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Krieg in Syrien: Russland und Iran erobern Aleppo - für Assad

DPA/ SANA Das Assad-Regime und seine Verbündeten stehen vor dem größten militärischen Erfolg seit Jahren: der vollständigen Eroberung von Aleppo. Den Preis dafür zahlt die Zivilbevölkerung.
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#90 - 28.11.2016, 16:53 von mostly_harmless

Zitat von rolf.scheid.bonn
... geben mittlerweile zu, dass es unter seiner laizistischen Herrschaft besser war als jetzt oder noch besser als unter dem Regime der Islamisten. Der Westen sollte sich freuen, dass Assad wieder die Oberhand gewinnt und für Ruhe sorgt. Dann werden auch viele Syrer zurückkehren.
Fast alles ist besser wie die präzivilisatorische Ideologie des IS. Das etwas besser ist, heisst aber noch lange nicht, dass etwas gut ist. Syrien hätte eine friedliche Demokratische Zukunft verdient, und nicht eine Friedhofsruhe wie unter Assad. Aber das steht wohl nicht zur Debatte.

#91 - 28.11.2016, 16:55 von lachina

Ich danke SPON dafür,

dass die Kommentare hier nicht zensiert wurden.
Feststeht doch
1) Die Zivilbevölkerung zahjt immer drauf
2) Assad hat zumindest keine Kurden, Yesiden oder Christen verfolgt.

#92 - 28.11.2016, 16:55 von Boomerang

Rolle des

Zitat von fd2fd
Wann endlich fordert der Westen die Rebellen dazu auf die Waffen niederzulegen und bedingungslos zu kapitulieren? Das ist das einzige was der Bevölkerung hilft. Hätte der Westen sich aus dem Konflikt anfangs herausgehalten, keine Unterstützung für den Aufstand gezeigt und andere Länder (Türkei, Saudi-Arabien, Katar, VAE) an der Lieferung von Kämpfern, Waffen und Munition gehindert, wäre der Aufstand nach 2 Monaten und 10.000 Toten niedergeschlagen gewesen. Mag sich in den Ohren vieler "Demokratie-für-Welt"-Unterstützer zynisch anhören, aber der jetzige Verlauf ist die Ursache für die Toten, Flüchtlinge und Zerstörungen. Für die Verbreitung von Demokratie ist uns jedes Mittel und jeder Weg recht. Die Ergebnisse können wir im Irak, Lybien und Ägypten bewundern.
Sie unterschätzen den "Westen". Ohne CIA, MI6 und Konsorten hätte es in Syrien überhaupt keinen Aufstand gegeben.

Laut General Wesley Clark plante das Pentagon bereits 2001 den Regimechange in Syrien, laut Dokumenten auf Wikileaks befasste sich die US Botschaft in Damaskus ab 2006 mit konkreten Maßnahmen zur Destabilisierung Syriens und laut Roland Dumas (ehemaliger französischer Außenminister) fühlten die Briten ca. 2009 bei ihm vor, ob Frankreich sich an entsprechenden Plänen für Syrien beteiligen wolle.

#93 - 28.11.2016, 16:56 von Tornado

Bleibt Assad an der Macht...

Bleibt Assad an der Macht, dann werden auch die Flüchtlinge nicht zurück nach Syrien wollen. Im Gegenteil: noch mehr Syrer werden fliehen. Denen droht dort allen die Todesstrafe. Russland bombt und wir dürfen es auslöffeln und haben dann diese radikalisierten und traumatisierten Kämpfer, teilweise Kindersoldaten mit schwersten psychischen Störungen bei uns zu versorgen. Russland wird sich wohl kaum um den angerichteten Schaden kümmern...

#94 - 28.11.2016, 16:56 von Spiegelleserin57

ja, es sit leider so....

Zitat von zero
Langsam aber sicher habe ich dieses einseitige Gejammer und die tendenziöse Berichterstattung satt. Wer hat denn den "Arabischen Frühling" in Syrien (und anderswo) angezettelt? Wer hoffte, damit ein weiteres Land unter seine Kontrolle und von Russland abzubringen? Wer ist damit verantwortlich für den grausamen Bürgerkrieg in Syrien? Fordern die Bombardierungen der EU und der USA keine Opfer? Wie viele Kriegsflüchtlinge haben die USA aus dem in ihrer Verantwortung verwüsteten Land aufgenommen? Überall wo die USA und in ihrem Schlepptau die EU in den letzten drei Jahrzehnten die Finger drin hatten, haben sie verbrannte Erde hinterlassen und ich empfinde die Propaganda in unserer Medieneinfalt unerträglich - vor allem angesichts der Opfer.
mir tun immer wieder die Zivilisten leid die zu den Opfern werden.
Diewenigsten Flüchtlinge haben in den Staaten ein neues Zuuhause gefunden und das wird jetzt nun auch auch unmöglich werden.
Es telt sich wirklich die Frage warum andere Länder immer wieder sich in die Angelegenheiten von Staaten einmischen in denen sie nichts zu suchen haben!

#95 - 28.11.2016, 16:56 von julian_b

Die westlichen Staaten,

allen voran die USA, die erst mit Hilfe und durch die fortgesetzte Unterstützung dieser sogenannten "Rebellen" den Bürgerkrieg ausgelöst haben, tragen die Schuld an der schrecklichen Situation. Vorher lebten die Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit friedlich miteinander. Dass die westliche Presse aber nach wie vor von "gemäßigten Rebellen" spricht, obwohl jeder weiß, dass es sich um nichts anderes als islamistische Halsabschneider handelt, ist bewusste Desinformation und Meinungsmanipulation. Erst mit dem Eingreifen der Russen wird dieser Dauerkrieg beendet werden. Gott sei Dank erkennen das die meisten Foristen zwischenzeitlich.

#96 - 28.11.2016, 16:57 von abc-xyz

Und im Himmel ist Jahrmarkt

Zitat von Bhur Yham
Russland beginnt keine Kriege, Russland beendet sie.
Hat man ja eindrücklich in Afghanistan gesehen. 1979 in Siegerpose durch Kabul gefahren, 1989 mit den Schwanz zwischen den Beinen abgezogen.

Dieser Krieg ist nicht mal im Ansatz zuende und wird auch niemals durch Assad/Putin beendet werden. Erst eine politische Lösung, die alle gleichermaßen einbezieht, wird das ermöglichen. Putin/Assad bieten nur das an, was diesen Krieg erst ermöglicht hat.

#97 - 28.11.2016, 16:57 von querdenker1964

ist zu hoffen, dass

die Russen und Iraner dem Spuk ein Ende bereiten, die "sogenannte" freie Welt war dazu ja nicht in der Lage. Wenn Sie die Wahl zwischen Assad und und dem IS oder anderen islamistischen Terrorgruppen hätten, würden Sie sich im Sinne der leidenden Zivilbevölkerung wohl auch für den Ergenannten entscheiden - oder wie habe ich Ihren Artikel zu verstehen?

#98 - 28.11.2016, 16:59 von Sonia

Tendenziöser Artikel

die guten "Rebellen" und die bõse reguläre syrische Armee, die mit ihrem seit 1971 Verbündeten!, Russland, endlich die sadistischen "Guten" wenigstens in einem Teil der einst schönen Stadt Alleppo vertrieb ..endlich, weiter so ...dem Autoren entgeht, dass im Irak brutalst, wie in Kriegen üblich, die irakische Armee mit Unterstützung der Amis Städte dem Erdboden gleich machte, damit kein "Rebell" sich dort mehr verstecken kann. Und in Mossul kommen aus den Raketen tatsächlich mõrderische Munitionen ...die sehr wohl vor allem Zivilisten tötet. Es gibt keinen nicht zerstörerischen Krieg: Krieg heisst Zerstõrung u. Leid.

#99 - 28.11.2016, 17:00 von rechthaber76

alternativlos!

Aus meiner Sicht nicht schön, aber hier in der Tat ausnahmsweise "alternativlos" - eine politische Lösung mit dem IS mit freundlicher Yogamatte unter dem Arm und viel Verständnis wird es nicht geben. Eine Mitschuld an der Entwicklung trägt der hochgelobte Herr Obama und Clinton, die jahrelang analog Libyen meinten, man könnte eine sogenannte gemäßigten Opposition (Köpfe rollen hier nur etwas seltener) paktieren - ein Irrweg. Glückwunsch an Trump, Putin und die Ayatollahs.

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