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Luftschlag in Syrien: Trump verprellt seine treuesten Anhänger

DPA In der Syrienkrise kann sich Donald Trump als Macher präsentieren, beeindruckt sogar den politischen Gegner. Seine engsten Anhänger jedoch fühlen sich betrogen - eine Gefahr für den Präsidenten.
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#1 - 08.04.2017, 08:34 von christian0061

Dafür lieben ihn jetzt die anderen!

Dafür lieben ihn jetzt die Neocons und deren Freunde, die Transatlantiker! Auch die brauchen mal Zucker, damit sie wieder strammstehen, gell SPON?:-)
Und mal ehrlich: Von 59 Tomahawks erreichen nur 23 ihr Ziel und zerstören einen Flughafen so stark, dass am nächsten morgen schon wieder Flieger starten können?!?!?
Ich nenn das den Idioten Zucker geben!

#2 - 08.04.2017, 09:40 von an-i

59 x 800.000 €= 47.200.000 € da tut man was für die Wirtschaft

#3 - 08.04.2017, 10:45 von shardan

Brandsgefährlich

Die Tatsache, dass Trump aus seiner direkten Umgebung Zustimmung erntet, ist brandsgefährlich. Egomanen leben von Zustimmung, sie werden dadurch bestärkt. Die Gefahr, dass Trump sich nun bestärkt fühlt und immer öfter zu solchen Mitteln greift, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass das eine höchst willkommene Ablenkung von Totalversagern in anderen Dingen ist, dürfte ebenfalls dazu beitragen.

#4 - 08.04.2017, 11:23 von thequickeningishappening

Für mich war die ganze Aktion

ein perfekt getimter Warnschuss an China! Und Assad ist nicht nur schlimmer als Saddam; Der schießt sich sogar zweimal ins eigene Bein ???

#5 - 08.04.2017, 11:41 von DerRömer

Der Friedensengel

Huch, seine Fans bemerken auf einmal wen sie da gewählt haben. Ach sind die schnell. Die Wahrheit tut manchmal weh, das es ihnen aber erst auffällt, als die Raketen flogen ist ein schlechtes Bild was sie da abgeben. Die eigene Gesundheit nicht im Blick, aber sich jetzt aufregen das er nicht sein Wort hält. Das ist so absurd das man sich nur wundern kann. Es kann doch wohl kaum noch denkende Mensche geben, die noch ein Pfifferling geben auf das Wort von Herrn Trump. Vielleicht ist das aber eine Möglichkeit ihn annähernd auf den Boden der Tatsachen zu bringen, wenn die Leute die dafür gesorgt haben, das er der größte Präsident aller Zeiten ist sich von ihm abwenden. Aber leider wird das wohl eine Hoffnung sein, die genauso stirbt wie die Menschen die er noch in Kriege schicken wird um bei dem ihn wichtigen Menschen gut dazustehen.

#6 - 08.04.2017, 12:38 von wulfman65

Ablenkungsmanöver nach alter Schule

Trumps Wahlkampfteam wird hinsichtlich seiner Russland-Kontakte vom FBI überprüft. Trump selbst steht bei seiner eigenen Partei unter Verdacht, zu putinfreundlich zu agieren. Was liegt da näher, als ein Gegenmanöver zu starten, dass die Amerikaner eint und im gleichen Atemzug eine Distanz Trumps zu Russland herstellt, die parteiübergreifend bejubelt wird? Trump wird eingenordet, die Rechtsradikalen schrittweise aus dem Weissen Haus entfernt, die althergebrachte US-Politik der militärischen Einmischung jenseits der UNO wiederbelebt. Business as usual. Nach diversen innenpolitischen Fehlschlägen gibt Trump auf internationalem Parkett den starken Mann. Jene Wähler, die ihn wegen der Abkehr vom Establishment gewählt haben, müssten spätestens jetzt aufwachen. Trump jedenfalls scheint gerade aufgewacht, aus einem Traum, in dem er der Alleinherrscher in einem Amerika ohne Justiz und Abgeordneten-Häuser war. Welcome to the White House, Mr President. You just arrived...

#7 - 08.04.2017, 13:38 von Red_Indian

Richtig

Man kann auch aus völlig falschen Gründen das genau Richtige tun. Hätte Obama das Überschreiten der von ihm definierten roten Linie rechtzeitig und entschlossen sanktioniert, wäre es mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht zu den Kriegsverbrechen in Idlib und Khan Scheikhoun gekommen.

#8 - 08.04.2017, 16:42 von ulrich-lr.

USA - back on track

Zitat von DerRömer
Huch, seine Fans bemerken auf einmal wen sie da gewählt haben. Ach sind die schnell. Die Wahrheit tut manchmal weh, das es ihnen aber erst auffällt, als die Raketen flogen ist ein schlechtes Bild was sie da abgeben.
(Gar nicht) erstaunlich: Sobald Donald - in bester Tradition seiner Vorgänger - das Völkerrecht verletzen lässt, gibt es Lob von vormaligen Gegnern. Die New York Times jubelt - und nicht nur die. Die Führer der westlichen Welt sind plötzlich ganz milde.

Endlich "führen" die USA wieder.

War's das was gewollt war: Volle Kraft voraus in den nächsten Schlamassel?