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Michael Flynn: Trumps Syrienstratege fehlt die Syrienstrategie

REUTERS Michael Flynn soll die Syrienpolitik der USA neu ordnen - als Nationaler Sicherheitsberater von Donald Trump. Doch seine bisherigen Äußerungen zum dortigen Bürgerkrieg sind äußerst widersprüchlich.
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#1 - 23.11.2016, 21:42 von alfredjosef

nicht widersprüchlich

Ich finde das gar nicht widersprüchlich: Wer islamischen Terror stoppen will, muss zuallererst die einzig real existierende revolutionäre islamische Theokratie aufhalten: den Iran.

Es ist der Iran, der die Hizbollah in Libanon und Syrien bewaffnet, der auch hundertausend Raketen nach Libanon geschmuggelt hat, und der die Shia-Milizen in Irak und Syrien bewaffnet ebenso wie die Hamas.

Wer islamischen Terror stoppen will muss also zuerst den Iran aufhalten. Ach so, ja - die sind ja nur im Nahen und Mittleren Osten aktiv und bedrohen nur Israel, geht uns nix an? Noch!

aj

#2 - 23.11.2016, 21:52 von doncarlos!

Überhaupt nicht

widersprüchlich, sondern klar geopolitisch motiviert. Da geht es nicht um für oder gegen Assad und Erdogans Verhalten, stattdessen klar um geographische Einflußbereiche. Die Türkei ist nun mal als NATO-Mitglied unbedingt zu unterstützen, ein Islamistisch ausgerichtetes, zerfallenes Syrien weniger nützlich als ein möglichst stabiles, vor allem nicht-Islamistisches Syrien. Und der Iran ist eben geopolitisch auch als Islamistisch und damit feindlich einzustufen.

#3 - 23.11.2016, 21:59 von mistergarak

Bisschen einseitig oder?

Zitat von alfredjosef
Ich finde das gar nicht widersprüchlich: Wer islamischen Terror stoppen will, muss zuallererst die einzig real existierende revolutionäre islamische Theokratie aufhalten: den Iran. Es ist der Iran, der die Hizbollah in Libanon und Syrien bewaffnet, der auch hundertausend Raketen nach Libanon geschmuggelt hat, und der die Shia-Milizen in Irak und Syrien bewaffnet ebenso wie die Hamas. Wer islamischen Terror stoppen will muss also zuerst den Iran aufhalten. Ach so, ja - die sind ja nur im Nahen und Mittleren Osten aktiv und bedrohen nur Israel, geht uns nix an? Noch! aj
Sie haben die andere Seite der Terrormedaille die Saudis, Quataris und ihre sunnitischen Verbündeten vergessen.

Es ist ja nicht so das die shiitischen Iraner die einzigen sind die Terroristen finanzieren.

Genaugenommen dürfte man unter moralischen Gesichtspunkten weder mit den sunnitischen noch den shiitischen Terrorpaten dort Geschäfte machen.

Da der Westen aber das Öl braucht drückt unsere Politiker gerne mal ein oder zwei Augen zu!

#4 - 23.11.2016, 22:26 von guillermo_emmark

Nette Uberschrift

Aber gaenzlich ungrammatisch. Versuchen Sie´s doch mal mit "Trumps Systemstrategem" oder "Trumps Systemstrategen". Dann fehlt nur noch die Strategie. Nicht aber die Grammatik.

Mit oberlehrerhaften Gruessen
Guillermo

#5 - 23.11.2016, 22:29 von g.raymond

Wie wärs mal wieder mit Grundprinzipien?

Auch wenn es manchen schwerfällt: es ist völkerrechtlich in Ordnung, wenn ein Staatsoberhaupt, in diesem Fall Assad, andere Länder wie Iran und Russland um Waffenhilfe etc bittet und dazu einlädt. Hingegen ist es völkerrechtlich nicht in Ordnung, sogenannte Rebellen in einem anderen Land mit Waffen und finanziell zu unterstützen, wie es USA und Saudi Arabien & Co auf syrischem Territorium machen. Die Einhaltung solcher Grundprinzipien wird nicht immer zum erwünschtren Erfolg z.B. humanitärer oder demokratischer Werte führen, aber ist imgrunde "alternativlos", um Ordnung ins Chaos zu bringen.

#6 - 23.11.2016, 22:30 von micromiller

Flynn hat die richtige Einstellung

der Islamische Extremismus muss um jeden Preis ausgemerzt werden. Assad ist ein Diktator genau wie all die anderen Herrscher am Arabischen Länder Golf etc. der wesentliche Unterschied ist, dass im Geburtsland des Terrorismus, Saudi Arabien, noch wesentlich weniger Freiheiten vorhanden sind und, dass die Herrsxher sich König nennen. Es ging kein mehrheitlich islamisxhes Land auf dem Planeten, in dem die demokratischen Grundwerte gelten, das sollte zum nachdenken anregen.

#7 - 23.11.2016, 22:34 von crazy_swayze

In Syrien gibt es die Wahl zwischen einem Diktator Assad und einer Diktatur IS. Da kann man nur verlieren, wenn man ein Image als Weltpolizei pflegt.
Trump würde gut daran tun, eben nicht mehr die Weltpolizei zu spielen sondern sich um die Probleme im eigenen Land zu kümmern. Ein Bürgerkrieg wie der in Syrien kann nur dann erfolgreich sein, wenn es eine große demokratische Mehrheit gegen das Regime gibt - dies ist in Syrien definitiv nicht der Fall. Also ist jede Intervention oder Schützenhilfe vergebene Liebesmüh.

#8 - 23.11.2016, 22:35 von i.dietz

Wenn es die nur einzige WAHRE Strategie gibt

warum hat sie bis dato nicht gefruchtet ?

#9 - 23.11.2016, 22:36 von alberto123

Mir fehlt ein Dativ in der Überschrift?

Ich fehlt ein Dativ in der Überschrift.

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