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Rede zur Lage der Nation: Mal präsidial, mal konfus, typisch Trump

REUTERS Der US-Präsident ruft die Demokraten in seiner Rede zur Lage der Nation zur Zusammenarbeit auf, macht aber keinerlei Zugeständnisse. Eine seltsame Warnung zu den Russlandermittlungen lässt aufhorchen.
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#20 - 06.02.2019, 09:28 von foerster.chriss

Es gab mehrere Reden...

...aber die von den Demokraten kommen beim SPIEGEL nicht vor.

#21 - 06.02.2019, 09:30 von isi-dor

Zitat von christoph_schlobies
Ich kenne Leute,die haben die Rede gehört-und waren begeistert. Und allmählich wird es Zeit,der Realität ins Auge zu sehen -das ist ein überaus erfolgreicher Präsident - und unseren Micky-Maus -Politikern haushoch überlegen.
Worin bestehen denn diese so genannten "Erfolge"? Ich kann da keinen ausmachen. Ok, sein offensichtliches Ziel des dritten Weltkriegs ist deutlich näher gerückt, aber sonst?
1. Hilary Clinton läuft noch frei herum
2. Obamas Gesundheitsreform ist noch in Kraft
3. Es gibt keine Mauer und Mexiko zahlt nicht.
Das würde ich mal als Niederlage auf der ganzen Linie bezeichnen.
Dafür hat der Amerikaner bekommen:
1. Steuerfreiheit für Superreiche mit drastischem Anstieg der Verschuldung
2. Zölle, die für steigende Preise sorgen.
3. Abschaffung des Umweltschutzes
4. Totale Isolation in aller Welt
5. Handelskriege mit allen früheren Partnern
6. Eskalation des Krieges im Nahen Osten
Mit der Bilanz würde jeder Ehrenmensch zurücktreten, mit Verlaub.

#22 - 06.02.2019, 09:32 von achim j.

nunja

Zitat von christoph_schlobies
Ich kenne Leute,die haben die Rede gehört-und waren begeistert. Und allmählich wird es Zeit,der Realität ins Auge zu sehen -das ist ein überaus erfolgreicher Präsident - und unseren Micky-Maus -Politikern haushoch überlegen.
Wenn man Ihre Posts so verfolgt, konnte man von Ihnen ja auch nichts anderes erwarten.

#23 - 06.02.2019, 09:33 von doc_snyeder

Bravo Donnie!

Eine tolle Rede. - Die dummen Demokraten sassen meistens nur bedröppelt da und wussten nicht, wie ihnen geschah. Ab und zu erhoben sie sich dann doch mal von ihren Plätzen und spendeten Beifall mit versteinerten Gesichtern. - Donnie war der Star des Abends. Auch die hasserfüllten CNN Journalisten mussten das zugeben.

#24 - 06.02.2019, 09:34 von Papazaca

Trump's letzte große Rede?

Als Trump meinte, das es keine Ermittlungen geben sollte, hat er sicher auch an Nixon denken müsse. Der hielt auch noch eine große Rede und trat dann zurück. Bei Trump vermute ich das gleiche.

Verlierer werden wir alle sein. Ja, richtig gehört. Die Freunde der Hundekrawatten verlieren ein Idol, die Putin-Trolls können nicht mehr mit Trump provozieren, viele verlieren ihren Lieblingsfeind. Und die die Welt verliert einen großen Unterhaltungskünstler. Selbst die Medien werden ganz traurig sein. Diese Quoten erreicht sonst niemand.

Aber letztlich wird Mueller zu seinem Rücktritt beitragen. Deshalb gilt es jetzt, seine letzten Monate zu genießen. Denn retten kann Trump nichts mehr, keine großen Reden und keine Mauer. Bald hat es sich AUSGETRUMPT.

#25 - 06.02.2019, 09:40 von ctrader62

Schiefer Blick ?

Unbestritten sind einige Verhaltensweisen und Entscheidungen des Präsidenten sehr fragwürdig oder indiskutabel. Seltsam ist aber, dass der von ihm in die Wege geleitete Rückzug von der Rolle als Weltpolizist so eine Ablehnung erfährt. Hier klammert man sich an den Einsatz der kaum handlungsfähigen Bundeswehr in Afghanistan, Syrien, Irak und Mali. Was haben wir dort zu suchen ? Der NATO Generalsekretär lobte kürzlich Trump sehr, weil er den Europäern mehr Motivation gibt, sich um kaum vorhandenen Verteidigungsmöglichkeiten zu kümmern. Ist es nicht besser mit Nordkorea zu reden anstatt zu schweigen ? Ist es nicht nachvollziehbar, dass er ein Land, welches die Vollendung der „Judenfrage“ (Vernichtung Israels) als Staatsdoktrin hat, sehr kritisch sieht ? Deutschlands Außenpolitik scheint aber gerade dieses Land besonders stützen zu wollen. Der Friedensnobelpreisträger und teilweise als Messias angesehene Präsident Obama hat während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt, das gab es vorher noch nie.
Ja, vieles ist fragwürdig an Trump. Aber er ist nicht das Übel der Welt schlechthin. Und was haben denn seine Vorgänger angestellt, dass Trump gewählt wurde ? Er fiel nicht vom Himmel. Obama verlor bei der Zwischenwahl viel mehr Stimmen als Trump.
Weder die Amerikaner noch die Briten sind Idioten und weder Deutschland noch die EU haben die alternativlose moralische Überlegenheit auf ihrer Seite, auch wenn das manchmal suggeriert wird.
Bitte etwas mehr differenzierte Betrachtung anstatt 98% negativer Berichterstattung über Trump (Auswertung Medien in 2018, ARD Quote 98% negativ, CNN 90% negative Berichterstattung)

#26 - 06.02.2019, 09:42 von kuac

Zitat von ulgalic
Trump kann doch seine versprochene Mauer bauen. Er vesprach eine Mauer die "Mexico" bezahlt!
Mexiko hat bereits abgelehnt die Mauer zu bezahlen. Ich verstehe nicht warum Trump deshalb keine Sanktionen gegen Mexiko verhängt!

#27 - 06.02.2019, 09:42 von Hans_Suppengrün

Zitat von omop
Komisch, dass dies von den Medien nicht positiv aufgegriffen wird. Aber vermutlich wartet man auch hier schon sehnsüchtig auf den nächsten Einsatz, um wieder "live" vor Ort zu berichten. Unter Hillary wäre da bestimmt schon etwas gelaufen, siehe ihre Verantwortung im Nahen Osten/Nordafrika.
Ahhh, da ist sie ja: Die kontrafaktorische Keule gegen die längst geschlagene, demokratische Konkurrenz, um den erbärmlichen Ist-Zustand als das Non plus ultra zu legitimieren....

Hätte es diesen Versuch nicht gleich auf Seite 1 der Diskussion gegeben, wäre mit dem SPON-Forum irgendetwas nicht in Ordnung gewesen.

Vielleicht feiert man seine Anti-Kriegs-Rhetorik nur deshalb nicht ab, weil man weiß, dass sie nichts wert ist?

#28 - 06.02.2019, 09:44 von frenchhornplayer85

Christoph schlobies

In welcher Realität leben sie? Wohl keine die wirklich real ist. Erfolge kann Trump so gut wie keine vorweisen. Nicht er hat die Menschen in Arbeit gebracht, dies begann schon lang vor ihm unter Obama. Er hat beide Mehrheiten zwei Jahre lang nicht genutzt um seine Mauer zu bauen, er hat es trotz beider Mehrheiten nicht geschafft obamacare abzuschaffen und etwas besseres aus seiner Sicht zu installieren. Seine eigenen Geheimdienste wiedersprechen ihm in fast allen Sicherheitsfragen. Wo also sind da Erfolge?

#29 - 06.02.2019, 09:44 von spadoni

christoph_schlobies

"Trump ein überaus erfolgreicher Präsident", wie bitte??? Trump ist ein grössenwahnsiger, überheblicher narzisstischer Lügner und Nichtskönner mit Kindergarten Niveau. Nur ein politisch schlecht informierter Mensch, der so gar nichts hinterfragt, kann so einen "Typen" gut finden. Diese sind logischerweise auch der sehr rechten AfD zugetan. Ein echtes Trauerspiel!!!!

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