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SPD: Abschied eines Rock'n'Rollers

DPA Sigmar Gabriel muss gehen. Die SPD will den populären Außenminister nicht im neuen Kabinett haben. Der Abgang war absehbar - mit seinem starken Charakter passt Gabriel nicht zum neuen Team-Image der SPD.
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#100 - 08.03.2018, 19:19 von malcom1

Opportunisten

Wer erinnerst sich noch als alle Gabriel runtergeschrien bzw. runtergeschrieben haben? Als die Werte im Frühjahr für die SPD zurückgingen. Was wurde über Gabriel geschrieben und nun? Ist er das beste was die SPD zu bieten habt. Lächerlich!!!!! Opportunist ist einer der sein Fähnchen nach dem Wind dreht.

#101 - 08.03.2018, 19:19 von Hajojunge

Auf zum letzten Gefecht!

Wir haben die Signale sehr wohl vernommen.
Bätschi-Nahles wird es richten.

#102 - 08.03.2018, 19:22 von 123bodo

Gut das er weg ist ... der Herr mal so und mal so ...

Für die SPD ein Debakel. Die neue SPD-Kabinetriege. Ich höre sie schon singen -Heile, heile, Gänschen- und Andrea macht die Chorleiterin.

#103 - 08.03.2018, 19:24 von mw12

Welch

Geistes Kind muss man sein, wenn man eine Person wegen des Mann-mit-Haaren-im-Gesicht-Zitats demontiert?

Heutzutage darf man sich in bestimmten Kreisen nur noch politisch überkorrekt äußern. Und vermutlich ist es dann immer noch zu deftig.

Aber: eine Partei (SPD) bringt nur solche Politiker hervor, dies sie verdient. Die Wahlresultate sprechen dann für sich. Die SPD, eine Volkspartei am Volk vorbei.

#104 - 08.03.2018, 19:25 von reznikoff2

Tzzz

Ich mochte Gabriel nie besonders. Aber charakterlose Wellness-PolitikerInnen sind das Allerletzte, was wir brauchen. Das dürfte jedem, außer vielleicht der SPD, mittlerweile klar sein.

#105 - 08.03.2018, 19:38 von Pfaffenwinkel

Jedes Ende

ist auch ein neuer Anfang. Warum geht Gabriel nicht nach Brüssel? Die brauchen dringend Politiker, die etwas bewegen.

#106 - 08.03.2018, 19:39 von Stillner

Außenminister sind (fast) immer populär

Sieht man einmal von Westerwelle ab, dann waren die Außenminister so gut wie immer besonders beliebt. Das liegt zum einen daran, dass sie im allgemeinen weniger als andere kritisiert werden, weil die Außenpolitik nicht als Bühne des Parteienstreits gesucht wird, zum anderen daran, dass sie oft in weltmännischer Position im Fernsehen zu sehen sind.
Dass Gabriel andererseits besondere persönliche Lorbeeren in diesem Amt erworben hätte, wird man kaum behaupten können. Und der letzte Rock'n Roller ist er natürlich auch nicht, eher so eine Art Hobbykeller-Gitarrist, der nun, wo Kevin Kühnert die Säle der Sozialdemokratie rockt, nur noch wie ein Pop-Opa wirkt.

#107 - 08.03.2018, 19:42 von stmnoreg

So ist es immer!

Die Leute mit Profil müssen gehen, weil nun andere das Sagen haben. Sigmar Gabriel hat Profil, bei allen Kanten. Aber wer hat keine Kanten? Andrea Nahles etwa? Die SPD hat, so scheint es, den Drang zum systematischen Selbstabbau. Die wenigen, die dieser Partei Profil geben, werden abgeschossen. Bis das die Parteileitung erkennt ist es zu spät!

#108 - 08.03.2018, 19:47 von undeskamschlimmer

Die SPD hat eine einzigartige Gabe!

Die Gabe, immer ihre besten Leute abzuschießen und im Gegenzug die am wenigsten Fähigen auf den Schild zu heben, hat nur die SPD!

Es ist schon beeindruckend zu sehen, dass völlig talentfreie, stramm linke Ideologen wie Maas und Barley zu höchsten Weihen kommen, während gleichzeitig der einzige, noch halbwegs vorzeigbare Minister geschasst wird! Statt der CDU bekommt nun Sigmar G. "voll auf die Fresse", aber von der (eigenen!) "Bäätschi"-Vorsitzenden! Immerhin kann die aber auch im Bundestag schön das Pipi-Langstrumpf-Lied absingen.

Sigmar Gabriel sollte stolz darauf sein, dem inneren Zirkel dieser Chaostruppe nicht mehr anzugehören.

#109 - 08.03.2018, 19:50 von DieHappy

Zitat von lupenreinerdemokrat
Unfassbar ist wohl eher Ihre "Sachkenntnis". Gabriel war wohl der einzige in der SDP, der dafür sorgte, dass diese nicht im 0,X% Bereich gelandet ist. Maas hingegen ist eine geistige Nullrunde. Diese Pfeife statt Gabriel zum Außenminister zu ernennen wird die SPD nun wirklich deutlich unter die 10%-Marke katapultieren.
Gut zu sehen, dass sie diesmal sogar beide Behauptungen mit handfesten Argumenten bzw. Beispielen unterfüttert haben.

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