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Rückkehr der Verbotspartei: Grüne wollen Amazon verbieten, Retouren zu vernichten

Peter Endig/ DPA Böller-Bann, Kaffeebecher-Pfand und Schottergarten-Verbot: Die Grünen wollen mit immer mehr Maßnahmen zu mehr Umweltschutz erziehen. Nun knöpft sich die Ökopartei Onlinehändler vor - verbunden mit einer sozialen Idee.
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#760 - 10.06.2019, 16:58 von im_ernst_56

Zitat von markus_wienken
Warum denn nicht, habe ich auch schon getan. Kaffee und Brezel gekauft, einige wenige Schritte gelaufen und ganz in Ruhe im Grünen auf einer Bank ohne von anderen Personen gestört zu werden "gesnackt". Kommt bei mir auf Städtetouren ab und an vor wenn es die örtlichen Gegebenheiten denn erlauben. Teil volle und laute Restaurants/Caffees sind nun wirklich nicht mein Ding.
Und weil viele so denken wie Sie, sind unsere Parks und Grünanlagen (ich spreche von Berlin) auch so zugemüllt, weil die Abfallbehälter die Coffee-To-Go-Becher und sonstige Behälter für Burger, Pizza & Co. nicht mehr fassen, speziell an Wochenenden und Feiertagen. Danke für Ihr "Ich zuerst".

#761 - 10.06.2019, 17:00 von luny

Keine Ahnung

Zitat von Häbsch
Wenn laut den Wissenschaftlern der Uni Bamberg nur vier Prozent der Retouren vernichtet werden, wo ist dann das Riesen-Problem?
Hallo Häbsch,

es ist Pfingsten, KGE wollte die Zeit nutzen, um eine völlig unsinnige Pressemeldung rauszuhauen.

Wäre sie mal lieber in die Kirche gerannt :-)

LUNY

#762 - 10.06.2019, 17:01 von quidquidagis1

Ganz einfach..

Zitat von thobie2
Mit den Glanzpapierwerbebotschaften könnte ich ja noch leben. Es geht noch viel perverser. Ich bekomme regelmäßig Werbung, die in dünnes Plastik eingeschweißt ist (es sind dann im 3 oder 4 Prospekte). Die Plastikumhüllung ist absolut überflüssig.
..die Post liefert mir diesen Plastikmüll und ich werfe ihn am nächsten Tag in den nächsten Briefkasten.Return to sender.Das mache ich schon seit Jahren so!

#763 - 10.06.2019, 17:05 von mwroer

Zitat von tucson58
Der User auf den sie antworten hat doch Recht ! Was das Verallgemeinerung anbelangt ist ja die FFF Generation vorbildlich . Bei denen sind ja nur die alten weißen Männer schuld an dem angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel der ihre Zukunft gefährdet .-......... Nur hatten die alten weißen Männer kein Massenkonsum und Artikel aus der ganzen Welt , schoppen per Internet , Fastfood , Kaffee to go , gab es nicht und natürlich hat man auch nicht alle Nase lang neue Schuhe und Klamotten gekauft , man hatte viel viel weniger als heute , produzieren viel weniger Müll als heute und hat nicht die Meere mit Plastikmüll verschmutzt und ist nicht nach Australien oder in die Malediven geflogen , sondern hat im eigenen land gezeltet , und man hat natürlich wesentlich weniger Energie verbraucht wie heute !
Die alten weißen Männer, und da bekenne ich mich schuldig, haben allerdings versäumt ihren Kindern in den Hintern zu treten sondern ihnen jeden Wunsch so weit möglich erfüllt.

Meine Kinder wären ohne mein Geld im Alter von 2 bis 20 nicht weit gekommen. So gesehen - warum haben wir nicht 'Nein' gesagt? Weil unsere Eltern auch nicht 'Nein' gesagt haben - oder nicht oft.

#764 - 10.06.2019, 17:07 von luny

Das ist doch nicht wahr

Zitat von uhrentoaster
Häufig werden Waren zurückgeschickt, weil sie nicht gut beschrieben wurden. Ein großes Problem ist Bekleidung, da man selbst bei einer guten Beschreibung nicht immer ahnen kann, wie sie sich anfühlt. Hier sind auch die Einzelhändler vor Ort gefragt. Dort ist die Auswahl einfach zu gering, weshalb man alleine schon deshalb gezwungen ist, im Internet zu bestellen.
Hallo Uhrentoaster,

es gibt zahllose Ketten, die Bekleidung anbieten und auch noch den Einzelhandel.

Das Angebot ist riesig.

Wer dort keine passende Kleidung findet, ist zu faul zum Suchen.

Bekleidung im Internet zu bestellen, ist lediglich BEQUEM, weil man seine eigenen vier Wände nicht verlassen muß.

Und ja, Kleidung und Schuhe MUSS man sehen und anprobieren.

Deshalb ist der Online-Handel dafür denkbar ungeeignet.

LUNY

#765 - 10.06.2019, 17:08 von ruhepuls

Gutes Beispiel...

Zitat von lobro
Wie wäre es denn, wenn Sie ins Schuhgeschäft gehen und die Verkäuferin sagt, wenn Sie die Schuhe anprobieren wollen, müssen Sie sie erst bezahlen. Sie bezahlen, und wenn die Schuhe dann nicht passen, sagt die Verkäuferin: Gekauft ist gekauft. Dann möchte ich gern mal sehen, was Sie von einem Rückgabeverbot halten.
In dem Fall würde ich eben keine Schuhe mehr bestellen. Und dann lieber in den Laden gehen, wo ich sie anprobieren kann. Wenn Sie kein Verhalten ändern wollen, wird sich nichts ändern. Logisch - oder?
Wo steht geschrieben, dass man ALLES im Versand kaufen können muss?

#766 - 10.06.2019, 17:08 von max-mustermann

Zitat von ruhepuls
Zugegeben, 500 verschiedene Jeans hat der lokale Handel nicht zur Auswahl. Da kann er einfach nicht mithalten. Aber die andere Frage ist, ob wir uns nicht einfach hohe Ansprüche angewöhnt haben und meinen, es müsse alles perfekt sein, was wir kaufen.
Für die Preise die für qualitativ halbwegs vernünftige Kleidung heute verlangt werden hatt diese tatsächlich perfekt zu sein ansonsten kann ich mir auch gleich die Ramschware vom Discounter usw. kaufen.

#767 - 10.06.2019, 17:13 von alt-nassauer

Ist ja nicht ganz Ernst gemeint?

Zitat von luny
Hallo Lion, seien Sie doch ehrlich und schreiben Sie, daß SIE das alles wollen, also Sie ganz persönlich. Die Mehrheit der Deutschen würde nie im Traum daran denken, das geheiligte Blechle = Auto aufzugeben. Beim Thema Flughafenausbau wurde das Ziel bereits erreicht. Niemand ist mehr in der Lage, in Deutschland einen Flughafen zu bauen. Inlandsflüge werden genutzt, weil die Bahn nichts auf die Reihe kriegt. Dabei geht es nicht einmal um die langen Fahrtzeiten, mittlerweile geht es darum, ob die Bahn überhaupt fährt. LUNY
Zum Punkt eigener PKW - ich würde darauf verzichten. Habe ich auch schon gemacht. Nach der Fahrerlaubnis ca. 10 Jahre lang kein PKW gefahren bzw. gekauft oder ausgeliehen. Nur ÖPNV oder auch mal geflogen (Inland). Das aber schon vor 30 Jahren! Weil Zugfahrt nicht "Unpünktlich", sondern Reise Inland per Bahn 10 Stunden gedauert hätte.

Das man selbst in einer Landeshauptstadt nicht mit ÖPNV und Wohnraum (auch schon teuer und knapp) Mitte der 90er Jahre zur Arbeit kommt. Deswegen einen PKW benötigt, um dann später zur Betreuung der Eltern wieder auf das Land zieht (nicht weil man Pendlerpauschale abkassieren will). Nein weil dort der 200m entfernte Bahnhof auch keine Alternative bringt und weiterhin mit dem PKW fahren muss. Ich würde auf eigenen PKW verzichten. Wenn dann Carsharing zurück greifen - aber auch das gibt es hier nicht!

Der größte Gag scheint das mit dem Flughafen zu sein. In Frankfurt am Main entsteht das Terminal 3 für "Billig-Flieger"

Was hat Hessen für einen Verkehrsminister? Al Wazir (Die Grünen)....

Nein die Grünen verzetteln sich mit Verboten und geben keine Alternativen.

Wie wäre es mit einem Verbot - Das man von Wohnort zum Arbeitsplatz "ohne" PKW nicht fahren muss. Sprich ÖPNV 24 Stunden/7 Tage oder nur zu Fuß , vielleicht noch mit Rad. Da kommt auch nichts.. Die Grünen könne ja eine "Arbeitsplatz-Börse" einrichten, die Stelle bekommt nur der der "ohne" PKW, mit ÖPNV, zu Fuß und mit Rad am schnellsten am Arbeitsplatz ist. Wie wäre es denn damit? Oder AG "müssen" Arbeitszeiten dem ÖPNV Vorort anpassen....

Damit wäre nicht gelöst wer die ganzen Fahrzeuge im ÖPNV auch fahren soll... Es gibt so viele offene Stellen, die gar nicht belegt werden können. Auch daran scheitert das System - nach Zwangs-Feuerwehr - Zwangs-Busfahrer? Was kann nun die Bahn dafür, wenn keiner so eine Stelle möchte?

#768 - 10.06.2019, 17:14 von markus_wienken

Zitat von im_ernst_56
Und weil viele so denken wie Sie, sind unsere Parks und Grünanlagen (ich spreche von Berlin) auch so zugemüllt, weil die Abfallbehälter die Coffee-To-Go-Becher und sonstige Behälter für Burger, Pizza & Co. nicht mehr fassen, speziell an Wochenenden und Feiertagen. Danke für Ihr "Ich zuerst".
Ich verbitte mir diese Unterstellungen.
Wenn alle so denken und handeln würden wie ich, dann würden sie ihre Becher wieder zurück zum Shop des Kaufs bringen, sollten die öffentlichen Papierkörbe überquillen.
Ist mir auch schon mal vorgekommen, die paar Meter zurück zum Laden waren nun wirklich kein Problem.

#769 - 10.06.2019, 17:16 von sargeantangua

Grünen-Bashing?

Aus der ZEIT: "Die französische Regierung will reagieren und kündigte an, ab Sommer die Verschrottung neuer Waren gesetzlich zu verbieten. Bislang seien dort jedes Jahr neue Produkte im Wert von 600 Millionen Euro mutwillig verschrottet worden. " upsi, auch andere haben solche Ideen.
Liebe Nöler: Einweg-Becher müllen unsere Städte zu, fragen Sie mal die die Entsorger, aka Müllabfuhr. München: "Rund 190.000 Coffee-To-Go-Becher werden täglich in München entsorgt - eindeutig zu viele."
Im übrigen gibts mittlerweile Unternehmen, die Miet-Becher anbieten, mit schnell wachsender Kundschaft ("Recup", stand letzthin in der SZ). Wo ist also euer Problem?
Und Verbote von Steinwüsten? Finde ich gut. Einfach mal entsprechende Wilblumen (aka"Unkraut") ansäen. Macht weniger Arbeit wie ein Rasen, damit kommt auch die gehbehinderte Oma klasr und Gärtner brauchts dazu auch keinen. Ernsthaft: Was hier an angeblichen Problemen aufgezählt wird - unglaublich.

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