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Merkel-Nachfolge: Laschet will mehr

picture alliance/ DPA Drei aussichtsreiche Bewerber kandidieren für die Merkel-Nachfolge als CDU-Chefin - NRW-Ministerpräsident Laschet will nicht antreten, sondern vermitteln. Ginge es auch um die Kanzlerschaft, wäre er allerdings bereit.
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#1 - 31.10.2018, 19:10 von Schneiderstein

Der Schulz der CDU

Merz mit großem Tamtam - und Inhalte? Sollen nachgeliefert werden.
Laschet verstehe ich gar nicht außer aus taktischen Erwägungen heraus.
Gute Reise, CDU.

#2 - 31.10.2018, 19:14 von Khal Drogo

Merkel-Nachfolge?

Allein an den potentiellen Kandidaten, z.B. Laschet, für die Nachfolge als Parteivorsitzender/de oder Kanzler/in kann man klar sehen, was Merkel aus der CDU gemacht hat. Aber die Parteimitglieder haben es ja so gewollt!

#3 - 31.10.2018, 19:17 von dieter-ploetze

mit dem parteivorsitz wird auch die kanzlerkandidatur entschieden

das scheint mir voellig klar zu sein. und wenn man dann soweit denkt, dann kann fast nur merz in frage kommen.
kramp-karrenbauer, spahn, kanzler? wenig vorstellbar, das sind doch sogenannte leichtgewichte.

#4 - 31.10.2018, 19:28 von dirkcoe

Mir erscheint

es wenig glaubhaft, das Merz nur den Parteivorsitz anstrebt. Und eine Zusammenarbeit mit Merkel? Ich bin vermutlich nicht der Einzige, der da Zweifel anmeldet.

#5 - 31.10.2018, 19:41 von schwaebischehausfrau

3 Nummern zu groß für Laschet...

Wenn, wie der Autor ja richtig erkannt hat, man Laschet schon für die Wahl als CDU-Vorsitzenden kaum eine Chance einräumen kann, dann gilt das doch um so mehr für die Merkel-Nachfolge als Kanzler. Und Merz will Politik gestalten als Kanzler, nur muß er dazu eben auch CDU-Chef sein. So wie Merkel und so wie Kohl. Eine Konstellation mit einem konservativen Merz oder Spahn als CDU-Chef und einem linken CDU-Bunseskanzler Laschet ist doch völlig undenkbar.
Laschet ist ein politisches Leichtgewicht und hat nicht im Ansatz das Format wie ein Friedrich Merz. Laschet galt zu Recht aufgrund seiner laschen Performance schon als final politisch gescheitert und dass er es geschafft hat, Ministerpräsident in NRW zu werden, liegt weniger an seiner Klasse, sondern einfach nur daran, dass die Menschen in NRW Rot-Grün abwählen wollten und dafür sogar einen Laschet in Kauf genommen haben. Laschet sollte dreimal am Tag dem Herrn dafür danken, dass es ihn nach dem Peter-Prinzip so weit nach oben gespült hat. Das gilt by the way ebenso für Kramp-Karrenbauer und Günther.

#6 - 31.10.2018, 19:44 von Bernhard.R

Warum sollte die SPD abspringen?

Sie haben sich der CDU bedingungslos ausgeliefert und werden sich daran festklammern. Egal wer als Kanzler zu wählen ist. Die berechtigte Angst vor dem Absturz in die völlige Bedeutungslosigkeit wird dazu führen. Denn nichts fürchtet die SPD derzeit mehr, als Neuwahlen.

#7 - 31.10.2018, 19:47 von oortsche_wolke

Wette: Merz wird’s...

...und dann kurz danach auch Kanzlerkandidat, da Neuwahlen erforderlich. Damit rechnet Frau Merkel auch; die Aussage, sie führe die Kanzlerschaft zu Ende, war doch nur eine (zugegebenermaßen noble und selbstlose) Beruhigungs-Geste an die EU und die Märkte. Und was wird’s am Ende: Alles Gut! Merz holt die vernünftigen Konservativen wieder zurück zur CDU und die 5%, die dann noch AfD wählen, sind für diese Gesellschaft ohnehin verloren. Wird...

#8 - 31.10.2018, 19:56 von nadennmallos

Kann sein, das Laschet mehr will ...

... nur bekommen tut er's nicht. Aber egal, endlich bewegt sich was in dem Haufen. Merz, Spahn und KK, es wird spannend werden. Merz, auch wenn er von der politischen Bühne verschwunden war, ist im Vergleich zu Laschet ein Schwergewicht. Und als Kanzler, das ist sein Ziel (auch wenn er's nicht sagt) könnte er vielleicht am besten Akzente setzen, gerne auch mit neuen Leuten. Und sei es nur für eine Legislaturperiode. Die AfD wird verlieren und auch die Grünen haben dann einen starken, motivierten Gegner. Was könnte Deutschland in der derzeitigen Situation besser passieren? Ach ja, die SPD, nun, die werden, falls sie sich nicht schnell von Andrea Nahles und ihrer Mannschaft trennen, irgendwann zwischen 5 und 10% dahin dümpeln.

#9 - 31.10.2018, 19:56 von unaufgeregter

Kanzler

Merz wird Merkel beim Wort nehmen und dafür sorgen, dass er als Parteivorsitzender auch Kanzler wird. Diese Entwicklung wäre gut für unser Land. Sehr gut sogar, weil dann die AfD bald Geschichte ist. Wenn auch eine gruselige.

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