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Grüne Dominanz: Und der nächste Bundeskanzler heißt... Dr. Robert Habeck

DPA Immer dabei, aber nie an etwas schuld: Nur Grünen gelingt es, ungestraft Politik gegen sich selbst zu machen. Inzwischen kann sich jeder fünfte Deutsche vorstellen, grün zu wählen. Ein Berliner Rechtsprofessor hat eine interessante Erklärung.
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#110 - 08.11.2018, 18:02 von claus7447

Vielleicht auch

Weil die Ziele in der CDU mittlerweile beliebig sind. Die CSU steht dafür als erzkonservative und Rückstandspartei, die SPD durch permanente Kompromisse in der groko aufgerieben, die linke zerlegt sich selbst, wobei sie fähig ist mehrfach am Tag dich widersprechen zu lassen. Es bleibt noch FDP wie AfD, beide Einthemen Parteien, bei den einen Lindner, bei den ändern der Flüchtling.

Und jetzt? Immerhin hat es ein Grüner in Baden-Württemberg geschafft ganz ordentlich zu regieren, obwohl, oder gerade deswegen, weil er in seiner Regierung auch Leute hat, die sich nicht nur dem Mainstream anpassen.

Fleischauer man kann auch intelligentere Artikel schreiben...

#111 - 08.11.2018, 18:02 von moritz27

Deutschland geht

es mittlerweile im Weltvergleich so gut, dass nach der Maslowschen Bedürfnispyramide die Grünen ganz logisch jetzt dran sind. Die Steigerung ist später, dass jeder Einzelne eine, nämlich seine, eigene Partei haben wird.
Die Linken, mit den paar Arbeitslosen: chancenlos. Die SPD ohe Arbeiter: tschüss. Die AfD mit ihren Unsympathen: nicht wählbar. Die Union mit ihrem Wahlkampfthema "ich möchte Kanzlerin bleiben": überholt. Die FDP mit "wir sind für und gegen alles": eine Randgruppe. Was bleibt da noch viel für gute und anständige Wähler übrig? Nur die Partei, die die Welt retten wird.

#112 - 08.11.2018, 18:05 von Schartin Mulz

Zitat von Schroekel
... verkennt die Ursachen, warum die Christenunion wie auch die Sozen im Abwind und die Grünen logischerweise im Aufwind sind. Quer durch die Republik, Alters- und Ausbildungsklassen hat das Wahlvolk seit Jahrzehnten erfahren, das cdu, spd, csu, fdp und wie sie alle heißen ihnen NICHT sagen, was sie denken, sondern dass sie ausschließlich absondern, was ihnen opportun erscheint, um an der Macht zu bleiben (oder an die Macht zu kommen). Die ja schon fast rührend anmutende Geschichte um diesen ex Präsidenten des Verfassungsschutzes war vermutlich der Gipfel dieses Eisbergs an Lügen und absurden Machtrochaden, die die Leute satt haben. Die Grünen dagegen zeichnen sich dadurch aus, dass sie solcherart Machtgelüste bisher nicht haben (oder nicht zeigen). Deshalb und weil sie (im Gegensatz zur Linken und den braunen von der afd) mittlerweile in allen Fragen gemäßigt auftreten, laufen ihnen die Menschen in Scharen zu. Natürlich hat die absehbare Klimakatastrophe damit zu tun. Und der Diesel Gau. Und der weitergehende völlig sinnlose Abbau bzw. die Verstromung von Kohle. Und die Art und Weise, wie die deutsche Autoindustrie (oder die Energieindustrie, oder ...) mit der Politik umspringt (bzw. wie die Politiker sich von dieser Industrie bespringen lassen)... alles das sind gute Gründe, WEIL die Grünen hier bisher zumindest keine Schwäche zeigen und sich weiterhin unbeeindruckt und unabhängig zeigen.
Sorry, aber da muss ich mal energisch widersprechen.
Die Grünen ahben das Glück, dass sie gherade nicht mitregieren. Und das nur, weil Lindner das traute Glück der Grünen mit Merkel udn Seehofer zerstört hat.
Die Grünen wären JEDEN Kompromiss eingegangen, um Jamaika möglich zu machen. Mit dem meoliberalen Lindner und dem konservativen Seehofer. Selbst mit Söder wollte man in die Kiste springen. Da war ja die alte Wende-FDP noch konsequenter.

Und was sie das schreiben über "sinnlosen Abbau von Kohle" ist eben so ein typisches Grünen-Argument. Ein Großteil des Stromes weltweit wird immer noch mit Kohle gemacht. AUch in Deutschland. Natürlcih sind wir ja Umweltschützer uind ahben die Zechen geschlossen, importieren stattdessen die Kohle aus Ländenr, wo wir die Folgen des Abbaus nicht mit ansehen müssen. Ich ahbe jetzt unzähloge Siskussionen gefpührt mit Grünen-Anhängern. Auf meine Argumentation, dass wir nicht Ausstiegsdaten festlegen sollen, sondern Kohlestrom überflüssig machen müssen, um die Energiewende zu schaffen, bekomme ich keine vernünftigen Antworten. Nur die üblichen Floskeln. Der alternative Strom ist (noch) nicht grundlastfähig. Da müssen wir ran. Aber da kommt nichts. Raus aus der Kohle! ist alles. Ein bisschen Romantik für den "Hambi". Da fühlt man sich wohl.

#113 - 08.11.2018, 18:09 von Florentinio

Wen denn sonst?

Die SPD mutiert zur Braunkohleklientelpartei, die CDU ist nach dem Seehofer-Sommer unwählbar, die Linke kommt mit AfD-Argumenten und ich bin weder Zahnarzt noch Jurist. Wenn soll ich außer den Grünen denn sonst wählen?

#114 - 08.11.2018, 18:10 von neutron76

Der Preis einer grünen Regierung wäre zu hoch

Auf den Klimawandel zu reagieren ist richtig und wichtig, aber das ganze dann gekoppelt mit abgrundtiefer Technologiefeindlichkeit und Genderwahnsinn ist weder modern noch bringt es die Gesellschaft weiter.

#115 - 08.11.2018, 18:10 von Der Experte

Bitte, bitte nicht der...

Nett gemeint, wir brauchen aber fähige und kompetente Politiker für dieses Amt. Dies trifft für Herrn Habeck leider nicht zu.
Er selbst sieht das sicher anders, an Erfolgen hat er aber nichts nachzuweisen.

#116 - 08.11.2018, 18:12 von fördeanwohner

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Zitat von ruhepuls
Stimmt schon, die Grünen passen gut zu einer - wachsenden - Wählerschicht. Das sind die gut ausgebildeten, in der Regel gut verdienenden Akademiker (gerne auch Beamte drunter), die liberal sind, aber nicht wirtschaftsliberal, die schon etwas links sind, aber nicht so sehr, dass es sie selbst treffen könnte. Die beim Einkauf auf "Bio" achten und im Urlaub einen Bogen um "Neckermänner" machen und statt dessen lieber eine Trekkingtour in einem Nationalpark. Aber - als Schattenseite - fährt zumindest ein Familienmitglied ein SUV oder einen Van (ist so praktisch wegen der Kinder oder fürs Hobby) - und auf Flugreisen wird natürlich auch nicht verzichtet. Die Grünen sind also so etwas wie das gute Gewissen für Leute, die aufgrund ihrer Bildung eigentlich ein schlechtes Gewissen haben, weil sie eigentlich anders leben müssten - es aber genauso wenig tun, wie alle anderen auch - nur vielleicht ein bisschen...
Irgendwie wundere ich mich immer, wenn ich solche Beiträge lese Wie kann denn der SUV-fahrende Beamte, der eigentlich unsozial ist, die Verbotspartei wählen?
Das ist doch immer DAS Argument gegen die Grünen. Wat denn nu? Sind die Grünen eher eine Verbots- oder eine Wohlfühlpartei?
Und was Sie vergessen: Man wäre ja schön blöd, die Grünen zu wählen, wenn einem dann am Ende das SUV-Fahren verboten wird.

Ich wähle die Grünen, weil ich mir wünsche, das endlich mehr Verbote kommen. Verbote, die insbesondere die Industrie betreffen. Mir fällt es nämlich z.B. schwer, all diese doofe Plastikverpackungen zu vermeiden, wenn ich einkaufen gehe. Und bestimmte Sachen, die ich mag, gibt es leider nur doppelt und dreifach verpackt. Die Autoindustrie könnte bereits jetzt schon viel umweltfreundlichere Fahrzeuge bauen, tut es aber aus Gewinngründen nicht usw. Tierwohl und mehr Umweltschutz sind sehr wohl ohne wahnsinnig viel Aufwand möglich. Auch der Geringverdiener muss nicht jeden Tag Fleisch essen.
Das Argument, dass man sich dieses und jenes Grüne nicht leisten könne, ist ein Scheinargument, wenn Tiefkühlpizza für jeden in einer fünfköpfigen Familie viel teurer ist als selbstgemachte Pizza.

#117 - 08.11.2018, 18:12 von ayee

Wo der Strom herkommen soll?

Zitat von seinedurchlaucht
Guter Artikel. Ich kann mich auch nur wundern, wie eine solche Partei so viel Zustimmung erfährt. Ich habe mal nachgefragt, woher der Strom kommen soll, wenn man nach Atom- auch noch die Kohlekraft beendet hat. Oder ob Strom dann nur noch bei ausreichend Wind und Sonne verfügbar ist. Die Antwort: Mach Dir keine Sorgen, die Versorgung ist gesichert! Toll
Deutschland bezieht bereits über ein Drittel aus erneuerbaren Energien. Ohne die Grünen wären es wahrscheinlich unter 5%. Und Menschen wie sie würden das wahrscheinlich gut finden, weil Uran und Kohle natürlich zum einen unendlich vorhanden ist und auch sonst keine Probleme bereitet (Endlagerung ungeläst, Klimawandel ungelöst)..... Kopf, Tischkante.

#118 - 08.11.2018, 18:18 von fördeanwohner

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Zitat von Gut Reden
Sich auf einen möglichen Klimawandel einzustellen, wäre ein Konzept. Nicht die wahnwitzige Vorstellung, einen aus D heraus verhindern zu können.
Die Dinge, die als Ursachen für einen Klimawandel genannt werden, sind doch aber auch schlecht für alle, Mensch, Tier und Pflanze, wenn sie nicht für einen Klimawandel verantwortlich sind.
Was ist denn gut daran, dass zuviel CO2 ausgestoßen wird und gleichzeitig Regenwälder abgeholzt werden z.B.?
Warum muss man sich nur anpassen und gut is? Klimaschutz = Umweltschutz und umgekehrt. Das sollte doch wirklich inzwischen jeder - bis auf Trump und von Storch - erkennen können.

#119 - 08.11.2018, 18:19 von hansjoerg.gloede

Das WAS ist klar, das WIE ist noch offen

Zitat von Schroekel
WEIL die Grünen hier bisher zumindest keine Schwäche zeigen und sich weiterhin unbeeindruckt und unabhängig zeigen.
Ja, in der Oppostion, Da kann ich alles sagen und versprechen - ich muss es ja weder beweisen noch umsetzen. Sie sind also kaum Zwängen ausgesetzt... Deshalb sollten die Grünen auch jetzt schon sagen, WIE sie etwas umsetzen lösen wollen (Klima/Energie, Spaltung der Gesellschaft, arm und reich, Migration, Sicherheit, Wohnen, Bildung, Rente, fehlende Arbeitskräfte...). Erst wenn sie das gesagt haben, könnte ich überlegen...

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