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Gescheitertes Abkommen: Europaparlament berät über Folgen des Brexit-Votums

DPA Die EU will nach dem deutlichen Nein des britischen Parlaments zum Austrittsvertrag über Konsequenzen sprechen. Auf Premierministerin May kommt ein Misstrauensvotum zu.
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#10 - 16.01.2019, 11:14 von columbo1

"Bitte, bitte, bitte, sagt uns endlich, was ihr erreichen wollt"

Meine Erfahrung aus einem lange Berufsleben sagt mir: Das werden die nie tun. Weil sie es nicht wissen. Weil sie sich nicht um Tatsachen kümmern. Weil sie sich immer alle Optionen offenhalten wollen und sich so lange wie irgend möglich auf nichts festlegen werden.

#11 - 16.01.2019, 11:16 von Swiss78

Viel Spass...

Zitat von tmhamacher1
Europa wird durch den Brexit in ein paar Jahren gewinnen, weil dieses unselige Monopol der City of London in Bezug auf Finanzdienstleistungen gebrochen wird. Außerdem steigen die Chancen, das Steuerdumping in den Griff zu bekommen. Auch wird das ewige Sand-ins-Getriebe-streuen der Briten endich aufhören. Das Hauptproblem werden die Briten bekommen, weil sie immer noch von ihrem alten Imperialismus träumen. Es wird an der Zeit, dass sie dafür bezahlen, jahrhundertelang die Welt ausgebeutet zu haben und immer noch in dieser Master-of-the-Universe-Mentalität gefangen sind.
Es gibt dann aber auch keine Geheimdienstinfos mehr aus GB. Soweit ich weiss wurden viele Anschläge in Deutschland aufgrunde von Tipps der Engländer verhindert.

Zudem hören Sie auf von Europa zu sprechen, was Sie meinen ist die EU. Die Schweiz gehört nicht zur EU, liegt aber meines Wissens noch immer in Europa. Zudem geht es ja nicht mal unbedingt um den Standort GB wegen der Finanzdienstleistungen, nein das GBP ist eine Weltwährung und wird darum auch in Zukunft noch eine grosse Rolle spielen.

#12 - 16.01.2019, 11:17 von Leserecho

Ein Nachtrag zu #2

Wir sehen will, wie sehr (Rechts)Populisten über den gescheiterten Brexit-Deal jubelieren, was sie denken ü, was sie wollen ubd wu3 sie teden, der muss nur auf focus-online gehen und die dortigen Kommentare im Forum lesen.
Dann wird für jeden klar, wohin die populustische Reise führt. Focus-Online ist offenbar eine der Plattformen politischer (Rechts)Populisten und Focus setzt due Themen so, dass Ficus mit reichlich Klicks viel Werbeeinnahmen erzielen kann. Focus verdient am (Rechts)Populismus und dient ihm. Ein Zeichen dafür, wiohin sich ein Teil der Medien und der Wirtschaft und Funanzen bewegt. ubd wen sie (unter)stützen. Ich rufe die Gewerkschaften Europas und allle demokratischen Organisationen Europas auf: Lasst ubs jetzt für ein geneinsames Europa und fpr das Zusammenbleiben in Europa demonstrieren, bevor Populisten von rechts ode4 links es tun und die Menschen auf ihren Weg führen und sie und die Straße beherrschen. Rufen wur gemeinsam den Briten zu: Bleibt bei uns, für ein gemeinsames Europa !!!

#13 - 16.01.2019, 11:18 von RalfHenrichs

Die Lösung ist ganz einfach

Da alle bei einem No-Deal-Brexit verlieren würden (diese Aussage stimmt), muss sich die EU mit Großbritannien zusammensetzen und einen Deal aushandeln, den die Briten annehmen werden. Dabei ist es völlig wurscht, wie weit die EU den Briten entgegenkommen.

#14 - 16.01.2019, 11:19 von alsterherr

Zitat von Ezechiel
Den geordneten Brexit kann die EU nur sicherstellen, wenn die Briten ihren Wunsch-Brexit (alle Rechte und Vorteile, keine Pflichten, Kosten und sonstige Nachteile) bekommen.
Alle Vorteile, ohne Nachteile und Kosten ... klingt verlockend, wieso macht das Deutschland nicht auch?

#15 - 16.01.2019, 11:25 von K. Larname

Zur Überschrift "Bitte, bitte, bitte, sagt uns endlich, was ihr erreichen wollt"

Antwort: "Das wissen wir selbst nicht. Wir haben hier das gleiche Problem wie viele Länder, auch Ihr: Unser eigenes Politikversagen hat Nationalismus hervorgebracht, der es mit Polemik und Lügen einfach hat, den Rattenfänger zu spielen. So (und leider auch noch mit unserer eigenen Unterstützung, weil wir kulinarische Liebhaber von Extrawürsten sind) kam es zur Brexit-Entscheidung. Jetzt haben wir den Salat, erkennen selbst Stück für Stück die Unsinnigkeit, müssen unser Gesicht wahren, wollen eigentlich nicht wirklich raus, müssen aber noch so tun als ob und wissen nicht, ob und wie wir es verhindern wollen oder sollen."

#16 - 16.01.2019, 11:25 von x4peter

Unglaublich !!!

Welchen Schaden dumme Politiker (Cameron und sein Vorgänger) anrichten können, siehe keine Karenzzeit für Arbeitnehmer aus Osteuropa und dann das unnötige Votum voll gepackt mit Lügen.
Und das Lügen geht weiter, von wegen abstimmen bis das Ergebnis passt. Jetzt wissen die Briten was auf sie zukommt, deshalb ist ein neues Referendum geboten.

#17 - 16.01.2019, 11:28 von kahaot44

Wieso bitte bitte?

Wieso müssen die Anderen betteln zu erfahren, was GB will? Was die Briten wollen hat das Votum 2016 mit Mehrheit ergeben, den Brexit. Es hat aber den Anschein als ob dieses Votum umgebogen oder annulliert werden wird. Stichworte dazu wie 2. Votum, Nachverhandlungen, Austritt verschieben sind ja schon länger im Umlauf.
Man darf gespannt sein wie das einerseits den Briten selbst, aber auch den Völkern in Europa verkauft werden wird bzw. welche Kuhhändel jetzt veranstaltet werden.
Wenn die Volksabstimmung von 2016 ausgehebelt wird, entlarvt sich das gesamte EU-System als die Pseudodemokratie, die es schon immer war und nicht nur die Regierung May.

#18 - 16.01.2019, 11:31 von marialeidenberg

Keine Angst, Ersatz ist unterwegs.

Zitat von tmhamacher1
Europa wird durch den Brexit in ein paar Jahren gewinnen, weil dieses unselige Monopol der City of London in Bezug auf Finanzdienstleistungen gebrochen wird. Außerdem steigen die Chancen, das Steuerdumping in den Griff zu bekommen. Auch wird das ewige Sand-ins-Getriebe-streuen der Briten endich aufhören. Das Hauptproblem werden die Briten bekommen, weil sie immer noch von ihrem alten Imperialismus träumen. Es wird an der Zeit, dass sie dafür bezahlen, jahrhundertelang die Welt ausgebeutet zu haben und immer noch in dieser Master-of-the-Universe-Mentalität gefangen sind.
Die Aufgabe, Sand ins Getriebe zu streuen, wird bereits jetzt von mehreren Mitgliedsländern arbeitsteilig und effizient erledigt. Dagegen wird eine Stimme der Vernunft, z.B. in Fragen verantwortbarer Finanzpolitik, mit dem BREXIT aus der EU verschwinden. Dass der Traum von der großen Vergangenheit wirklich das Hauptproblem der Briten ist, bezweifle ich.

#19 - 16.01.2019, 11:37 von anboes

Was anderes als einen Wirtschaftskrieg im

eigenen Haus ist dieses Chaos?
Es war auch zu lesen in Die Zeit:

"Kurz vor der Abstimmung im Unterhaus bittet die Premierministerin um Zustimmung zum Austrittsvertrag. Bei einer Ablehnung werde der Verbleib in der EU wahrscheinlich." 14.o1.2019

Davon war nichts zu hören und ist nichts mehr zu lesen?
Was hält diese Pfarrerstochter davon ab, ihre Entscheidung aufgrund der Realität erneut zu prüfen und nicht einen neuen Irrweg zu gehen? Irren ist menschlich, gefährliche Sturheit ist eine nicht zu verzeihende Mauer.

Ähnlichkeiten zu einem amerik. Politiker sind nicht beabsichtigt.

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