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Podcast "Stimmenfang": Was wird wichtig im Superwahljahr 2019?

DPA Droht mit den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen ein Rechtsruck in Deutschland? Und was steht bei der Europawahl auf dem Spiel? Hören Sie einen Ausblick auf das politische Jahr im neuen Podcast.
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#1 - 03.01.2019, 12:36 von spon-facebook-1338657918

Furchtbar

Die Parteien blockieren das Land weil sie sich anstatt zu regieren nur um sich selbst drehen. Und die Medien leben davon und schreiben über jeden Pfurz (Vogelschiss) den ein Politiker abgibt. Furchtbar!

#2 - 03.01.2019, 12:37 von kenterziege

Zunächst einmal: Politikanalyse flott und fundiert gebracht ....

....auf dem Laufband und im Auto gut anzuhören. Meine Vermutung: Viel von dem verbreiteten Frust im Land wird die AFD aufsaugen. Ein Ereignis nach dem anderen gibt Punkte. Das letzte fand in Amberg statt! Ma sollte das nicht unterschätzen!

#3 - 03.01.2019, 12:38 von spon_5711341

Die AfD ist ja immer ganz weit vorne, wenn es um Krawallopposition geht und um die Kritik an den Plänen, Ideen und Vorhaben der politischen Konkurrenz. Destruktiv zu agieren ist relativ einfach und man hat von der AfD bislang wenig konstruktive Ansätze gehört, wie eine alternative Landes- oder Bundesregierung tatsächlich auch funktionieren könnte. Wie Gesetze sinnvoll das Funktionieren von Staat und Gesellschaft sicher stellen können.

Ganz ehrlich: wenn die Bürgerinnen und Bürger in den ostdeutschen Bundesländern tatsächlich glauben, dass die AfD ernsthaft in der Lage ist, Probleme zu lösen und ein Land zu regieren.. Wenn sie denken, dass die AfD mehr kann, als volkstümelndes Getöse von sich zu geben und ihre Familienmitglieder und Freunde mit Pöstchen zu versorgen, dann sollen sie sie eben auch wählen und mit dem Ergebnis leben. Viele Menschen in den so genannten "neuen Bundesländern" (so neu sind die nun mittlerweile auch nicht mehr) sind 1989ff. mit völlig überzogenen Vorstellungen von Marktwirtschaft und Gesellschaft in den Anschluss nach Artikel 23 GG gestartet. Dass es Teil der damaligen Bundesrepublik Deutschland war, die eben durch den Beitritt federführend für das heutige Deutschland wurde (was man hätte wissen können, bei einem Beitritt..) kulturell eher multinational orientiert und offen für Flüchtlingshilfe, internationale Missionen und Entwicklungshilfe ist. Dass eine Marktwirtschaft eben auch in den Neoliberalismus abdriften kann, all dies konnte oder wollte man damals nicht sehen. Sicher ist die AfD eine (inadäquate) Antwort auf Fehlentwicklungen. Aber eine verdammt misogyne und nicht dazu geeignet, den Fehlentwicklungen konstruktur entgegen zu stehen. Lösungsorientierte Beteiligung an der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung eines gesamten Deutschlands sieht anders aus, meine AfD-affinen Herren und Damen in den "neuen" Bundesländern.

#4 - 03.01.2019, 13:00 von dendro

Pressearbeit

Wichtig ist dass die Presse endlich mal den Ball flach hält und die AfD nicht ständig größer redet als sie tatsächlich ist. Gefühlte mindestens 5% der Wahlergebnisse gehen auf diese überzogene Berichterstattung.

#5 - 03.01.2019, 13:44 von mundi

Nicht über, sondern mit der Partei diskutieren

Zitat von dendro
Wichtig ist dass die Presse endlich mal den Ball flach hält und die AfD nicht ständig größer redet als sie tatsächlich ist. Gefühlte mindestens 5% der Wahlergebnisse gehen auf diese überzogene Berichterstattung.
Wenn man eine Partei nicht mag, sollte man sie argumentativ stellen und nicht von politischen Diskussionen ausschließen.
Hat man etwa Angst, nicht die richtigen Gegenargumente zu haben?

#6 - 03.01.2019, 14:04 von spadoni

Einen Rechtsruck

in ganz Deutschland ??? Das ist unmöglich, denn um das zu erzwingen ist Ostdeutschland viel zu unbedeutend und zu klein. Sollen sie doch, blind wie immer, die rechtextreme AfD wählen, nützt ihnen sowieso nichts!!! Es sei denn die AfD bekäme überall in den neuen Bundesländern die absolute Mehrheit, aber davon ist diese Partei zum Glück noch meilenweit entfernt.

#7 - 03.01.2019, 14:05 von angelikahohnstedter

Bravo " Mundi" , genau meine Meinung.

#8 - 03.01.2019, 14:14 von Neustädter_02

Nein!

Zitat von mundi
Wenn man eine Partei nicht mag, sollte man sie argumentativ stellen und nicht von politischen Diskussionen ausschließen. Hat man etwa Angst, nicht die richtigen Gegenargumente zu haben?
Man hat Gegenargumente. Aber es ist einfach ekelhaft, mit jemandem diskutieren zu müssen, warum die Menschenrechte für jedermann gelten und nicht nur für "Biodeutsche", warum die Farbe der Haut nichts mit Intelligenz und Charakter zu tun hat und warum 14% einer aus allen Herren Ländern (Friesen, Sachsen, Bayern etc.) zusammengewürfelten Bevölkerung nicht "das Volk" sind - um nur ein paar Aspekte einer im übrigen recht monothematischen Debatte zu nennen.

Ich finde nicht, dass man sich diese Diskussionen antun muss.

#9 - 03.01.2019, 14:17 von muellerthomas

Zitat von mundi
Wenn man eine Partei nicht mag, sollte man sie argumentativ stellen und nicht von politischen Diskussionen ausschließen. Hat man etwa Angst, nicht die richtigen Gegenargumente zu haben?
naja, mit der AfD zu diskutieren, ist oft schwierig. Da ist man dann schnell einfach ein Volksverräter (gerne in Großschrift und mit zahlreichen Ausrufezeichen) oder es wird gedroht, dass man sich noch umsehen werde, wenn die AfD erstmal an der Macht sei. Und Argumente? Fakten interessieren die AfD-Fans zu 99% herzlich wenig.

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