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US-Wahlkampf: Wie Elizabeth Warren von der Ukraineaffäre profitiert

Elizabeth Frantz/ REUTERS Donald Trump und Joe Biden liefern sich eine politische Schlammschlacht, Bernie Sanders ist erkrankt. Gewinnerin könnte die linke Senatorin Elizabeth Warren sein - wird sie US-Präsidentin?
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#1 - 04.10.2019, 06:35 von sven2016

In einem Jahr kann noch viel passieren.

Wenn er so weiter zetert und sich aufregt, erreicht Herr Trump den Wahltermin gesundheitlich nicht mehr. Psychisch baut er parallel deutlich ab.

Pence gegen Warren wäre auch so eine seltsame Wahl.

#2 - 04.10.2019, 06:37 von lazyfruit

Biden..

...ist der einzige Kandidat, der Trump ernsthaft gefährlich werden könnte. Trump und die Republikaner wissen das. Wenn Warren aufgestellt wird, läuft es so ähnlich wie bei der letzten Wahl. Trump wollen zwar viele nicht, aber noch mehr wollen eine Ultralinke nicht und wählen dann im Zweifel Trump.

#3 - 04.10.2019, 06:44 von gruencgn

Starke Linke werden nicht befrieden können...

Auch wenn ich mit den Programmen von Warren oder Sanders persönlich viel anfangen kann, keiner der beiden könnte es als mögliche*r Präsident*in schaffen die Nation wieder zu vereinen. Die Spaltung der Gesellschaft würde -wahrscheinlich- weite vorangetrieben. Meiner Meinung nach würden die Demokraten sich eher einen Gefallen tun, wenn sie jemanden aus dem gemäßigten Lager im das Rennen um die Präsidentschaft schicken: Kamala Harris, Pete Butigieg, Beto O‘Rourke ... alles sehr fähige (und junge) Leute

#4 - 04.10.2019, 06:45 von Phil2302

Ist notiert

Mal schauen, ob wir in ein paar Wochen auch noch etwas über diesen "Geheimtipp" hören. Aber es überrascht mich nicht, dass so ein unwichtiger Grund wie ein Golden Retriever mal wieder dafür sorgt, dass jemand Sympathiepunkte gewinnt, und nicht, was er politisch anstellen will.

#5 - 04.10.2019, 06:58 von ctrader62

Keine anderen Kandidaten in Sicht ?

Haben die USA nur Kandidaten die älter als 70 sind ? Die intellektuelle und für amerikanische Verhältnisse weit linke Warren dürfte Probleme haben, bei der großen Masse der amerikanischen Arbeiter, Farmer, Latinos und der verarmten Bevölkerung mit wenig Zukunftsaussichten zu punkten. Die Demokraten könnten sich wieder selbst im Weg stehen, zugunsten von Trump.

#6 - 04.10.2019, 06:59 von teddyhh

Hoffentlich wird sie es...

Sanders sehe ich nicht als Gewinner am Ende... dafür hat er der Partei schon beim letzten Mal zu sehr geschadet mit seinem unsäglichen Versuch als Trittbrettfahrer in die Präsidentenwahl einzusteigen...

#7 - 04.10.2019, 07:00 von isoko

Warren 4 President. Nicht weil sie eine Frau ist, weil sie unverbraucht und gut ist. Zumindest macht sie den Eindruck und ihre gesamte Erscheinung und Vita geben diesen Eindruck her - auch das sie mit den komplexen Fragen adäquat umgehen könnte.

#8 - 04.10.2019, 07:05 von s.l.bln

Natürlich hätte Trump...

...lieber Warren als Gegenkandidatin. Das sollte den Demokraten zu denken geben, wenn sie ihn loswerden wollen.
Biden triggert im Lager der Wechselwähler genau die selben Leute wie Trump.
Der entspricht ebenfalls dem Klischee vom "weißen alten Mann", der vor allem mit kernigem Auftreten auffällt. Den kann Trump auch nicht in die linke Ecke stellen, welcher er eine Zerstörung de Landes unterstellt. Auf der politischen Ebene kann er dem nicht viel anhaben.
Mit Warren hätte er dagegen leichteres Spiel. Die kann er als Kommunistin diffamieren, die den "American way of life" zerstören wolle.
Natürlich wär Warren die bessere Präsidentin, aber das Risiko ist groß, daß ihre für US Verhältnisse(!) linke Positionierung zu wenige Wähler der dortigen politischen Mitte erreicht.
Die Demokraten hätten mit Biden größere Chancen gehabt, bei den Wechselwählern zu punkten und sollten eigentlich zum gleichen Schluß kommen wie Trump: Biden hat die besseren Aussichten.
Oder besser, hatte, bevor die gar nicht so erfolglose Strategie Trumps losging, Biden auf allen medialen Kanälen als korrupt darzustellen.
Es spielt gar keine Rolle, daß das frech gelogen ist. Wenn man das lange genug immer wieder und immer lauter wiederholt, reicht es um Zweifel zu streuen. Hat schon bei Hillary funktioniert.
Die Demokraten brauchen endlich eine Strategie gegen diesen professionalisierten Rufmord.
Und Was Bernie angeht, ist das Rennen gelaufen. Einer der zentralen Kritikpunkte gegen ihn war immer sein Alter und jetzt scheint genau das zugeschlagen zu haben. Selbst wenn er sich in kurzer Zeit erholt, wird ihm das nichts mehr nützen.

#9 - 04.10.2019, 07:14 von heinrich.berger.129

Einfach toll..

...ich freu mich schon, wie eine neue Säulenheilige der politisch linken in Deutschland aufgebaut wird und die es jetzt aber mal dem bösen, alten weissen Mann zeigen wird. Ist doch perfekt: Frau, links...fasst perfekt für unsere mediale Berichter*Innen

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