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Kanzlerkandidatur-Debatte in der CDU: "Völlig überflüssig"

DPA Zum Jahresauftakt trifft sich die CDU-Spitze in Potsdam, erstmals unter der neuen Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die warnt vor Diskussionen ums Personal - und pocht auf ihr Vorschlagsrecht für die Kanzlerkandidatur.
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#1 - 13.01.2019, 15:17 von dirkcoe

Klar will und muss AKK sich profilieren

ist sie doch bisher nur als Realsatire in Erscheinung getreten. Mir sind folgende Dinge in Erinnerung geblieben - zwei Auftritte in Talkshows, die mehr als peinlich waren und die Diskussion um ein Gehalt das ihr nicht zusteht. Bisherige Leistung? - Richtig Nichts. Die Spaltung der Partei wird eher tiefer, die Einbindung von Merz krachend gescheitert. Will die Dame dieses Jahr als Vorsitzende überstehen, dann ist es an der Zeit endlich ein paar Fakten zu schaffen. Mein Vorschlag, weniger leeres Gerede - der Austausch der größten Peinlichkeiten an Ministern der Union wäre ein Ansatz. Da könnte sie uns doch beweisen, das sie wirklich mehr kann, als der Merkel zu Huldigen.

#2 - 13.01.2019, 15:32 von tschortpoberi

Vorschlagen kann sie,

wen sie will.
Sich selbst vorzuschlagen ist allerdings verpönt.
Natürlich wird sie Gegenkandidaten haben.
Wenn die CDU wieder eine so durchtriebene Person wählt, dann hat sie fertig.
Zudem verliert die CDU immer mehr, je länger Merkel an der Macht bleibt.

#3 - 13.01.2019, 15:34 von euro-paradies

Die Kramp sollte sich um die Zukunft der Wirtschaft und der

Infrastruktur kümmern, das ist neben der Inneren Sicherheit mit das marodeste, was die Merkel bis jetzt hinterlassen hat (Energiesektor, Automobilindustrie, Straßen, Bahn, Schulen...). Und nicht jetzt schon Spekulationen anstoßen, wer wohl der nächste Kanzlerkandidat der CDU wäre. Bisher hat sie jedenfalls noch nichts geliefert, um diesen Posten ausfüllen zu können. Allerdings hat ihr Vorgängerin auch nichts wesentliches vorzeigen können, außer Parteifreunde kalt zu stellen.

#4 - 13.01.2019, 15:37 von floedy

Klare Ansage

Kommt mir wie ein gelungener Einstieg vor: Klarmachen, was kein Thema mehr sein wird (Personaldebatte), Merz (ein wenig abseits) so positionieren, dass er nutzen statt schaden kann, Migrationsprobleme in Arbeit nehmen, statt übermäßig in den Vordergrund zu rücken und das Selbstverständnis der Union vom "Getriebe zum Motor" zu wandeln, nebenbei die Kanzlerfrage zeitlich da verorten, wo sie hingehört (wo sehe ich mich in zwei Jahren).

#5 - 13.01.2019, 15:44 von haarer.15

Wir haben eine Kanzlerin

Leider noch fast drei zähe Jahre. Aber am Vorschlags- bzw. Zugriffsrecht der AKK sollte man auch nicht mehr rütteln. Das Heft wird sie sich nicht nehmen lassen. Bin gespannt, wie das noch werden wird, denn letztlich geht es um eine Richtungsentscheidung der CDU. Noch weiß sie nicht wohin. Und der Wähler weiß es natürlich auch nicht. Natürlich sind da bereits Konflikte vorprogrammiert.

#6 - 13.01.2019, 15:46 von shadock

Die Einbindung des Herrn Merz scheitert alleine schon daran, daß er außer Kanzleramt gar nichts anderes will. Als er seinerzeit von Merkel nicht bekommen hat was er wollte ist er, im Gegensatz zu anderen, wie beispielsweise Herrn Schäuble, der es unter Merkel sicher auch nicht immer leicht hatte, wie die beleidigte Leberwurst in die freie Wirtschaft abgezogen. Dort soll er jetzt auch bleiben. Ein Schäuble hat jedenfalls einiges bewegt, egal ob man ihn nun mag oder nicht.

#7 - 13.01.2019, 15:46 von claus7447

Falsch!

Zitat von dirkcoe
ist sie doch bisher nur als Realsatire in Erscheinung getreten. Mir sind folgende Dinge in Erinnerung geblieben - zwei Auftritte in Talkshows, die mehr als peinlich waren und die Diskussion um ein Gehalt das ihr nicht zusteht. Bisherige Leistung? - Richtig Nichts. Die Spaltung der Partei wird eher tiefer, die Einbindung von Merz krachend gescheitert. Will die Dame dieses Jahr als Vorsitzende überstehen, dann ist es an der Zeit endlich ein paar Fakten zu schaffen. Mein Vorschlag, weniger leeres Gerede - der Austausch der größten Peinlichkeiten an Ministern der Union wäre ein Ansatz. Da könnte sie uns doch beweisen, das sie wirklich mehr kann, als der Merkel zu Huldigen.
Man kann AKK nicht die Spaltung und Zerrissenheit innerhalb der CDU vorwerfen. Denn dies verursachen die Mitglieder bzw. Die Anhänger dieser Partei.

Aber warum soll in diesen schrägen Zeiten es dieser Partei besser gehen. Populisten nach vorne, und da eignet sich doch FM hervorragend. Luft, Luft und heisse Luft.

#8 - 13.01.2019, 15:51 von floedy

Klare Ansage

Kommt mir wie ein gelungener Einstieg vor: Klarmachen, was kein Thema mehr sein wird (Personaldebatte), Merz (ein wenig abseits) so positionieren, dass er nutzen statt schaden kann, Migrationsprobleme in Arbeit nehmen, statt übermäßig in den Vordergrund zu rücken und das Selbstverständnis der Union vom "Getriebe zum Motor" zu wandeln, nebenbei die Kanzlerfrage zeitlich da verorten, wo sie hingehört (wo sehe ich mich in zwei Jahren).

#9 - 13.01.2019, 15:56 von drent

AKK ist ja nahe Frankreich daheim

Und da hat sie sich die Devise von Louis XIV. abgeholt: L'état c'est moi.

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