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Macron zu Manfred Weber: "Man kann nicht gleichzeitig Merkel und Orban unterstützen"

AFP Als Nachfolger von Jean-Claude Junker als EU-Kommissionspräsident kandidiert CSU-Vize Manfred Weber für die EVP. Doch die Konservativen unterstützten schon Viktor Orban, kritisiert Frankreichs Präsident Macron und fordert eine klare Haltung.
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#1 - 06.09.2018, 21:36 von ned divine

wo er Recht hat, hat er Recht....

entweder Fisch oder Fleisch, da muss man sich eben mal entscheiden und nicht immer die heute so beliebte Hintertüre allgegenwärtig aufhalten!!

#2 - 06.09.2018, 21:39 von theodtiger

Zeit für Entscheidungen

Macron und Merkel könnten die vielfältigen Problemlagen in Europa und mit den USA resolut anpacken und wohl einiges erreichen. Dies allerdings wohl ohne die ständigen Störfeuer von Seehofer. Dieser arbeitet ja mal wieder de facto für die AfD und im Sinne Orbans. Es wird Zeit, dass sich Frau Merkel gegen Seehofer, Kretschmer, etc entscheidet und eine vernünftige Politk der Mitte verfolgt. Wird dem Kandidaten Weber gar nicht passen - aber der Spaltpilz Seehofer fordert die unausweichliche Weichenstellung geradezu heraus. Dabei ist die CSU durchaus ersetzbar. Die bevorstehende Debatte im EU Parlament hinsichtlich der Rechtstaatlichkeit in Ungarn wird wohl so eine Art Lakmus-Test für die EVP und die Haltung von Frau Merkel werden.

#3 - 06.09.2018, 21:54 von derhey

ned divine

volle Zustimmung. Nach den Landtagswaheln in Bayern wird die CSU aber ganz anders reden, erst recht der Herr Weber. Dann war alles nicht so gemeint mit dem Herrn Orban und der weiß allerdings sehr genau, wie die EU tickt. Ihm wäre der Herr Weber schon recht und wird auch seine Mitstreiter neben den bekannten Mitläufern auch in Griechenland, Schweden, Italien, Niederlanden finden - da bleiben dann nicht mehr viel für Merkel und Macron.

#4 - 06.09.2018, 21:57 von Idinger

Dem kann man

doch nur zustimmen. Das heißt aber auch: Mit Weber wirds nichts. Sein Auftritt vor 2 Tagen im Fernsehen war verräterisch: Auf die Frage, wie er zu Orbans Bestrebungen in der Eu stehe, sah er keinen Handlungsbedarf, denn Orban sei doch demokratisch gewählt. So einfach kann die Weltsicht sein. Frau Merkel läuft Gefahr, weder den Juncker-Nachfolger noch den EZB-Präsidenten durchsetzen zu können.

#5 - 06.09.2018, 22:04 von haarer.15

Macron

Chapeau ! Dem kann man nur zustimmen. Das sind ganz klare Aussagen - und kein vages Geschwurbel.

#6 - 06.09.2018, 22:54 von nadelstich

#4

Das will Merkel doch so.
Die weiß ganz genau das Ihre Tage gezählt sind, also wird Sie dem deutschen Volk noch so viele Mühlsteine wie möglich um den Hals legen;
damit Sie bzw ihresgleichen in eins, zwei, drei Dekaden mit verklärtem Blick auf die ach so "tolle Merkel Ära" zurückblicken kann...

#7 - 07.09.2018, 00:10 von geraldwinkeler

wenn dem so ist, warum marschiert Merkel dann im Rahmen der EVP im europäischen Parlament mit Orban bzw. seiner Partei? Sie und die Union insgesamt machen sich freiwillig mit Orban gemein und damit ihr Eintreten für demokratische und rechtsstaatliche Werte unglaubwürdig.

#8 - 07.09.2018, 02:47 von kpkuenkele

Merkel unterstützt Weber

Warum sollte man sich in der EVP zwischen Merkel und Weber entscheiden müssen? Merkel unterstützt doch offiziell die Kandidatur von Weber, wenn auch nur um Jens Weidmann als künftigen EZB Chef zu verhindern. Der könnte das Kartenhaus ihrer Eurorettungspolitik zum Einsturz bringen, wenn er sich an die Probleme Ausgleich von Target-Salden und Ende des Aufkaufs von Staatsanleihen macht. So kann sie noch zwei, drei Jahre weitermachen, bevor alles mit dann noch größeren Folgen in sich zusammenstürzt, und sie Deutschland mit uneintreibbaren Forderungen in Billiardenhöhe sich selbst überlässt.

#9 - 07.09.2018, 03:05 von dasfred

Beste Überschrift seit langem

Es gibt ja genug Leser, die über die Überschrift kaum hinauskommen, ohne schon ihren Geifer ausschütten zu müssen. Muss uns also der französische Präsident vor Augen führen, dass bei uns die subversiven Kräfte am Regierungstisch sitzen. Der Imageschaden, den Seehofer, Söder und Dobrind mit Blick auf die Landtagswahl für Deutschland angerichtet haben, ist jetzt schon kaum zu korrigieren. Bis zum Herbst wird wohl noch mehr Öl ins Feuer gegossen und hinterher wills wieder keiner gewesen sein.

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