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Nach Nordkorea-Gipfel: Was Trumps Treffen mit Kim gebracht hat

AP US-Präsident Trump feiert seine Treffen mit Diktatoren und Autokraten. Aber sind sie mehr als großes Medienspektakel? Knapp sechs Wochen nach dem Gipfel mit Kim Jong Un ist die Bilanz ernüchternd.
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#1 - 22.07.2018, 08:23 von Kater Bolle

Außer Spesen nichts gewesen..........

da haben sich in Singapur zwei Egos getroffen und beweihräuchert.
Alle ohne Substanz. Der eine wollte von Anfang an nicht und der andere träumte vom großen Deal.
Heute sind beide wieder bei Null.
War jedoch im Vorfeld schon abzusehen.

#2 - 22.07.2018, 08:31 von panzerknacker 51

Naja

Willy Brandt ist seinerzeit auch für seine Aktivitäten in Bezug auf die DDR massiv angefeindet worden ("Wandel durch Annäherung").Miteinander reden ist allemal besser als aufeinander zu schießen, auch wenn Erfolge zunächst ausbleiben. Das sollte man auch einem Herrn Trump zubilligen.

#3 - 22.07.2018, 08:54 von ollydk

Überraschung?

Nein, keineswegs. Warum auch? Jeder mit ein wenig Menschenverstand sollte erkennen können, dass bei Trump ein ordentlicher Hang zur Selbstdarstellung und Dampfplauderei vorhanden zu sein scheint. Was hat er denn bis jetzt wirklich Sinnvolles oder - um bei seinem begrenzten Wortschatz zu bleiben - Großartiges geleistet? Außer einen Scherbenhaufen nach dem nächsten zu hinterlassen, ist da bis jetzt ja leider nicht viel.

#4 - 22.07.2018, 08:57 von iasi

Wie üblich, wenn´s um Trump geht: einseitig

Würde man nur diejenigen zitieren, die gegen das Atomabkommen mit dem Iran sind, dann würde nicht anderes klingen, als dieser Artikel.
Nach 6 Wochen - muss Nordkorea nun also atomwaffenfrei sein, um das Treffen als Erfolg zu werten?
Die Medien sind ganz offensichtlich Teil des Systems, das in den USA abgewählt wurde. Dadurch kommt die ausgewogene Information leider vollkommen unter die Räder. Die Medien verlieren dadurch an Glaubwürdigkeit und letztlich beziehen mehr und mehr Menschen ihre Informationen aus anderen - leider oft auch dubiosen - Quellen. Wem spielt dies wohl letztlich in die Hände?

#5 - 22.07.2018, 09:02 von KingTut

Vorhersehbar

Auch die Washington Post widmet sich heute in einem ausführlichen Artikel diesem Thema, indem sie titelt: "In private, Trump vents frustration over lack of progress on North Korea".
Er macht jetzt die gleiche Erfahrung wie mehrere US-Präsidenten vor ihm . Nord-Korea hat sein Ziel erreicht, nämlich eine internationale Aufwertung, die Lockerung der Sanktionen durch China, der einstweilige Verzicht auf Militärmanöver in Süd-Korea - während keine substantiellen Fortschritte bei der Denuklearisierung durch NK erkennbar sind. Ich stimme zu, dass es immer gut ist, miteinander zu reden, aber wenn der Narzisst Trump die Welt Glauben macht nur er alleine könne das Problem lösen, ohne dass greifbare Ergebnisse vorliegen, dann ist der Misserfolg schon vorprogrammiert und der Hohn gerecht.
Angesichts dieser Erkenntnis kann einem Angst und Bange werden, wenn Trump mit Putin verhandelt und auf Kosten der Europäer Zugeständnisse macht, die unser aller Sicherheit und Wohlergehen betrifft.

#6 - 22.07.2018, 09:23 von freddygrant

Denn sie wissen nicht was sie tun!

Ob Autokraten oder Demokraten - diese Beiden haben gute Schulen
besucht und auch in den USA studiert. Also befinden sich z.B. auch
diese Regenten bzw. Politiker auf mindest dem durchschnittlichen
geistigen Niveau unserer Zeit. Aber auch sie haben nicht gelernt und
verinnerlicht, dass sie den Menschen dienen sollten und nicht deren
oder ihrer eigenen Machtinteressen. Wenn wir dann wissen, mit
welchen gesellschaftlichen, politischen und ideologischen - auch
religiösen - Begründungen Regierungen und Machthaber "erwählt"
werden, ist zwischen Autokratie und Demokratie nicht mehr zu stark
zu differenzieren. Oder doch?

#7 - 22.07.2018, 09:48 von fubs

Mehr als Spektakel

ist bei der Berichterstattung inkl. dem Artikel hier zu Nordkorea allerdings auch nicht gewesen. Die eigentliche Leistung Trumps bestand ja praktisch nur darin, mal nicht mit der Auslöschung zu drohen und andere Leute, speziell die Südkoreaner z.B., ihre Arbeit machen zu lassen. Und trotzdem wird aufgeblasen was das Zeug hält. Und natürlich werden die Nordkorea von heute auf morgen mit Blick auf die Vertrauenswürdigkeit der USA nicht ihre nuklearen Kapazitäten verwerfen. Interesse an Normalisierung und Handel haben sie aber trotzdem. Dazu müsste man nur mal sehen, wie viele Regime changes mit katastrophalen Folgen in den letzten Jahren betrieben wurde, nur bei Ländern ohne Nukleare Waffen. Dazu im Kontext die eigene Erfahrung der Nordkoreaner mit den Amerikanern. Ich empfehle dazu mal ein Stöbern in den Archiven inkl. Hinweis auf Staudammbombardierung, weil die militärischen Ziele ausgingen. Aber statt hiere Hintergründe zu bieten, wird lieber das reality tv -Erlebnis für clicks bereitet.

#8 - 22.07.2018, 09:48 von C.Rainers

Zu #2

Sie wollen allen Ernstes Willi Brandt mit Donald Trump vergleichen? Auch nur im Ansatz? Trump, für dessen Wirken selbst ein 140 Zeichen Tweet zu viel ist, um ihn auszufüllen? Daß Leute wie Sie überhaupt irgendetwas Positives an dieser korrupten, charakterschwachen, selbstgefälligen und dummen Gestalt sehen können, überrascht mich immer wieder

#9 - 22.07.2018, 09:52 von C.Rainers

Schlau gemacht von Kim

und Putin, daß die es drauf haben was unsere Politiker nicht drauf haben; dem Trump einfach nach dem Mund reden und nachher keine Taten folgen lassen. Hauptsache der hat was zu twittern. Vielleicht sollte Deutschland auch aus dem Atomwaffensperrvertrag ausscheiden und ab und an mal ein paar Raketen über der Nordsee testen?

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