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Grünen-Fraktionschefin: Göring-Eckardt verzichtet auf weitere Spitzenkandidatur

OMER MESSINGER/EPA-EFE/REX/Shutterstock Wäre es zu einer Jamaika-Koalition gekommen, hätte Katrin Göring-Eckardt mit einem Ministerinnen-Posten rechnen können. Nachdem das Bündnis geplatzt ist, sieht die Grünen-Politikerin sich nicht mehr als Spitzenkandidatin ihrer Partei.
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#1 - 02.01.2019, 08:15 von meinungsforscher

gut aufgestellt

Die GRÜNEN sind derzeit inhaltlich und personell gut aufgestellt, das hat Frau Göring-Eckardt gut erkannt. Das Umfrage-Hoch wird sich jedoch in den nächsten Jahren wieder relativieren...

#2 - 02.01.2019, 08:17 von dasfred

Respekt. Das nenne ich Realpolitik

Um überhaupt was ändern zu können müssen die Grünen um jede Stimme kämpfen. Dazu braucht es die beliebtesten Politiker, verständliche und allgemein akzeptierte Themen und den Verzicht auf utopische Forderungen, die manche wechselwillige Wähler wieder vor den Kopf stoßen.

#3 - 02.01.2019, 08:41 von Peletua

Erleichternd

Nach Göring-Eckardts absonderlichen Forderungen von gestern (Umzug aller Bundesbehörden - die alle unter ostdeutsche Leitung gestellt werden sollen - in Ost-Bundesländer; Soli-Zahlungen an Ostdeutschland bis in die graue Unendlichkeit) erleichtert mich ihr Entschluss doch ein Stück weit...

#4 - 02.01.2019, 08:41 von linus40

Weise Entscheidung

Nach ihrer Forderung nach einer Ossiquote für Bundesbehörden wäre sie im Westen ohnehin unwählbar geworden. So tut sie ihrer Partei doch noch einen Gefalen.

#5 - 02.01.2019, 08:41 von kritischer-spiegelleser

Göring-Eckardt verzichtet?

Oder haben die Grünen festgestellt, dass diese Dame nicht mehr zum neuen Bild der Grünen passt?

#6 - 02.01.2019, 09:06 von neutron76

Die Grünen sagen auch nicht die Wahrheit

Die Grünen machen auf Bundesebene reine Wohlfühlpolitik mit einer Tendenz zur Technologiefeindlichkeit, Industriefeindlichkeit und angeblicher Geschlechtergerechtigkeit. Anstatt den Wählern ehrlich zu sagen, dass man die Umwelt am besten schonen kann, wenn man weniger Fernreisen unternimmt, wird lieber auf der Autoindustrie herumgehackt. Solarzellen zu kaufen ist einfacher, als Schwerindustrie mit Energie zu versorgen.
Mit dem Austieg aus der Atomenergie hat man erfolgreich die Klimaziele für die nächsten Jahrzehnte torpediert. Wir sind das einzige Land der G7, das so eine merkwürdige Klimapolitik betreibt.
Politik kann man mit ihnen wohl trotzdem noch eher als mit der SPD machen.

#7 - 02.01.2019, 09:29 von dab

@#3 Peletua Bundesbehörden in Ostdeutschland

Was schreiben Sie den für einen Unsinn, oder können Sie Texte nicht richtig verstehen? Dann sei Ihnen geholfen:

Es geht um den Standort von Neuansiedlungen von Einrichtungen des Bundes und dies ist bereits schon in den Neunzigern beschlossen worden. Es sollen keine bestehenden verlegt werden. Und die Soli-Zahlungen werden längst bundeweit verteilt. Aber es ist halt immer einfach, mit verdrehten Wahrheiten Stimmung gegen politische Gegner zu machen. Mr. Trump hat offenbar vieles möglich gemacht!

#8 - 02.01.2019, 09:33 von marialeidenberg

Die 'weise Entscheidung' ist oftmals die Tochter der

Aussichtslosigkeit und die kleine Schwester der Einsicht in Notwendigkeit. Ihre selbst-gewählte Rolle als Volkserzieherin hat sie zeit ihres politischen Lebens bis zum Überdruss überzogen. Mit ihr war und ist kein Staat zu machen.

#9 - 02.01.2019, 09:45 von nn280

Die Dame hat eine realistische

Entscheidung verkündet. Sie litt etwas an Selbstüberschätzung. Ein Direktmandat hätte sie nie erlangt.

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