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SPD: Abschied eines Rock'n'Rollers

DPA Sigmar Gabriel muss gehen. Die SPD will den populären Außenminister nicht im neuen Kabinett haben. Der Abgang war absehbar - mit seinem starken Charakter passt Gabriel nicht zum neuen Team-Image der SPD.
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#10 - 08.03.2018, 17:39 von erichheini

Lehrer

Ich wünschte mir, Gabriel wurde nun mal ausserhalb des Politik-Betriebs eine Aufgabe wahrnehmen und zum Erfolg führen. Weshalb nicht als Lehrer ?

#11 - 08.03.2018, 17:39 von leichtmatrose70

Ich kannes verstehen, aber...

das neue Team hat nicht genug Profil und Charisma um das Ruder rum zu reissen. Schön dass die sich jetzt alle gut verstehen. Dann können sie Händchen halten wenn die nächsten Umfragewerte rein kommen.

#12 - 08.03.2018, 17:39 von rohfleischesser

Gabriel wird wiederkommen, 20 kg leichter und umso entschlossener, wenn Nahles sich und die SPD eine Zeit lang mit philipprösleresken Manövern noch weiter ins Abseits gestellt hat.
Ob er die SPD zu retten vermag ist fraglich, aber jene, die ihn abgesägt haben, können es mit Sicherheit nicht, auch wenn Maas vielleicht einen passablen Außenminister abgeben wird.

#13 - 08.03.2018, 17:40 von chronist2018

...endlich

...der chauvinistische und polternde wanna-be volksversteher verschwindet. er ist in der ära schröder groß geworden und hat seither in jeder position nominell versagt, dennoch stieg er weiter auf...abgewählt als MP von Nds, schwache Performance als Bundesminister und desaströser Parteivorsitz. Immer wieder polemische Ausfälle, wie beim Slomka Interview oder jüngst als er seiner 8 jährigen Tochter dir Schmähung von Schulz in den Mund gelegt hat.
Als Erfolge listet er die von Gerichten als rechtswidrig beurteilte Tengelmann-Nummer.
Politiker seines 'Basta'Kalibers haben ausgedient. Niemand braucht mehr ,,den starken Mann" va wenn er operativ nichts auf die Kette kriegt. Die Zukunft gehört smarten zurückhaltenden Typen wie Macron, Trudeau oder Kurz.

#14 - 08.03.2018, 17:40 von womo88

Gabriel, der Ungezähmte und oft Unberechenbare

Und das passt vielleicht in eine Bewegung, aber nicht in eine Organisation. So einfach ist das. Organisationen funktionieren anders. Die brauchen Struktur und Verlässlichkeit. Beides konnte Gabriel nicht bieten.

#15 - 08.03.2018, 17:42 von walsch51

Ein Grund mehr die SPD nicht zu waehlen

Der einzige SPD Politiker mit Format, aber zu unbequem weil Querdenker. Ich finde es schade daß Nahles lieber auf teamfähige und schächere Politiker baut um selbst besser dazustehen.
Sigmar Gabriel wird sicher bald einen hochkarätigen Job in der Industrie übernehen und Andrea Nahles und der SPD wird diese Entscheidung jedenfalls nicht helfen.
Meine Stimme jedenfalls wird die SPD nicht mehr bekommen

#16 - 08.03.2018, 17:43 von jockel_63

Schade

Sigmar Gabriel war und ist der einzige aktuelle Politiker der SPD, der mal Tacheles geredet hat. Der nicht weichgespült daher kam. Die jetzigen Figuren der SPD für die GroKo sind ein einziges Grauen. Sigmar war unbequem und ist deshalb geschasst worden. Nur noch Parteiapparatschiks und Fähnchen nach dem Wind Hänger aktuell an der Spitze. Nahles ist eine furchtbare Wallküre. SPD, wir sehen uns bei 10% Wahl Zustimmung wieder...

#17 - 08.03.2018, 17:43 von emobil

witzisch!

Den Mann als Rock'n Roller zu bezeichnen ist schon, naja im günstigsten Falle witzig. (Wer kommt bloß auf solche Bilder?)
Bei der Statur möchte ich ihn mir lieber nicht beim Rock'n' Roll vorstellen.
Eher trägt/ trug er doch immer die ganze Bürde seines Amtes und den Zustand der Welt auf seinen kräftigen Schultern und in seiner stets besorgten Miene.

#18 - 08.03.2018, 17:44 von Remote Sensing

Welch Glorifizierung

grosses Talent, beliebtester Minister, Superministerusw. Diese Superlativen seien gerne erlaubt. Mir fallen zu Gabriel hingegen nur Flops, Arroganz, Unfähigkeit in allen Ämtern ausser als Pop Beauftragter der SPD und chaotische Politik ein. Sein Hobby als AA war es, sinn- und wirkungslos Millionen im Ausland ohne irgendeine Verwendingskontrolle zu verteilen, die dann in den Taschen von korrupten Politikern landeten. Dazu aktionistische Herumreiserei ohne irgendeinen Erfolg, Anbiederung an die Türkei. Ein Erfolg sei jedoch erwähnt: aus Jux und Dollerei holte er den Schrotthaufen Landshut nach Deutschland, wofür der Steuerzahler 2 Mio Euro für den Kauf (!) des Flugzeugwracks in Uganda ? und Transportkosten bezahlen durfte. Nein, kein Mitleid mit seinem Abgang, denn er war ein gänzlich unnützer bis schädlicher Narzist im Gewande eines Ministers.

#19 - 08.03.2018, 17:44 von theoscab

Wieso jetzt Rock'n'Rollers?

Wieso beschreiben sie ihn jetzt als Rock'n'Rollers?
Ich verstehe diese Heuchelei nicht. Haben sie ihn in der Vergangenheit damit "gehuldigt"?- Nein. Jetzt wo er gehen muss, bedauern viele dies.
War er nicht früher wegen seiner rüpelhaften Art (die ich bevorzuge als schleimiges herum kriechen) nicht immer in der Kritik als Störenfried?
Ich finde er passt sehr gut in die neue SPD, naja in das Vorhaben der Erneuerung: er hätte gesagt was ihm nicht passt. Allemal besser als ja und amen -Sager.

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