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US-Wahlkampf: Wikileaks veröffentlicht E-Mails über "Bill Clinton AG"

AP Neue Enthüllungen in der E-Mail-Affäre um US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton: Ehemann Bill soll im großen Stil seine Rolle als Chef seiner gemeinnützigen Stiftung für Geschäftskontakte genutzt haben.
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#1 - 28.10.2016, 10:20 von exHotelmanager

Wie kann man vermuten, dass jemand, der 10 Jahre lang Präsident der USA war, eine "Rolle" benötigt, um "Kontakte" zu bekommen? Wie kann man verlangen, dass Menschen, die gemeinnützige Aufgaben wahrnehmen, Kontakte daraus im Geschäftsleben ignorieren?

#2 - 28.10.2016, 10:27 von klmo

Beginnt doch schon bei der Finanzierung des Wahlkampfes, wo Milliarden verpulvert werden. Kein Finanzier investiert nur einen Cent in den USA, wenn der sich für seinen Einsatz keinen Gewinn verspricht.

#3 - 28.10.2016, 10:28 von Teile1977

Ehemann

O.K. aber erstens hätte auch ein Trump derartige Kontakte fleißig genutzt, und zweitens geht es bei der Wahl nicht um Bill, sondern um Hillary Clinton.
Oder hab ich was falsch verstanden?

#4 - 28.10.2016, 10:35 von sachsenradar

Völlig unglaubwürdige Quelle

Wikileaks ist mittlerweile so vertrauensüwrdig wie der Kreml. Wer sich so zum Knecht von Russlands Interessen macht, hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Dazu kommt noch der persönliche Hass von Assange auf die Clintons und die USA und fertig ist das Verschwörungsgebräu. 1001 Lügengeschichten aus den Verschwörungsmedien (VM) einfach nur peinlich.

#5 - 28.10.2016, 10:40 von themistokles

Wer steht denn hier zur Wahl?

OK, man hat scheinbar bei Hillary nichts wirklich skandalträchtig verwertbares gefunden und konzentriert sich jetzt auf ihren Ehemann... Bei Wikileaks (Und wer da jetzt? Assange? Ist das jetzt die groß angekündigte Enthüllung?) weiß man aber, dass Hillary und nicht Bill Clinton zur Wahl steht, oder?

Und nur nochmals als Information nachgeschoben: Bill Clinton hat keine öffentlichen Ämter mehr inne. Als Privatmann bzw. als privater Geschäftsmann kann er tun und lassen, was er will, solange es im gesetzlichen Rahmen bleibt.

#6 - 28.10.2016, 10:44 von Schnixus

Bankrott

Bill und Hillary Clinton waren nach dem Auszug der beiden aus dem Weißen Haus arm wie eine Kirchenmaus, Freunde der Clintons hatten ihnen sogar angeboten, ihnen für ein paar Millionen ein Haus + Grundstück zu kaufen, weil die beiden einfach pleite waren. Heute beläuft sich ihr Besitz auf etliche Millionen Euros, sicherlich nicht mit ehrlicher und harter Arbeit verdient, eher von Goldman Sachs und Konsorten. Ferner gehen ca. 96% der Gelder, welche an die Clinton Foundation "gespendet" werden über Umwege in deren Privatbesitz über, anstatt wie vorgegeben für caritative Zwecke verwendet zu werden... Und da will man uns diese Familie/Frau als wohltätig und gutherzig verkaufen. Clinton ist schamlos, eiskalt und machtversessen und deshalb wird sie hoffentlich kläglich im Kampf um das Weiße Haus scheitern...

#7 - 28.10.2016, 10:45 von marialeidenberg

Mit krimineller Energie und moralischer Umbefangenheit lässt sich

in den USA eine Stiftung sehr gut zur persönlichen Bereicherung nutzen.

In D ist i.d.R. die Genehmigungsbehörde mit einem 'Anstandswauwau' im Vorstand vertreten. Es herrscht Thesaurierungverbot und das wird jährlich vom Finanzamt überprüft. Der Fiskus ist - wie man weiß - gierig und mitleidlos: Wird das Geld nicht zeitnah und Projekt-orientiert ausgegeben dann ist die Gemeinnützigkeit futsch und es werden reguläre Steuern bezahlt.

Soweit die Theorie, der die Praxis mit hohen 90er Prozenten auch entspricht. Der spin-off in Form von z.B. erstklassigen Rednerhonoraren für die oder wegen der Stiftung ist oftmals nicht eindeutig zuzuordnen. Grauzonen gibt es hier wie dort, dort sind sie eindeutig etwas grauer.

#8 - 28.10.2016, 10:47 von thequickeningishappening

Warten wir mal die naechste Woche ab

Das Beste kommt immer Zum Schluss.

#9 - 28.10.2016, 10:50 von marialeidenberg

Zitat von Teile1977
O.K. aber erstens hätte auch ein Trump derartige Kontakte fleißig genutzt, und zweitens geht es bei der Wahl nicht um Bill, sondern um Hillary Clinton. Oder hab ich was falsch verstanden?
Mit 'hätte' ist kein Krieg zu gewinnen, viel weniger eine Wahl.

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