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Umstrittene EU-Personalie: Blitzbeförderung von Junckers "Monster" sorgt für Empörung

DPA Ging es beim Aufstieg von Martin Selmayr zum Generalsekretär der EU-Kommission mit rechten Dingen zu? Führende Europapolitiker haben Zweifel - denn das Verfahren lief auffällig schnell.
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#1 - 27.02.2018, 08:53 von Engelchen200000000

Korruption 2.0

Hinterzimmer Geschacher, Politik für ganz Europa. Kein Wunder, das die Briten vor der EU davonlaufen.

#2 - 27.02.2018, 08:55 von marialeidenberg

Was immer unter Junckers Einfluss geschieht,

man kann davon ausgehen, dass es bei dem einen oder anderen Begleitumstand nicht ganz regelgerecht zugegangen ist. Im compliance-ranking würde die Juncker-EU vermutlich in der Nachbarschaft von Burkina Faso landen. Dennoch sollte man den Kommissions-Chef nicht verteufeln: Auf seiner gegenwärtigen Reise durch sechs westbalkanische EU-Aspiranten ist er unbezahlbar (?), denn in dem wesentlichen Punkt spricht er ihre Sprache.

#3 - 27.02.2018, 08:58 von kv21061929

Was haben die Menschen, die ganz normalen Menschen

in Europa zu erwarten? Junker, ein Lobbyist für alle Steuerhinterzieher und Steuervermeider, Freund der Konzerne und Reichen dieser Welt regelt wie ein Fürst seine Nachfolge, damit sein ERBE, die neoliberale marktkonforme Demokratie, auch weiterhin bestand hat. Er regelt seine Nachfolge damit auch keiner auf die Idee kommt, ihn , Herrn Junker persönlich, für seine korrupten Amtshandlungen je vor ein Gericht zu stellen. Mit Herrn Selmayr als Nachfolger kann er da ganz sicher sein. Die Bevölkerung in Europa hat von Slmayr nichts zu erwarten.

#4 - 27.02.2018, 09:02 von kuschl

Teuer bezahlter Mauschelladen

EU at its best! Genau diese Mauscheleien, die auch schon der Herr Schulz zugunsten seiner Mitarbeiter pflegte, zeigen doch die Abgehobenheit dieser EU "Eliten", die, aus Steuermitteln bezahlt, natürlich erst einmal an sich selbst denken und dem EU Bürger noch mehr Europa aufschwatzen wollen. Selbstbedienungsladen für leistungsloses Maximalgehalt, denn der Output für Europa ist dünn. Gleich werden sie wieder antworten, die Leute aus den Brüssler Amtsstuben, die so überarbeitet sind in ihren Amtsstuben, dass sie hier stundenlang ihre Wichtigkeit erklären können.

#5 - 27.02.2018, 09:03 von damalswarallesbesser

Der Fisch stinkt immer vom Kopf her,

und dass Herr Juncker die rechtlichen Möglichkeiten manchmal bis weit über die moralische Schmerzgrenze hinaus ausreizt, ist gemeinhin bekannt.
Ein Paradebeispiel dafür, wie man das Ansehen der EU nachhaltig schädigen kann.
Otto Normalbürger würde für eine vergleichbare Aktion - zu Recht - von jedem Amtsgericht wegen richtig was auf die Mütze bekommen, aber die Fisch ist wohl zu fett, um in das Netz der Justiz zu passen.

#6 - 27.02.2018, 09:04 von taglöhner

Verkrampft

Was soll man auch schreiben, wenn gerade kein Genchlorhühnchen-Währungs-Schulden-Brexit-Alarm ist.
Wir schüren ein wenig VT und wähnen. Macht weniger Arbeit als Recherche und Fakten. Und Anti-EU kommt immer gut.
Wo bleibt der Hinweis, dass der schreckliche Deutsche Selmayer keine Frau mit Migrationshintergrund ist?

#7 - 27.02.2018, 09:08 von taglöhner

Zitat von marialeidenberg
man kann davon ausgehen, dass es bei dem einen oder anderen Begleitumstand nicht ganz regelgerecht zugegangen ist. Im compliance-ranking würde die Juncker-EU vermutlich in der Nachbarschaft von Burkina Faso landen. Dennoch sollte man den Kommissions-Chef nicht verteufeln: Auf seiner gegenwärtigen Reise durch sechs westbalkanische EU-Aspiranten ist er unbezahlbar (?), denn in dem wesentlichen Punkt spricht er ihre Sprache.
Wieso kann man davon ausgehen? Welche Sprache?
Einfach mal abladen ohne jedes Argument, klasse.

#8 - 27.02.2018, 09:13 von 160148

Nichts Neues...

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." –
Jean-Claude Juncker
„Die Brüsseler Republik“
Der Spiegel, 27. Dezember 1999

#9 - 27.02.2018, 09:26 von tomxxx

??? Und...

also das ganz übliche EU-Geschacher, dass man nicht kritisieren darf, weil man sonst ein hinterwäldlerischer Nationalist ist. Soweit kommt es noch, hier transparent zu arbeiten. Kritisiert wird dann immer noch ein wenig der politische Wettbewerber, aber nicht wirklich weil man sich selbst auch so verhält. Wäre ja auch ganz schlecht das zu ändern, ansonsten müsste ja die EU zum Beispiel irgendwann gegen die organisierte Kriminalität wie die Mafia vorgehen... neeee... lieber nicht und EU-Hymne singen und die steuerfreien Pensionen geniessen!!!

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