Forum
Politik

Iran-Konflikt: Trump und Johnson stiften Groko-Streit

DPA Berlin gerät unter Druck: Die Briten liebäugeln im Konflikt mit dem Iran für eine Schutzmission mit Beteiligung der USA. Und Washington fordert Unterstützung aus Deutschland.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/22   10  
#1 - 30.07.2019, 18:56 von Kanalysiert

Nein!

Wieso sollten wir uns in die Kriege dieser Rüstungsprofiteure einmischen? Klares Nein dazu! Diplomatie muss im Vordergrund stehen.

#2 - 30.07.2019, 19:00 von spon-facebook-10000559830

Populisten

Ich bin der Meinung, dass die US und UK erst einmal den Populismus ablegen sollten und erst dann mit Forderungen an Deutschland und die EU kommen.

UK wird in drei Monaten nicht mehr in der EU sein, also wieso sollten wir auf die hören. Und die US mit diesem Präsidenten, welcher das Abkommen mit dem Iran einseitig gekündigt hat, sollten den Scherbenhaufen selbst aufräumen.

#3 - 30.07.2019, 19:01 von d.selle

Brandstifter suchen Mittäter

Allen voran sind die USA seit Jahrzehnten der größte Kriegstreiber, sie haben ohne Not einen Flächenbrand im nahen Osten entzündet und erwarten jetzt nicht nur das die EU wie üblich die Feuerwehr spielt, sondern sich auch an weiterer völkerrechtswidriger Brandstifung beteiligt. Ich hoffe sehr, das unsere Regierung sich dem deutlichst widersetzt.

#4 - 30.07.2019, 19:03 von tom2strong

Ja ist doch ganz klar

Nicht mitmachen da. Der SPD Fraktionschef hat völlig recht. Bin gespannt wie man einen anderen Weg - vielleicht Realpolitik - den Wählern erklärt.

#5 - 30.07.2019, 19:10 von kp229

Kein Einsatz ohne UNO-Mandat

Selbst eine EU- oder NATO-Mission wäre auf Basis des Grundgesetzes nicht darstellbar, dieses wird definitiv nicht an der Straße von Hormus verteidigt! Oder wurde ein NATO-Staat angegriffen, so dass der Bündnisfall eingetreten wäre? Das beschlagnahmte Schiff ist wohl kaum als Angriff zu bezeichnen und die Wahrscheinlichkeit, dass der Iran anfängt, deutsche oder französische Schiffe aufzuhalten, dürfte eher gering sein. Aufgabe der deutschen Politik sollte eher sein, den einseitigen und nicht zu rechtfertigenden Bruch des Atomabkommens durch die USA und die daraus resultierenden Sanktionen rückgängig zu machen, dann kann der Iran auch wieder zur Tagesordnung zurückkehren.

#6 - 30.07.2019, 19:10 von v.papschke

Laßt Euch niemals wieder

in kriegerische Auseinandersetzungen hineinziehen. Diejenigen, die die Spannungen verursachen, sollen sie auch auslöffeln. Eine deutsche Beteiligung wäre verantwortungslos, auch wenn die Herren Röttgen und Hardt (beide CDU) das auch anders sehen.

#7 - 30.07.2019, 19:10 von joshmosh

Das hätte ich nie gedacht, ...

... dass ich mich je nach einem Bundeskanzler wie Gerhard Schröder zurücksehnen könnte. Er hat wirklich einigen Mist produziert, aber eines hat er völlig richtig gemacht: dem kriegslüsternen US-Präsidenten Bush eine glasklare Abfuhr erteilt.
Jetzt hat ein weiterer US-Präsident den Grundstein für einen militärischen Konflikt gelegt und die CxU hat nichts eiligeres zu tun, als sich dem anzudienen. Unfassbar ...

#8 - 30.07.2019, 19:11 von helmutspecht

Mission

Christian Schmidt will als Rechtsgrundlage ein multilaterales EU- oder Nato-Mandat. Wo ist dafür die internationale Legitimität? Nach der UN-Charta kann nur der UN-Sicherheitsrat legal eine Mission durchführen. Alles andere ist Wildwest.

#9 - 30.07.2019, 19:12 von tomrobert

Nur einmal , ein einziges mal eine gemeinsame EU Antwort!

Selbst eine Digitalsteuer bringen die nicht gemeinsam zusammen, da fällt der Scholz dem Macron in den Rücken.
Und was ist den mit Junker, kann der nicht einmal alle zusammen rufen und gemeinsam was beschließen?
Es ist unfassbar!
Und wo sind die EU Flaggen bei den EU Missionen?

    Seite 1/22   10