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Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz : Wen wählen? "Das ist jetzt euer Problem"

FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX Die letzte von insgesamt 23 Regionalkonferenzen ist geschafft: Von den ursprünglich sieben Duos, die sich für den SPD-Parteivorsitz bewerben, sind nur noch sechs übrig. Klare Favoriten gibt es nicht - aber gute Stimmung.
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#1 - 12.10.2019, 16:56 von josho

"Wie lebendig diese Partei ist......?"

In welcher Welt lebt Herr Klingbeil eigentlich? Ob sich die Genossen bei diesem Schaulaufen "SPD sucht den Superstar" amüsiert haben, mag dahingestellt bleiben. Der Wähler wendet sich mit Grausen ab!

#2 - 12.10.2019, 17:11 von alter_nativlos

Doppelspitze.....

Richtig innovativ köönte sich die alte tante SPD darstellen, wenn sie - allen verfassungsrechtlichen Bedenken zum Trotz -eine Doppelspitze nicht nur für den Parteivorsitz, sondern auch für das Amt des und/oder der "Kanklernden" vorschagen würde.Warum sollte eine SPD-Spitze sich nicht auch als "Kandidierende" für das Amt des oder der ""kanzlernden" empfehlen?! Die Amtszeit wird dann halt geteilt, wenn das Bundesverfassungsgericht das Amt der "Doppelkanzlernden" vernieten sollte. So (!!!) wird eine Partei als mof´dern und fortschrittlich wahrgenommen! Und wenn die SPD sich dann noch für die Freigabe von Cannabis und für einvernehmlischen Sex mit Kindern (eine alte Grünen-Forderung!) einsetzen würde, müsste die Partei bei der nächsten Bundestagswahl doch sicher mehr als 5 % "abräumen"!
- Ironie Ende!

#3 - 12.10.2019, 17:14 von drent

Die Stimmung ist aufgeräumt

Wenigstens etwas. Die Partei wird trotzdem zusehends abgeräumt. RIP.

#4 - 12.10.2019, 17:21 von friedrich_eckard

Die wahlberechtigten SPD-Mitglieder werden hoffentlich wissen, um was es geht: die Partei hat die Chance, mit dieser Personalentscheidung, die natürlich auch eine Richtungsentscheidung pro oder contra schwarzrot sein wird, sich aus dem schröderblairistischen Sumpf herauszuarbeiten und sich zu "entseeeheimern", und eine weitere wird sie aller Voraussicht nach nicht mehr bekommen.

Ich bin kein Wähler der SPD, aber ich wünsche als Parteigänger der LINKEN das Mitte-links-Bündnis, für das es eine lebens- und politisch handlungsfähige SPD braucht. Also: bitte, vermasselt es nicht!

#5 - 12.10.2019, 17:23 von ludwig49

Piep, piep, piep...

...wird haben uns alle lieb ! Die SPD versteht sich anscheinend selbst so gut wie lange nicht. Wenn irgendwann die Doppelspitze gefunden ist, können sich die Genossen wieder auf die Suche nach der Wählerschaft machen. Diese hat sich inzwischen weiterhin verflüchtigt, weil eigentlich niemand eine Partei wählt, die sich am liebsten mit sich selbst beschäftigt.

#6 - 12.10.2019, 17:23 von nickdrake

Hat die das wirklich gesagt?

Das junge Duo Christina Kampmann und Michael Roth wirkt dynamisch. Beide tragen enge Hosen und komponieren ihre Antworten gut. "Ich war Standesbeamtin und habe Menschen für immer glücklich gemacht", erzählt Kampmann. Sie wisse, wann es Zeit sei, ja zu sagen."

Das muß Scholl - Latour gemeint haben, als er von einer
" Infantilisierung von Politik und Medien " sprach.

#7 - 12.10.2019, 17:27 von gesell7890

Es

interessiert nachgerade keinen Menschen mehr. Im eitlen Machtgerangel haben die Schröder/Schulz/Nahles den Laden derart an die Wand gefahren, daß die SPD vielleicht noch Altvordere am Stammtisch eine Rolle spielt. In Wahrheit hat sie auf ganzer Linie versagt (und statt zu regieren, spielt sie Casting-Show). Also: Piepegal, wen ihr wählt, Jungs und Mädels. Ihr seid schon untergegangen. Ihr habt nur mal wieder nix mitgekriegt.

#8 - 12.10.2019, 17:29 von blue_surfer77

Enge Hosen

"Beide tragen enge Hosen und komponieren ihre Antworten gut."
Für mich der Satz des Tages. War das Absicht, oder eine zufällige journalistische Perle?

#9 - 12.10.2019, 17:31 von cosmos

SPD und der FC Bayern München

Klingbeil nennt den FC Bayern als Vorbild. Wenn diese SPD-Oberen auch mal mit normalen Bürgern reden würden, anstatt sich auf Bühnen selbst beweihrauchern, wüssten sie, dass 1860 München der traditionelle Arbeiterverein ist.
Auch sonst hörte man hier nichts Neues, wie bei den anderen Veranstaltungen nur dieselben nichtsaussagenden Sprüche. Ein Witz wenn Olaf Scholz Wörter wie Sozialstaat und soziale Gerechtigkeit benutzt, aber nichts konkretes dazu sagen kann. Seit dem SPD-Kanzler Schröder kann bei der SPD von sozialer Gerechtigkeit wirklich nicht die Rede sein. Ein Olaf Scholz war zu dieser Zeit aktiv dabei und hält bis heute an diese Politik, genau wie Klingbeil, der bei Schröder Assistent war.
Fast 2 Monate geht dieses Theater jetzt noch. Die SPD ist die langsamste Partei, nur beim Entlassen von Partevorsitzenden ist sie schnell.

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