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Krieg in Syrien: Russland und Iran erobern Aleppo - für Assad

DPA/ SANA Das Assad-Regime und seine Verbündeten stehen vor dem größten militärischen Erfolg seit Jahren: der vollständigen Eroberung von Aleppo. Den Preis dafür zahlt die Zivilbevölkerung.
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#50 - 28.11.2016, 16:23 von clubmate

Man kann nur hoffen

Man kann nur hoffen, dass jetzt auch die restlichen Gebiete Syriens möglichst schnell wieder unter Kontrolle der Regierungstruppen gelangen, sodass den Menschen anders als unter den Dschihadisten wieder eine freie Religionsausübung möglich ist, Frauen sich unverschleiert in der Öffentlichkeit zeigen dürfen und eine Rückkehr zu einer der fortschrittlichsten und liberalsten Gesellschaften im Nahen Osten möglich ist.

#51 - 28.11.2016, 16:24 von spontanistin

Das treibt den Sultan aber jetzt auf die Palme!

Das kann der Sultan vom Bosporus doch so nicht akzeptieren und sob wird er vor Wut schäumen. Oder hat er Assad schon gratuliert?

#52 - 28.11.2016, 16:24 von postbote101

Zitat von Alder
Ja, das hätte man vermeiden können. Die sog. Rebellen hätten einfach aus der Stadt zu gehen brauchen um nicht die Bevölkerung als Schutzschild zu mißbrauchen. Dann hätte es auch keine Bombardements gegeben und keinen Bodenangriff auf Aleppo. Es ist doch immer das selbe: Die eine Seite schiebt der anderen die Schuld zu, dabei könnte alles anders verlaufen sein. Siehe oben.
Wenigstens halten Sie zum Bully der auf die Kleinen eintritt.
Aber Hauptsache es wird nicht mehr gebombt, oder?
Apropos zuschieben. Wenn die netten Regierungstruppen so erpicht darauf waren die Bevölkerung zu schützen, warum wurden dann die widerlichen Faßbomben eingesetzt und sogar Krankenhäuser damit angegriffen?

#53 - 28.11.2016, 16:24 von SichtausChina

Im Westen gibt es Essen und Swimmingpools

Die Zivilisten koennen endlich den Extremisten entfliehen. Was daran schlecht sein soll, dass verstehe der NATO Propagandist. Die loyalen Truppen Syriens, sowie die mutigen Unterstuetzer der Alliierten Assads haben einen wertvollen Sieg errungen. Es lebe das saekulare, multikulturelle Syrien. Kein Fussbreit den Salafisten.

#54 - 28.11.2016, 16:24 von -volver-

...

Tja... assad ist auch nicht schlechter als der rest.
die sog. rebellen hätten längst die weißen fahnen schwenken können, anstatt einen verlorenen kampf unnötig in die länge zu ziehen.
Naja... die chance auf frieden im nahen osten wurde ohnehin schon vor langer, langer zeit vertan.

#55 - 28.11.2016, 16:24 von kogno

Da sind unsere Feindbilder ja versammelt

Die Regierungsarmee macht offenbar gar nichts (nach Spiegel-Online). Und nur die Luftkrieg der Russen, aber nicht der der Amerikaner und Europäer in Syrien und dem Irak geht auf Kosten der Zivilbevölkerung. Da bei dem Luftkrieg des Westens ist die "Beobachtungsstelle für Menschenrechte" sehr wortkarg, wenn nicht gar schweigsam. Und die Angaben der "Westmächte" über von ihnen verursachte zivile Opfer sind sehr unrealistisch. Im Übrigen werden sie von unseren Medien sofort der anderen Seite angekreidet. Es ist immer die Rede von den "Rebellen" in Aleppo und eigentlich wird ein scharfer Unterschied gemacht in unseren Medien zwischen Rebellen und Terroristen, wobei al-Nusra (eine al-Khaida-Organisation) den Terroristen zugerechnet wird. Wenn vor etwa 8 Monaten al-Nusra nicht "zu Hilfe gekommen wäre", wäre Aleppo damals schon an die Regierungstruppen gefallen (das war sogar damals die Information unserer Medien). Den Analysen des weltweit anerkannten Syrienexperten Patrick Cockburn entnimmt man, dass die Djihadisten in Syrien (IS, al-Nusra, arar-Ascham) die besten Kämpfer sind und daher eine große Anziehungskraft haben, dass die Freie Syrische Armee diskreditiert ist, weil sie sich wie eine Räuberbande aufgeführt hat und dass überhaupt die Grenzen zwischen den Kampfgruppen fließend sind. Ein Sieg der Rebellen in Aleppo könnte also ein Herrschaft der Djihadisten mit sich bringen. Und demgegenüber wäre die Assad-Diktatur immer noch vorzuziehen.

#56 - 28.11.2016, 16:25 von frkrueger2

Terroristen sind keine Rebellen

Warum verfälschen Sie so die Tatsachen. Ihr eigenes Blatt hat von 6000 Zivilisten berichtet, die sich nach Sheikh Maqsud begeben haben. Dies geschieht in erster Linie, weil sie möglichst in der Nähe Ihrer Wohnungen bleiben wollen. Die Lügenzahl von 250000 Zivilisten wird immer wieder aufgewärmt, um Stimmung zu machen.
Ernst zu nehmende Medien gehen von 30-50.000 Zivilisten aus, wobei der größte Teil Terroristen und deren Familien sind. Im Westteil Aleppos leben 1.500.000 Zivilisten. Warum wohl? Noch eine Lügenzahl - Sie sprechen von 12.000.000 Flüchtlingen. Der größte Teil sind Binnenflüchtlinge. Diese Flüchtlinge haben Ihren Land nicht den Rücken gekehrt. Sie sind nach wie vor da und halten zu Ihren Präsidenten. Ihre Amerikahörige Propaganda können Sie sich klemmen. Falls es sich noch nicht bis zu Ihnen rumgesprochen hat.
Die USA hat eine neue Führung mit einen völlig neuen Ansatz in der Syrienpolitik.

#57 - 28.11.2016, 16:26 von partyduler

Unerträglich tendenziös

Der Artikel ist extrem tendenziös und voll von Mutmaßungen und Halbwissen, dies fängt schon bei der Überschrift an.

"Das Gebiet im Nordosten Syriens wird fast[...]"
1. Idlib ist im Nordwesten Syriens und nicht im Nordosten

2. Niemand weiß wie viele Menschen noch im Osten Aleppos sind, weder an Zivilisten noch an Rebellen. Beim Kessel Daraya hieß es , dass dort 12.000 Zivilisten ausharren und bei der Kapitulation stellte sich heraus, dass es nur 750 waren. 250.000 halte ich für stark übertrieben ( was aber auch nur eine Mutmaßung meinerseits ist, basierend auf bisherigen Erfahrungen )

3. Die eroberten Viertel sind menschenleer, weil diese Viertel nun Front und Aufmarschgebiet sind, weswegen die Zivilisten aus diesen Gebieten abtransportiert werden. Dies hätte man mit minimaler Recherche herausfinden können.

4. Das mit der Unterstützung aus dem Ausland ist korrekt (wobei die Überschrift natürlich trotzdem quatsch ist), dies sieht jedoch auf der Rebellenseite genauso aus, ohne Unterstützung aus Türkei, USA, Saudi Arabien und Katar wäre die "Revolution" schon lange vorbei. Auf beiden Seiten kämpfen mittlerweile eine große Zahl an Ausländern.

#58 - 28.11.2016, 16:26 von rolf.scheid.bonn

Selbst viele Assad-Gegner...

... geben mittlerweile zu, dass es unter seiner laizistischen Herrschaft besser war als jetzt oder noch besser als unter dem Regime der Islamisten. Der Westen sollte sich freuen, dass Assad wieder die Oberhand gewinnt und für Ruhe sorgt. Dann werden auch viele Syrer zurückkehren.

#59 - 28.11.2016, 16:27 von wiebitte

Ich geh'

mal davon aus, dass in Mossul die zu bekämpfenden mit Blumen beworfen werden, sog. Kollateralschäden selbstverständlich ausbleiben und sich alle Soldaten die Schuhe abtreten, bevor sie ein Haus stürmen (nachdem sie freundlich angeklopt haben versteht sich). Es herrscht Krieg dort, der ist die Ursache allen Leidens und wer den verursacht hat um seine Vorstellungen durchzusetzen trägt die Schuld.

Wenn die Berichterstattung ehrlich wäre, würde sie eingestehen, dass hier halt einfach der Falsche (aus unserer Sicht) am gewinnen ist, that's it. Assad bleibt an der Macht (immer wahrscheinlicher), keine Pipeline, wir bleiben weiter abhängig von russischem Erdgas, das passt Putin, aber uns halt leider nicht und keine Seite schert sich in Wirklichkeit um die Zivilisten.

Noch mal, wer hat diesen Krieg angezettelt, Öl in's Feuer geschüttet, ein ganzes Land ins Elend gestürzt ...

Mit Verlaub: Putin war es nicht, der hat lediglich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt seine Beziehung zu Assad zu festigen und im strategisch richtigen Moment einzugreifen. Ob uns das gefällt oder nicht; Er hat es richtiger, legaler und erfolgreicher getan als alle unsere (des sog. Westens) Bemühungen zusammen.

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