Forum
Politik

US-Republikaner Ted Cruz: Der Kandidat Gottes

REUTERS Er will US-Präsident werden: Ted Cruz bewirbt sich als erster Republikaner auf die Kandidatur. Bei einem Auftritt vor christlichen Studenten inszeniert er sich als erzkonservativer Nischenkandidat. Funktioniert das?
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/5    
#1 - 23.03.2015, 20:06 von Immanuel_Goldstein

Der Herrgott bewahre die Amerikaner und uns vor solch einem Präsidenten.

#2 - 23.03.2015, 20:29 von foerster.chriss

Haha, eine Rede vor Leuten, bei der AnwesenheitsPFLICHT herrscht...

... soviel zu den neoliberalen Freiheiten, die er beschwört.

#3 - 23.03.2015, 20:33 von Inselbewohner

Amerikanische Politiker

Nun mir machen amerikanische Politiker mit kruden politischen Ansichten keine Angst. Wovor ich aber Angst habe sind politisch religiöse Politiker. Was dabei raus kommt haben wir bei WW Bush gesehen der meinte Gott habe ihm befohlen in den Irak einzumarschieren. Die Theokratie in den USA nimmt immer beängstigendere Züge an.
Gruß HP

#4 - 23.03.2015, 20:37 von DieKritik

Ted Cruz: der Marathon-Redner

Ted Cruz blockierte durch eine inhaltslose, ewige Rede den politischen Prozess und hat damit dem amerikanischen Volk geschadet. Ausgerechnet ein solch verlogenes, machtgieriges, bigottes Bürschlein will jetzt Präsident werden. Jeder informierte, denkende Mensch muß Widerstand leisten!

#5 - 23.03.2015, 20:39 von _SethGecko_

Zitat von Immanuel_Goldstein
Der Herrgott bewahre die Amerikaner und uns vor solch einem Präsidenten.
Dazu brauch es keinen Gott. Wahlen werden auch in den USA nach wie vor in der Mitte gewohnen und nicht durch irgendwelche rechtsaußen Gruppen. Mitt Romney hatte es schon extrem geschadet, dass er im Vorwahlkampf zu rechts gestartet war und das obwohl er im Vergleich zu Cruz noch relativ moderate Töne anschlug.

Ich würde darauf wetten, dass es letztlich auf Hillary Clinton gegen Jeb Bush hinausläuft, wobei Clinton dann einen Hispanic als running mate nehmen sollte, wodurch sie insgesamt gute Chancen auf die Präsidentschaft hätte.

#6 - 23.03.2015, 20:53 von werwirddennwohl

...

Zitat von _SethGecko_
Dazu brauch es keinen Gott. Wahlen werden auch in den USA nach wie vor in der Mitte gewohnen und nicht durch irgendwelche rechtsaußen Gruppen. Mitt Romney hatte es schon extrem geschadet, dass er im Vorwahlkampf zu rechts gestartet war und das obwohl er im Vergleich zu Cruz noch relativ moderate Töne anschlug. Ich würde darauf wetten, dass es letztlich auf Hillary Clinton gegen Jeb Bush hinausläuft, wobei Clinton dann einen Hispanic als running mate nehmen sollte, wodurch sie insgesamt gute Chancen auf die Präsidentschaft hätte.
...und die amerikanische Mitte hätte aufgrund des rechten Gedankenguts für einen deutschen Verfassungsschutz höchste Priorität. Der Mann redet wie einer dieser unsäglichen TV Prediger. Es ist unfassbar das diese spinnerten Religiösen (sorry für die Redundanz) überhaupt Publikum finden, obwohl diese waren ja zwangsverpflichtet.

#7 - 23.03.2015, 21:07 von Americanet

Zitat von DieKritik
Ted Cruz blockierte durch eine inhaltslose, ewige Rede den politischen Prozess und hat damit dem amerikanischen Volk geschadet. Ausgerechnet ein solch verlogenes, machtgieriges, bigottes Bürschlein will jetzt Präsident werden. Jeder informierte, denkende Mensch muß Widerstand leisten!
Die Saat, die Herr Fischer mit der Tonalität dieses Artikels gesät hat, geht bei solchen Kommentatoren voll auf. Der Filibuster, von dem hier die Rede ist, ist ein uraltes Stilmittel der amerikanischen Politik, das schon von beiden großen Parteien angewandt wurde und dann von dem ausgeführt wird, der sich das zutraut. Mit den Adjektiven, die Sie verwenden, hat das nichts zu tun, auch wenn ich Herrn Cruz eine gewisse Machtgier ebensowenig absprechen möchte wie allen anderen Senatoren. Übrigens stimmte der Senat nach Cruz' Filibuster mit 100:0 gegen den government shutdown, um den es ging.

Im Übrigen sollten Sie mit Ihrem "Widerstand" noch ein bisschen warten, denn Ted Cruz ist keineswegs der personalisierte fundamentalistische Teufel, als der er hier porträtiert werden soll. Er ist im Gegenteil als junger Latino, der nicht einmal per se die Homo-Ehe verbieten will, so ziemlich das massenverträglichste, was die Tea Party derzeit zu bieten hat.

#8 - 23.03.2015, 22:11 von Ursprung

Fehler in der Denke

Mag ja sein, dass alles nicht so heiss gegessen wird, wie jetzt gekocht. Und der Typ neben rhetorischen Faehigkeiten auch noch andere haben koennte.

Doch schon der eingeschlagene Weg ist problematisch:
wie soll jemand kognitiv Gesteuerter bei so einen schwulstig redenden ernsthaft glauben, es ginge dem um mehr als nur sein persoenliches Fortkommen?
Und wer am Ende will fuer sich persoenlich so einen Egotyp als seinen eigenen Praesidenten akzeptieren?

#9 - 23.03.2015, 22:45 von tomkausa

Keine Panik!

Man mag in Deutschland die Amerikaner für naiv, dekadent und dumm halten, aber so blöd sind sie nun doch nicht. Momentan taugt keiner dieser Kandidaten nur einen Cent. Weder Christie, Cruz, Clinton noch sonstwer und das ist das wahre Drama. Cruz ist der geborene Antichrist und gehört ans Kreuz genagelt. Wer Obamacare abschaffen will, unterstützt antisoziales Verhalten. Gestalten wie Cruz haben in Texas ein Klima der arbeitnehmerfeindlichen Arbeitsbedingungen und des ausnutzerischen Lohndumpings geschaffen. Das einzige was Cruz verdient, ist eine Kugel zwischen die Augen. Man kann nur hoffen, dass die Wähler den entsorgen. Keine Panik! Die Amerikaner machen das schon.... auf texanische Weise hoffendlich...

    Seite 1/5