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US-Einsatz gegen Syrien: Das Ablenkungsmanöver

AFP Schon oft haben US-Präsidenten Kriege benutzt, damit die Amerikaner weniger auf innenpolitische Problemen schauen. Das hofft auch Donald Trump.
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#1 - 15.04.2018, 09:17 von original-native

Die Analyse geht denke ich in die richtige

Richtung. Aber in Wahrheit sollte der Angriff von der OPCW Untersuchung ablenken da diese bestätigt dass nicht Assad Giftgas einsetzt sondern die Briten und die Amis wieder mal im Stil von Göbbels versuchen false flag Aktionen zu starten... ohne Rücksicht auf Verluste.
Trump, macron, may und Co gehören vors Kriegsgericht in den Haag. Und wenn’s der letzte immer noch nicht verstanden hat - der nächste Krieg hat für die gesamte Welt verheerende Folgen. Gerade für uns in Deutschland

#2 - 15.04.2018, 09:18 von Gruuber

Ja, ja, der allwissende Westen...

Abgesehen davon, dass die deutliche Mehrheit der syrischen Bevölkerung trotz Feindschaft mit der USA und der gesamten NATO zu Assad halten scheint, während die Freunde des Westens in Massen in die EU flüchten, fragt man sich auch, was die Freunde der USA und NATO bis jetzt jahrelang gegen den IS und andere kriminelle, fundamentalistische Banden geleistet haben.
Wobei diese Freunde der USA und NATO höchstens immer wieder Anschläge gegen die legale Volksvertretung durchgeführt haben, aber nichts Bemerkenswertes beim Kampf gegen den IS und ähnliche Verbrecherbanden vorzuweisen haben. Und diesen Freunden der USA und NATO will der Westen die Macht über Syrien übergeben?
Man muss sich nur vorstellen, welchen Schutz die normale syrische Bevölkerung von diesen Leuten erhalten würde, wenn sie dabei auf die Hilfe gegen kriminelle bzw. fundamentalistischen Verbrecherbanden angewiesen wäre.
Abgesehen davon, dass die legale syrische Regierung und die Russen auch stets mehr für die Versorgung der syrischen Bevölkerung machen als der kriegslüsterne Westen.
Und wieso brauchen wir eigentlich Gerichte, wenn die westliche Presse sowieso immer genau weiß, wer die Verbrecher und die Schuldigen sind? Dass die USA und NATO nachweislich schon so oft gelogen haben, dass einem schwindlig geworden ist, spielt ja auch keine Rolle.

#3 - 15.04.2018, 09:22 von j-db

Zynischer geht`s wohl kaum !

Unbeteiligt zugucken und dann denjenigen, die dem Massaker in Syrien eine Ende bereiten wollen unredliche Motive zu unterstellen, gehört wohl in die unterste Schublade der deutschen Politik- und Medienlandschaft.

#4 - 15.04.2018, 09:22 von sanchopansa

Das machen alle, die innenpolitisch massive Probleme haben. Trifft auch auf Macron und auf May zu. Mir kann keiner erzählen, dass irgendjemand aus diesem Personenkreis Mitgefühl für das syrische Volk hat - das hat immer was mit napoleonischem Feldherrenruhm zu tun und ist speziell für die Gewinnung von neuen Wählern gedacht. Die geopolitische Komponente steht dabei nicht zur Debatte und das unterscheidet die westliche Allianz von Putins Kriegsclub.

#5 - 15.04.2018, 09:30 von adamas301

Der Satan Trump

Es scheint absolut keine Rolle zu spielen, was DT macht, es wird ihm als heuchlerisch, falsch, verlogen, was auch immer, ausgelegt.
Er kann wahrscheinlich morgen einen Heilmittel für Krebs erfinden und man wird ihm vorwerfen, damit von seinen Affären und seinem Rassismus ablenken zu wollen.
Etwas Gutes als Gutes stehen zu lassen, und Gutes hat DT durchaus vorzuweisen, scheint wohl nicht in der DNA deutscher Medien zu liegen.

#6 - 15.04.2018, 09:35 von joG

Es ist schade...

...wenn man sich bei der Berichterstatung durch seine eigene Meinung leiten läst. Immerhin hat Frankreich die Rote Linie zu diesem Einsatz als Erstes gezogen und selbst Deutschlands Führer der relevanten Ministerien sagen zumindest, sie "unterstützten" den Einsatz. Aber statt diese Zusammenhänge zu signalisieren eine tendenziöse Überschrift, die die weithin offenbar richig erachtete Handlung mit einer fast verächtlichen Pfrase zu entwerten ist unverzeihliche Falschinformation indem nicht die Sache für Leser aufbereitet wird sondern spekuliert wird uber böse Motive des hier richtig handelnden politischen Gegners. Immerhin hat er die Europäer hier in unerhört starken Weise geholfen bei einer katastophe, die die Eurpoäer weit mehr verantworten als Trumps Vorgänger, weil Länder wie Deutschland verhinderten, dass man den Bürgerkrieg mit robusten Mitteln abzuwenden versuchte um stattdesse vorzugeben zu glauben die "politische Lösung" wäre mehr als eine Chamerlain Chimäre.

#7 - 15.04.2018, 09:36 von muellerthomas

Zitat von Gruuber
Dass die USA und NATO nachweislich schon so oft gelogen haben, dass einem schwindlig geworden ist, spielt ja auch keine Rolle.
Ersetzen Sie Nato durch Russland, dann passt es.

#8 - 15.04.2018, 09:38 von emil_erpel8

Sorry, die Konsistenz dieser Art Artikel ist wirklich zum Weinen. Vor ein paar Tagen witterte der Kommentator den Beginn des dritten Weltkriegs, dann machte er sich darüber lustig, daß "Trumps Strategie immer nur bis zum nächsten Tweet reiche", und nun war alles bloß ein Ablenkungsmanöver von der Innenpolitik. Das klingt so, als würde jeweils aus der erstbesten fixen Idee ein Artikel gemacht. Informationsgehalt gering. Mal sehen, welche grandiose Analyse als nächstes folgt.

#9 - 15.04.2018, 09:41 von henninghuno

Vernichtendes Urteil

"Schon oft haben amerikanische Präsidenten Kriege begonnen, damit das Volk von innenpolitischen Problemen abgelenkt wird" (sinngemäß). Ein schlimmeres Urteil über die amerikanischen Außenpolitik kann man kaum formulieren. Und zwar nicht erst seit Trump. Leider ist diese Aussage richtig, aber in unseren Mediejn selten so klar zu lesen oder zu hören. Darin zeigt sich die ganze Menschenverachtung des Imperiums.

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