... Und sicher ist Ihnen auch klar, dass das GPD dank der Stellung des UK in der Welt (Atommacht, ständiger Sitz UN-Sicherheitsrat inkl. Vetorecht, Mitglied der 5 Eyes Geheimdienstgruppe etc) sehr wohl eine begehrte Währung ist. € = von ca. 1,35+ $ abgewertet auf ca. 1,14 $ ...
Und Sie wissen schon, dass das genau gar nichts mit Begriff einer "Leitwährung" zu tun hat?
Ansonsten empfehle ich Ihnen das:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leitwährung

Und das Pfund wird GBP (Great Britain Pound) abgekürzt.

#95 - 16.01.2019, 16:24 von kado1

Auch Sie werden es

Zitat von kleinstaatengegner
gerade in der jetzigen Situation, die eigene Nationalität zu betonen ist purer Nationalismus und tut einer SPD Spitzenkandidatin für das EU Parlament nicht gut. Wenn Frau Barley gesagt hätte: ich bin Britin und bleibe Europäerin wäre das ok gewesen. Sie hat aber gesagt: Ich bin Britin und bleibe Britin. Die Briten würden das Umgekehrt anders sehen. Aber nun gut. Gegen Populismus ist kein Kraut gewachsen. Ich hoffe nur, dass unsere Politiker und Wirtschaft die EU nicht kaputt machen.
eines Tages noch begreifen, der zweitgrößte Nettoeinzahler sind noch die Britten, sie zahlten viele Mrd mehr in die EU ein, als sie von ihr zurück bekamen und sie waren nicht einmal in der Euro/EU.
Dort werden die Exporte in diese noch über das Tarn- und Verdummungssystem, Target-2 abgewickelt, von der Bundesbank, nicht der EZB, bekommen die Konzerne sofort das Geld, inzw. fast 1 Bill.
Die Bundesbank gehört quasi uns allen, sie, also wir, bekommen nur nicht / kaum einlösbare Forderungen gegenüber anderen EU-Landesbanken. Mit Schuldenschnitten werden unsere Eliten viel davon verschenken.
Somit sind nur die die ganz grossen Gewinner, die schon nicht wissen, wohin mit ihren Mill /Mrd, (die sind aber nicht solidarisch) die anderen das Gegenteil.
Ein ganz grosser Fehler des Fehlkonstrukts war das EU-Landesbanken Euros selber drucken durften
und damit auf Pump einkauften konnten.
Das Grundprinzip der Marktwirtschaft, ich gebe Dir etwas und bekomme von Dir etwas, was jeder gebrauchen kann, wurde ausgehebelt.
Das muss und wird zu einer noch viel grösseren Weltwirtschaftskrise, wie vor knapp 100 Jahren führen, dann sind die Verschwender ihre vielen Bill Schulden los und die Masse ihr mühsam Erspartes.

#96 - 16.01.2019, 16:58 von Sendungsverfolger

Zusammenhang?

Zitat von kado1
eines Tages noch begreifen, der zweitgrößte Nettoeinzahler sind noch die Britten, sie zahlten viele Mrd mehr in die EU ein, als sie von ihr zurück bekamen und sie waren nicht einmal in der Euro/EU. Dort werden die Exporte in diese noch über das Tarn- und Verdummungssystem, Target-2 abgewickelt, von der Bundesbank, nicht der EZB, bekommen die Konzerne sofort das Geld, inzw. fast 1 Bill. Die Bundesbank gehört quasi uns allen, sie, also wir, bekommen nur nicht / kaum einlösbare Forderungen gegenüber anderen EU-Landesbanken. Mit Schuldenschnitten werden unsere Eliten viel davon verschenken. Somit sind nur die die ganz grossen Gewinner, die schon nicht wissen, wohin mit ihren Mill /Mrd, (die sind aber nicht solidarisch) die anderen das Gegenteil. Ein ganz grosser Fehler des Fehlkonstrukts war das EU-Landesbanken Euros selber drucken durften und damit auf Pump einkauften konnten. Das Grundprinzip der Marktwirtschaft, ich gebe Dir etwas und bekomme von Dir etwas, was jeder gebrauchen kann, wurde ausgehebelt. Das muss und wird zu einer noch viel grösseren Weltwirtschaftskrise, wie vor knapp 100 Jahren führen, dann sind die Verschwender ihre vielen Bill Schulden los und die Masse ihr mühsam Erspartes.
Und was hat die EZB, der Euro und die Bundesbank mit Frau Barley und dem Brexit zu tun?

Echt, ich kann es nur wiederholen: Wäre es nicht so traurig, könnte man aus solchen Beiträgen der EU-Gegner eine Kommödie machen.

Ceterum censeo: Merkel ist schuld.

#97 - 16.01.2019, 16:58 von t.fetzberger

Zocken bis der Arzt kommt

Die Engländer sind ja bekanntlich ein Volk der Wettwilligen, koste es was es wolle. Wenn, wie in dem Fall des Brexit, die Angelegenheit nicht so ernst wäre, würde es nicht weiter stören. Hinzu kommt jetzt aber noch, dass es zu viele gestrige gibt, die meinen, dass sie die Zeit des glorreichen Empire zurück holen und im Alleingang die Welt erobern könnten. Wenn ein Land (Insel)mit fast 55 Millionen Einwohner 2 Flugzeugträger, mit je 300m Länge und speziellen Kampfflugzeugen aus den USA baut, wirft das die Frage auf: wozu? Das grenzt an Realitätsverlust und Größenwahn. Nur so ist das Streben nach dem Brexit zu verstehen.

#98 - 16.01.2019, 17:38 von kado1

Ich hatte Kleinstaatengegner geantwortet

Zitat von Sendungsverfolger
Und was hat die EZB, der Euro und die Bundesbank mit Frau Barley und dem Brexit zu tun? Echt, ich kann es nur wiederholen: Wäre es nicht so traurig, könnte man aus solchen Beiträgen der EU-Gegner eine Kommödie machen. Ceterum censeo: Merkel ist schuld.
Die Britten hatten die Nase voll von der EU, aus der man längst eine Diktatur des Geldes über nicht gewählte Lobbypolitiker machte.
Mit der gewollten EU-UdSSR übernimmt Goldman Sachs noch mehr.
Bei Arte kam spät in der Nacht ein 1a Filmbeitrag mit franz. Beteiligung, findet man noch über Google mit Goldman Sachs lenkt / regiert die Welt.

Oder haben Sie die neuen Fürsten Juncker + Co, einen Tusk,... gewählt, den nicht einmal die grosse Mehrheit der Polen wollte?
Wenn die immer mehr Nehmerländer einmal einzahlen müssen und die wenigen Einzahler nicht mehr können, ist es sowieso vorbei.
In der EU wächst das Geld nicht auf Bäumen, der EU-Haushalt wird über Zölle und Mitgliederbeiträge finanziert, der soll jetzt von 140 auf 280 Mrd verdoppelt werden, von wem wohl?
Eben kam im tv, allein durch den Brexit kommen auf D. 4 Mrd mehr Beiträge zu und die Haushaltsverdopplung auf 280 Mrd ist sehr wahrscheinlich noch gar nicht mitgerechnet

#99 - 16.01.2019, 18:11 von kuac

Zitat von Watschn
Wenn man sich weiter so in mental-idiotischen EU-Schützengräben aufhält, dann läuft alles auf das (von der EU defacto erzwungene) dümmste Szenario eines ungeordneten Austritts von UK aus der EU...aus. Das sollten sich alle wichtigen Parteien (EU/UK, IRL, DE, F, B, NL, DAN, PL) bis Ende März sorgsam überlegen. Eine Einigung im Interesse Gesamteuropas ist doch (Mein Gott..) mehr als vernünftig u. angebracht.......
Bitte etwas mehr Respekt für die Demokratie. Es waren 52% der Briten, gefeuert von BoJo und Farage, die für ihre Freiheit und Unabhängigkeit von den Diktatoren aus Brüssel, für den vollen Brexit votiert hatten. Nur einen harten Brexit ohne irgendwelche Abhängigkeit von Brüssel kann sie befriedigen.

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