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"Steele-Dossier" über Trump: "Von einer feindlichen Staatsmacht kompromittiert"

JIM LO SCALZO/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock Die Russlandaffäre um Donald Trump gewinnt an Brisanz. Die Republikaner versuchen, die Ermittlungen zu bremsen - doch neue Details über das berüchtigte "Steele-Dossier" belasten den US-Präsidenten.
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#1 - 11.01.2018, 14:27 von flux71

Diejenigen, die Trump kritisch sehen, werden jeden Funken Hoffnung nehmen, den sie bekommen können. Sie werden dankbar sein, von SPON solche Artikel zu lesen zu bekommen, und sie werden sich so lautstark wehren, wie sie es nur können, um die Trump-Befürworter eines besseren zu belehren.

Die Trumpisten jedoch werden es nicht einmal dann glauben, dass Trump Dreck am stecken hat, wenn er es selbst sagt. Sie werden statt dessen die alt-bekannte "Ja, aber"-Strategie fahren, um vom eigentlich Widerlichen abzulenken, es zu verharmlosen oder schönzureden.

Leider, leider, leider ist es jeden einzelnen Tag immer dasselbe. Die Verbohrtheit neublauer Gesinnung ist an ihrer Maßlosigkeit nicht mehr zu übertreffen.

Wie ist da bloß wieder rauskommen?

#2 - 11.01.2018, 14:41 von tiger-li

Kartenhaus

Vielleicht und nur vielleicht ist die Welt am Ende doch gerecht; und all die Lügen und Fakes knallen dem Donald demnächst um die Ohren...
Wahrscheinlich aber ist die Welt eben nicht gerecht und das Kartenhaus der Lügen wackelt aber bleibt stehen...

#3 - 11.01.2018, 14:49 von nachfrager2015

Wann erfahren wir endlich wie Putin die Wahl manipuliert hat?

Ich halte nichts von Trump, deshalb würden mich auch endlich einmal Details zur Wahlmanipulation der Russen interessieren und was/wie manipuliert war und wer es wie in Auftrag gegeben hat. Vielleicht bekommen wir hierzu einmal einen Artikel, bisher immer nur wer was behauptet zu Wissen, wenn es so wäre, danke im vorraus.

#4 - 11.01.2018, 14:54 von nahal

im Auge des Betrachters

"The Trump dossier’s credibility is collapsing"
https://nypost.com/2018/01/10/the-trump-dossiers-credibility-is-collapsing/

Wie fast immer, es gibt verschiedene Interpretationen.

#5 - 11.01.2018, 14:57 von raoul2

Trump selbst ist sowieso schon desavouiert

Was eigentlich alle Menschen in meiner Umgebung umtreibt, ist die Frage, wie die Leute in seiner unmittelbaren Umgebung mit diesem Wissen leben und "einfach so" weitermachen können. Politische Mitarbeiter in dieser Position müssen doch wissen, daß dieser Geruch der Mittäterschaft für immer an ihnen haften bleiben wird und niemals wieder entfernt werden kann. Wie werden die damit fertig?

#6 - 11.01.2018, 14:58 von aliof

Toll zu sehen ..

.. Wie gründlich US-INSTANZEN arbeiten. - Es besteht also noch Hoffnung auf eine Zeit NACH Trump.
Der SPON Artikel gibt in aller Knappheit eine super Zusammenfassung über den aktuellen Stand.
Wer sein "English" ein wenig auffrischen will, wird sicher Spaß am Beitrag der NewYorkTimes haben können!

#7 - 11.01.2018, 14:59 von die-metapha

Zitat von flux71
Die Trumpisten jedoch werden es nicht einmal dann glauben, dass Trump Dreck am stecken hat, wenn er es selbst sagt. Sie werden statt dessen die alt-bekannte "Ja, aber"-Strategie fahren, um vom eigentlich Widerlichen abzulenken, es zu verharmlosen oder schönzureden.
Interessant wäre hier vor allem aber auch die Antwort seiner Anhänger auf die Frage: Was ist von dem Wort eines D. Trump übrig geblieben, der noch im Sommer "100 Prozent bereit dazu" war gegenüber Mueller eine Aussage zu tätigen und zwischenzeitlich auf ein "eher unwahrscheinlich" umgeschwenkt ist.
Im Grunde würde eine Aussage dazu nicht nur belastendes liefern, sondern könnte ja auch zur Entlastung dienen.

#8 - 11.01.2018, 15:18 von KingTut

Geistig-moralische Verfassung

Über die geistig-moralische Verfassung der USA muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Da bekommt die Republikanische Partei Belege dafür, dass Trump zum Schaden des amerikanischen Volkes gehandelt hat und sie setzen alle Hebel in Bewegung, um zu verhindern, dass diese Informationen öffentlich werden. Sie müssten diese Vorgänge doch zum Anlass nehmen, sich von Trump öffentlich zu distanzieren. Oder bin ich zu naiv?

Indem sie Trump bedingungslos folgt, begibt sich diese Partei moralisch auf dieselbe Ebene wie Trump, allen voran Paul Ryan, bei dem ich mich schon lange frage, ob er noch morgens reinen Gewissens in den Spiegel schauen kann.
Ich hoffe, dass wenigstens die amerikanischen Wähler ihre Konsequenzen daraus ziehen und dieser Partei massive Stimmenverluste bescheren. Das ist offensichtlich die einzige Sprache, die sie verstehen, denn Stimmenverluste bedeuten weniger Pfründe.

#9 - 11.01.2018, 15:18 von klausbrause

Zitat von pragmat
Wie es scheint, mobilisieren die Trump-Gegener das letzte Aufgebot, um zu beweisen, dass Mr Trump ein Lakai Moskaus ist. Und da befinden die sich in guter Gesellschaft mit Gospodin Putin. Denn das ist es, was der die ganze Zeit will und wünscht.
Rußland hat genau das bekommen was es wollte: Einen schwachen, mit sich selbst beschäftigten Präsidenten.

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