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Münchner Sicherheitskonferenz: Trumps Bauchredner-Puppe

DPA Seinen Auftritt bei der Münchner Sicherheitskonferenz nutzt US-Vizepräsident Mike Pence, seinem Boss Donald Trump zu huldigen - und den Europäern Anweisungen zu erteilen.
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#1 - 16.02.2019, 18:29 von walter.klein

Herr Pence hat mit dem US Botschafter Grendall in Deutschland eines gemeinsam. Beide haben nicht kapiert, dass Deutschland weder ein Befehlsempfänger, noch ein Land ist, welches Amerkanischen Erpressungen und Drohungen hinnimmt. die bisherige Freundschaft mit den USA ist seit Trump nicht mehr vorhanden. Wer seine Verbündeten so brüskiert wie dies die USA derzeit machen, der braucht sich nicht zu wundern, wenn die Amis eines Tages allein dastehen.

#2 - 16.02.2019, 18:34 von don_spon

Etwas hart formuliert

aber der Sache nach richtig. Trump hat sich ja mittlerweile mit willfährigen Schleimern umgeben.
Bleibt nur zu hoffen, dass DT bald abgewählt wird. Die Republikaner sind ja offenbar rückratlos und machen
den offensichtlichsten Unfug den DT verzapft. Zuletzt den Notstand für eine Mauer die nichts bringt.
Leute wie Pence sorgen dafür das die Amis nicht nur in der Arabischen Welt verhasst sind sondern auch im
Rest der Welt. Mit einer herablassenden Art hat sich noch niemand Freunde gemacht. Das alles wg. eines
Mannes der auf dem Stand eines 14 jährigen Pubertiers ist. Immer noch und immer wieder unfassbar.

#3 - 16.02.2019, 18:45 von sven2016

Herr Pence war schon als Gouverneur

eine üble Gestalt aus dem intellektfreien Teil des Freedom Caucus, einschließlich seiner extremen Antipathien gegen Alle, die von seiner schrägen Norm abweichen.

Folgte dann als überzeugter und öffentlicher Christ dem Kandidaten, der einen Dreck auf Anstand, Moral und Nächstenliebe gibt.

Seit der Wahl ist er meist Geistererscheinung bei den Trumpauftritten, es sei denn, man schreibt ihm Trumptecte auf. Dann liest er sie vor und wirkt dabei völlig unbeteiligt.

Eine irre Gestal ohne jedes politische Rückgrat und völlig frei von jeder Empathie.

#4 - 16.02.2019, 18:51 von egonv

Ich bin gespannt wie Trump sich in der Rezession hält.
Außerdem wird interessant, wie seine Präsidentschaft rückwirkend gesehen wird. Alle Staaten sollten die Zusammenarbeit mit den USA auf das absolute Minimum zurückfahren, sie evtl. zu solchen Konferenzen nicht mehr einladen oder zumindest nur auf bestimmte Politiker beschränken. Pelosi könnte als Speaker die USA vertreten bei offiziellen Anlässen.
Alles was wichtig ist und was Folgen hat, wie Erhöhung der Verteidigungsausgaben muss auf die Zeit des nächsten Präsidenten verschoben werden.

#5 - 16.02.2019, 18:56 von bananaropa

... it takes two to tango

sagt das Sprichwort. Nämlich einen, der meint, Befehle erteilen zu können und einen, der sie annimmt. Wenn Deutschland den Auftrag, zwei Prozent des Bruttounlandsprodukts für Rüstung aufzuwenden, einfach mal so umsetzt (wo ist eigentlich die Diskussion über die "Gegenfinazierung" wie bei der Hartz IV-Erhöhung?), dann sind wir nicht mehr als der Erfüllungsgehilfe Trumpscher America-First-Politik. Wann wird eigentlich mal der amerikanische Botschafter einbestellt, um einige Dinge gerade zu rücken? Ich vermute, da traut sich keine*r...

#6 - 16.02.2019, 18:58 von Redskin

Atomwaffen

Würde mich interessieren, wenn Deutschland beschließen würde Interkontinentalraketen anzuschaffen, was dann aus der USA kommen würde. Wenn jemand sagt das er zuerst kommt und dann der Rest dann ist eine Partnerschaft nicht möglich, weil der andere immer minus macht. Merkel hat seit langem mal wieder eine gute Rede gehalten, recht spät aber immerhin.

#7 - 16.02.2019, 18:59 von kein-freund-von-despoten

Puppenspieler

Hmmm, bisher war ich der Meinung, dass Trump die Handpuppe von Putin ist. Es ist aber eine lustige Vorstellung: Die Handpuppe Trump hat ihre eigene kleine Puppe Pence. Ganz wie diese russischen Holzpuppen geschachtelt. Bleibt jetzt noch die Frage, wer der Puppenspieler von Putin ist. ;o)

#8 - 16.02.2019, 18:59 von wanderer8

mit solchen Herren

werden wir uns als Befehlsempfänger arrangieren müssen. Deutschland wird nie auf Augenhöhe mit den USA über den militärischen Schutz verhandeln können, denn es hat Putins Knute als Option nach einem möglichen Zerfall der Nato. Eine glaubwürdige, europäische Armee wird es nicht geben, den das setzte eine politisch legitimierte Europäische Regierung voraus. Diese ist nicht absehbar, die EU wird sich nach der nächsten Europawahl eher zum Zweckbündnis nationaler Süppchenkocher mit dem Horizont eines Alfred Tezlaf verzwergen. Die BRD alleine kann noch nicht einmal einen Flughafen bauen - von der Bundeswehr schweigen wir ohnehin. Also lauschen wir besser Herrn Pence...

#9 - 16.02.2019, 19:05 von kurtbaer

wieso wurde mike pence...

überhaupt eine landeerlaubnis erteilt? donald trump u. mike pence gehört die einreise nach deutschland verweigert. wir wollen diese kerle hier in deutschland nicht haben.
apropos: wieso dürfen in rheinland pfalz amerikanische polizisten in amerikanischen wohnquartieren mit entsprechend gekennzeichneten fahrzeugen streife fahren?

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