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Sachsen: Ärger in der AfD wegen Schulterschluss mit Pegida

DPA Für den "Schweigemarsch" dreier AfD-Landesverbände in Chemnitz mobilisierte auch Pegida, obwohl die Partei sich per Beschluss von der Gruppe abgegrenzt hat. Wie nah sind sich beide wirklich?
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#1 - 05.09.2018, 09:42 von Ein_denkender_Querulant

Das alte Spiel

Nach außen gibt sich der Wolf im Schaffell uznd faselt etwas von Mitte und demokratisch. In Wirklichkeit geht es genau darum, faschistische Politik zu machen. Bleibt nur die Frage, warum Menschen die AfD wählen. Es bleiben Dummheit, da kann niemand etwas für, oder der Wunsch nach Faschismus.

#2 - 05.09.2018, 09:46 von desertking

Braunes Bauerntheater

Es ist doch egal, ob die rechtsradikale AfD mit oder ohne Pegida marschiert und ob jemand wie Beatrix von Storch dafür oder dagegen ist. Aus moralischen gründen und als Abgrenzung zu rechtsextremem Gedankengut dürfte dies jedenfalls nicht geschehen. Um sich ggf. weitere Pfründe zu sichern wohl schon eher. Und an diesen eklatanten Charakterschwächen aller Beteiligten wird diese Gruppierung eines Tages krachend scheitern. Da freu ich mich jetzt schon drauf. Dauert halt etwas länger, wird dann aber umso schöner werden. Einfach machen lassen. Alleine schon die verhärmten Gesichter auf dem Foto sprechen doch schon wieder Bände.

#3 - 05.09.2018, 09:53 von flux71

Der AfD weht heftig Wind entgegen. Das spüren sie jetzt zum ersten Mal so richtig. und schon rudern sie wieder zurück. Wolf im Schafspelz spielen.

Aber ich denke, die Zeiten sind vorbei. Die schweigende Mitte ist nicht so abscheulich, wie Storch das gern hätte. Die schweigende Mitte und auch der Rechtsstaat haben nur endlich mal das richtige Ziel gefunden.

#4 - 05.09.2018, 10:00 von GeMe

Wie man auf den Fotos vom Schweigemarsch sehen kann,

sind PEGIDA und AfD ca. 2-3 m voneinander entfernt.
Am besten hat mir in dem Zusammenhang der Tweet von Uwe Junge (AfD) gefallen, der mal wieder von Falschmeldungen schrieb und davon, dass er, wenn PEGIDA mit marschiert wäre, er nicht dabei gewesen wäre.
Auf den Foto keine 5m neben ihm die Vorstände von PEGIDA.

#5 - 05.09.2018, 10:03 von chimonanthus

In solchen

Gruppierungen, will doch jeder nur die Nummer 1 sein. "Partei- "oder ähnliche "Freunde", gar Rivalen sind weder vorgesehen noch erwünscht. Nur gläubige Mitläufer, die alles schlucken, was ihnen erzählt wird und das Hirn ausgeschaltet haben, sind willkommen. Nach einem evtl. "Sieg" kümmert man sich nicht mehr um sie, aber wer denkt schon an sowas.

Das Programm, ob AfD oder Pegida und Ähnliche ist ausschliesslich "Ich", dann Feindbekämfung! Die einfachste Art Anhänger zu werben und zu bekommen, ist ein imaginärer Feind gegen den alle sein können.
Anhänger für eine Sache zu gewinnen ist wesentlich schwerer, dafür bedarf es Überzeugungsarbeit. Das ist erstens anstrengend und weniger erfolgreich! Da sollen Beweise geliefert werden.

Uralte Methode auf die aber immer wieder Menschen reinfallen.

#6 - 05.09.2018, 10:12 von biesi61

Mir fällt es sehr schwer,

Unterschiede zwischen Pegida und AfD zu erkennen. Beide Organisationen hetzen mit üblen Lügen gegen Migranten, beide schüren völlig unsinnige, durch keinerlei Fakten gedeckte Ängste, beide sind chronisch islamophob, beide haben fließende Übergänge zu harten Neonazis und beide bedienen nur ein einziges politisches Thema.
In meinen Augen ist es ein schrecklicher Skandal und ein böses Vergehen an unserem demokratischen Rechtsstaat, dass der sächsische Verfassungsschutz die Beobachtung dieser gerade in Sachsen extrem volksverhetzend und grundgesetzfeindlich agierenden AfD verweigert!

#7 - 05.09.2018, 10:12 von lomax3030

Extrem rechten Gedankengut wohnt auch immer etwas destruktives inne. Es geht um Hass, Neid, Ausgrenzung in Ihren Gedanken und das wendet sich auch gegen die "Kameraden". Wenn man lang genug wartet, zerlegen die sich von ganz alleine. Nichtsdestotrotz muss man den Druck von Außen aufrecht erhalten um die Zersetzung zu beschleunigen und zu verhindern, dass der ansteckende Virus des extrem Rechten sich weiter verbreitet.

#8 - 05.09.2018, 10:12 von HerrPeterlein

Was für ein Fehler

Bisher kämpfte die AFD immer darum , den Anschein zu wahren und eine rechte, konservative Partei zu sein, aber keine Nazis.
Dazu passt auch die Stimmung in vielen Landesverbänden, die sich irgendwie so sehen, bzw. ein größerer Teil der Wählerschaft.
Doch wie bei solchen Parteien üblich, hält sich da jeder für sich als Retter von sonst etwas und was interessiert da schon eine Parteilinie.

Bachmann ist ein Krimineller mit einem langen Vorstrafenregister, die nichts mit der Politik zu tun haben. Er, Pegida und Co. ziehen ganz offen (Neo)Nazis an, die mit Hitlergruß durch die Straßen marschieren. Genau solche Braunen liefen in Chemnitz ganz offiziell im Namen der AFD durch die Straße.
Spätestens jetzt kann die AFD sich nicht mehr davon distanzieren, keine Nazipartei zu sein.

#9 - 05.09.2018, 10:15 von geboren1969

Demaskiert!

Die AfD zeigte in den letzten Wochen immer mehr ihr wahres, faschistoides Gesicht. Wer immer noch meint er könne die sog. Alternative aus Protest wählen oder sich in ihre Aufmärsche einreiht muss wissen, dass er Nazis unterstützt. Für alle Demokraten gilt: Endlich die Beine vom Sofa und den Faschisten entgegen treten.

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